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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Silvester Ausschreitungen Berlin 2023: Gewalt, Festnahmen, verletzte Kinder
Berlin

Silvester Ausschreitungen Berlin 2023: Gewalt, Festnahmen, verletzte Kinder

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 1, 2026 7:13 am
Julia Becker
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Die Silvesternacht in Berlin hat sich erneut zu einem Brennpunkt der Gewalt entwickelt. Während viele Berlinerinnen und Berliner das neue Jahr friedlich begrüßten, eskalierte die Situation in mehreren Stadtteilen. Die Polizei meldete rund 400 Festnahmen und zahlreiche verletzte Einsatzkräfte. Besonders beunruhigend: Unter den Verletzten befanden sich auch mehrere Kinder.

In Neukölln, Wedding und Kreuzberg kam es zu besonders heftigen Ausschreitungen. Polizistinnen und Polizisten wurden gezielt mit Böllern, Raketen und sogar selbstgebauten Sprengkörpern angegriffen. «Die Situation hat sich in bestimmten Bereichen deutlich zugespitzt», berichtet Polizeisprecherin Maria Schmidt. «Unsere Einsatzkräfte wurden wie Zielscheiben behandelt.»

Das verstärkte Polizeiaufgebot von über 3.000 Beamtinnen und Beamten konnte die Gewaltexzesse nicht vollständig verhindern. Die Einsatzkräfte mussten an mehreren Orten gleichzeitig eingreifen. Besonders in sozialen Brennpunkten bildeten sich größere Gruppen junger Männer, die gezielt Krawall suchten.

In einem besonders erschreckenden Vorfall wurden drei Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren durch fehlgeleitete Böller verletzt, als sie mit ihren Familien das Feuerwerk beobachteten. Sie mussten mit Verbrennungen und Gehörschäden ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Reaktionen aus der Berliner Politik fielen unterschiedlich aus. Während Innensenatorin Iris Spranger von einem «inakzeptablen Ausmaß an Gewalt» spricht, fordert die Opposition schärfere Maßnahmen. «Wir brauchen in bestimmten Gebieten komplette Böllerverbotszonen und konsequentere Kontrollen», so ein Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Anwohner berichten von einer angespannten Atmosphäre, die sich bereits am frühen Abend abzeichnete. «Schon gegen 20 Uhr flogen hier die ersten Böller gezielt auf Passanten und parkende Autos», erzählt Marie Lehmann aus Neukölln. «Ich habe mich mit meinen Kindern kaum aus dem Haus getraut.»

Besonders betroffen waren auch Rettungskräfte. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr wurden 15 Feuerwehrleute bei Einsätzen verletzt, teilweise so schwer, dass sie ihren Dienst abbrechen mussten. «Diese gezielten Angriffe auf Menschen, die anderen helfen wollen, sind absolut verabscheuungswürdig», erklärt Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner verurteilte die Ausschreitungen scharf. «Wer unsere Einsatzkräfte angreift, greift unsere Stadt und uns alle an. Diese Taten müssen konsequent verfolgt und bestraft werden», erklärte er am Neujahrsmorgen. Er kündigte Gespräche über erweiterte Böllerverbotszonen und verstärkte Präventionsmaßnahmen an.

Sozialarbeiter wie Mehmet Yılmaz, der seit Jahren in Berliner Brennpunktvierteln tätig ist, sieht tieferliegende Probleme: «Diese Ausschreitungen sind auch Ausdruck sozialer Spannungen. Wir müssen mehr in Jugendarbeit und Perspektiven investieren, parallel zu den notwendigen ordnungspolitischen Maßnahmen.»

Die Polizei wird in den kommenden Tagen zahlreiche Videomaterialien auswerten, um weitere Täter zu identifizieren. Die Ermittlungen laufen wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Angriffen auf Vollstreckungsbeamte.

Viele Berliner Geschäftsleute beklagen am Neujahrsmorgen die Schäden an ihren Läden. «Meine Schaufensterscheibe wurde komplett zerstört, der Schaden geht in die Tausende», sagt Kioskbesitzer Ahmed Malik aus Wedding.

Die diesjährigen Ausschreitungen erinnern an die Silvesternacht 2022/23, als es ebenfalls zu massiven Krawallen kam. Trotz der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen konnte keine spürbare Verbesserung erreicht werden. Experten fordern nun einen umfassenden Ansatz mit mehr Prävention, konsequenter Strafverfolgung und sozialen Maßnahmen.

Für die kommenden Tage hat die Berliner Polizei erhöhte Präsenz in den betroffenen Kiezen angekündigt. «Wir werden weiterhin entschlossen gegen jede Form von Gewalt vorgehen», versichert Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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