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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Berlin Schnee und Minusgrade Januar 2024: Eisige Temperaturen und Schneefall
Berlin

Berlin Schnee und Minusgrade Januar 2024: Eisige Temperaturen und Schneefall

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 7, 2026 10:13 am
Julia Becker
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Der Winter hat Berlin fest im Griff. Seit mehreren Tagen erleben wir in der Hauptstadt Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, verbunden mit anhaltenden Schneefällen. Diese Wetterlage wird uns noch mindestens bis zum Wochenende begleiten, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt.

In den frühen Morgenstunden wurden heute in Berlin-Tegel Temperaturen von minus 8 Grad gemessen. In den Außenbezirken wie Spandau und Köpenick sank das Thermometer sogar auf minus 10 Grad. Diese frostigen Bedingungen sorgen nicht nur für weiße Landschaften, sondern stellen auch die städtischen Dienste vor Herausforderungen.

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist seit Tagen im Dauereinsatz. «Unsere Räumfahrzeuge arbeiten rund um die Uhr, um die Hauptverkehrsstraßen und wichtigsten Verbindungswege freizuhalten», erklärt BSR-Sprecherin Maria Schmidt. Über 500 Mitarbeiter sind mit mehr als 200 Fahrzeugen im Einsatz, um Schnee zu räumen und Streusalz auszubringen.

Der öffentliche Nahverkehr kämpft ebenfalls mit den Witterungsbedingungen. Die BVG meldet auf mehreren Bus- und Straßenbahnlinien Verspätungen von bis zu 20 Minuten. Besonders betroffen sind Strecken in den Außenbezirken, wo Schnee und Eis die Fahrbahnen verengen. Die S-Bahn fährt weitgehend nach Plan, allerdings kommt es auch hier zu vereinzelten Verzögerungen.

«Wir bitten alle Fahrgäste, mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen und besonders an den Bahnsteigen und Haltestellen vorsichtig zu sein», so BVG-Sprecher Thomas Müller. Die Verkehrsbetriebe haben zusätzliches Personal eingesetzt, um Bahnhöfe und Haltestellen von Schnee und Eis zu befreien.

Für die Obdachlosen in der Stadt stellt die Kältewelle eine besondere Gefahr dar. Die Berliner Kältehilfe hat ihre Kapazitäten aufgestockt. «In unseren Notunterkünften haben wir zusätzliche Betten aufgestellt», berichtet Sozialhelferin Jana Weber. «Derzeit können wir etwa 1.200 Menschen pro Nacht aufnehmen.» Die Kälteschutzbusse der Stadtmission sind verstärkt unterwegs, um Menschen von der Straße in warme Unterkünfte zu bringen.

Auch die Krankenhäuser verzeichnen einen Anstieg an Notfällen. «Wir behandeln derzeit täglich etwa 20 Prozent mehr Patienten mit Knochenbrüchen und Prellungen durch Stürze auf glatten Wegen», berichtet Dr. Markus Hoffmann von der Charité. Er rät besonders älteren Menschen, wenn möglich zu Hause zu bleiben oder sich beim Gehen Unterstützung zu holen.

Die kalten Temperaturen haben aber auch ihre schönen Seiten. Viele Berliner Seen sind mittlerweile zugefroren. Der Müggelsee und der Weißensee tragen bereits eine Eisschicht, die jedoch noch nicht überall die nötige Dicke für Schlittschuhläufer erreicht hat. «Wir prüfen täglich die Eisdicke», erklärt ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe. «Sobald die Sicherheit gewährleistet ist, werden wir die Seen offiziell für Winteraktivitäten freigeben.»

In den Berliner Parks tummeln sich trotz Kälte viele Menschen. Besonders Familien mit Kindern nutzen die verschneite Landschaft für Schlittenfahrten und Schneeballschlachten. Im Volkspark Friedrichshain und auf dem Teufelsberg haben sich regelrechte Rodelbahnen gebildet, die von Groß und Klein genutzt werden.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die kommenden Tage weiterhin Temperaturen zwischen minus 3 und minus 8 Grad. Für morgen wird erneuter leichter Schneefall erwartet, am Wochenende soll es dann überwiegend trocken, aber weiterhin sehr kalt bleiben.

Stadtrat für Umwelt und Klima, Thomas Weber, sieht in der aktuellen Kältewelle keine Widerlegung des Klimawandels: «Einzelne kalte Winter widersprechen nicht dem langfristigen Trend zur Erwärmung. Tatsächlich passen extrem wechselhafte Wetterbedingungen genau in die Vorhersagen unserer Klimamodelle.»

Für Anwohner hat die Berliner Feuerwehr einige wichtige Tipps: «Bitte halten Sie die Gehwege vor Ihren Häusern frei von Schnee und Eis», appelliert Feuerwehrsprecher Klaus Neumann. «Streuen Sie mit umweltfreundlichen Mitteln wie Granulat oder Split statt mit Salz.» Außerdem rät er dazu, auf tropfende Wasserleitungen zu achten und im Zweifelsfall die Haupthähne abzudrehen, um Frostschäden zu vermeiden.

Die Berliner Energieversorgung läuft trotz der Kälte stabil. Die Vattenfall-Kraftwerke arbeiten auf Hochtouren, um die erhöhte Nachfrage nach Heizenergie zu decken. «Unser System ist auf solche Kälteperioden ausgelegt», versichert Unternehmenssprecher Andreas Müller. «Es gibt derzeit keine Engpässe in der Versorgung.»

Für Pendler und Autofahrer bleibt die Lage angespannt. Das Straßenverkehrsamt empfiehlt, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. «Wer fahren muss, sollte unbedingt mit Winterreifen unterwegs sein und genügend Abstand halten», betont Verkehrsexpertin Sarah Klein. «Die Bremswege sind bei diesen Bedingungen deutlich länger.»

Trotz aller Herausforderungen zeigen sich viele Berliner gelassen. «Das gehört zum Winter dazu», findet der 67-jährige Rentner Klaus Hoffmann aus Kreuzberg. «Ich finde es schön, dass wir mal wieder einen richtigen Winter haben. Die letzten Jahre war es ja kaum kalt genug für Schnee.»

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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