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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Dortmund > Dortmund Airport Winter Operations 2024: So bereitet sich der Flughafen vor
Dortmund

Dortmund Airport Winter Operations 2024: So bereitet sich der Flughafen vor

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 7, 2026 1:44 pm
Julia Becker
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Dortmund Airport Winter Operations 2024: So bereitet sich der Flughafen vor

Die kalte Jahreszeit stellt für jeden Flughafen eine besondere Herausforderung dar. Am Dortmund Airport laufen bereits die Vorbereitungen für den Winter 2024/25 auf Hochtouren. Als Lokalredakteurin hatte ich die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken und zu erfahren, wie der Flughafen auch bei Schnee und Eis den sicheren Betrieb gewährleistet.

«Die Sicherheit unserer Passagiere und Flüge hat oberste Priorität«, erklärt Flughafensprecherin Davina Walter. «Deshalb beginnen unsere Wintervorbereitungen schon im Spätsommer.» Eine gute Planung ist entscheidend, denn bei Wintereinbruch muss alles reibungslos funktionieren.

Der Dortmund Airport hat in den letzten Jahren durchschnittlich 2,5 Millionen Passagiere jährlich abgefertigt. Die Aufrechterhaltung des Betriebs auch unter schwierigen Wetterbedingungen ist daher von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Region. Laut einer Studie des Airports verursacht jeder Tag Betriebsausfall Kosten in sechsstelliger Höhe.

Spezialfahrzeuge und geschultes Personal

Der Fuhrpark des Dortmund Airports umfasst zwölf Spezialfahrzeuge für den Winterdienst. Dazu gehören sechs große Kehrblasgeräte, die auf den Start- und Landebahnen zum Einsatz kommen. Diese gewaltigen Maschinen können pro Stunde bis zu 300.000 Quadratmeter Fläche von Schnee befreien – das entspricht etwa 42 Fußballfeldern.

«Unsere neuesten Kehrblasgeräte sind mit GPS-Technologie ausgestattet», erläutert Stefan Meier, Leiter der Flughafenwerkstatt. «Das ermöglicht eine zentimetergenaue Räumung, selbst bei schlechter Sicht.» Eine Innovation, die besonders im dichten Schneetreiben von Vorteil ist.

Für die Enteisungsmittel hat der Flughafen spezielle Lagertanks mit einer Gesamtkapazität von 130.000 Litern installiert. Diese Menge reicht selbst für längere Kälteperioden aus. Bei der Auswahl der Mittel achtet der Flughafen auf Umweltverträglichkeit. «Wir setzen vorwiegend Kaliumformiat ein, das biologisch abbaubar ist und die Umwelt deutlich weniger belastet als frühere Enteisungsmittel», betont Umweltbeauftragter Thomas Klein.

Minutiös geplante Abläufe

Was passiert eigentlich, wenn über Nacht plötzlich 20 Zentimeter Neuschnee fallen? Der Dortmund Airport hat dafür präzise Ablaufpläne entwickelt. Die Räumung beginnt spätestens 90 Minuten vor dem ersten Start oder der ersten Landung. Ein speziell geschultes Team von 45 Mitarbeitern steht rund um die Uhr in Bereitschaft.

«Bei starkem Schneefall arbeiten wir in einer V-Formation«, erklärt Vorfeldbetriebsleiter Michael Schneider. «Sechs Räumfahrzeuge nebeneinander können die 45 Meter breite Start- und Landebahn in einem einzigen Durchgang komplett räumen.» Für die 2.000 Meter lange Bahn benötigen sie etwa 20 Minuten.

Die Koordination erfolgt über eine zentrale Leitstelle. Bei Schneefall wird zunächst die Piste geräumt, danach folgen die Rollwege und schließlich die Vorfeldflächen. Während der Räumarbeiten bleibt die Piste für Starts und Landungen gesperrt. Das erfordert eine enge Abstimmung mit der Flugsicherung und den Airlines.

Im Winter 2022/23 musste der Flugbetrieb an insgesamt sieben Tagen aufgrund extremer Wetterbedingungen zeitweise eingestellt werden. Das bedeutet, dass der Airport an über 97 Prozent der Wintertage voll funktionsfähig war – ein Wert, auf den das Winterdienstteam stolz ist.

Flugzeugenteisung: Ein heikler Prozess

Nicht nur Pisten müssen im Winter eisfrei gehalten werden, sondern auch die Flugzeuge selbst. Für die Flugzeugenteisung steht am Dortmund Airport eine spezielle Fläche zur Verfügung. Zwei leistungsstarke Enteisungsfahrzeuge können dort gleichzeitig arbeiten.

«Ein Flugzeug darf keine Eis- oder Schneeschicht haben, wenn es startet», betont Sicherheitsexperte Frank Wagner. «Selbst dünne Eisschichten können die Aerodynamik so verändern, dass ein sicherer Start nicht mehr gewährleistet ist.»

Die Enteisung eines Mittelstreckenflugzeugs dauert etwa 15 bis 20 Minuten und kostet je nach Größe zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Diese Kosten tragen die Fluggesellschaften. Am häufigsten müssen Flugzeuge enteis werden, die über Nacht am Flughafen standen und am frühen Morgen starten sollen.

Ein zweistufiges Verfahren kommt dabei zum Einsatz: Zuerst wird mit einer erhitzten Flüssigkeit (Typ 1) Eis und Schnee entfernt. Anschließend wird ein zweites Mittel (Typ 4) aufgebracht, das wie ein Schutzfilm wirkt und für etwa 30 bis 45 Minuten verhindert, dass sich neues Eis bildet. Diese Zeitspanne muss für Start und Abheben ausreichen.

Passagierperspektive: Was bedeutet Winterwetter für Reisende?

Für Passagiere können winterliche Bedingungen zu Verzögerungen führen. Bei starkem Schneefall oder vereisten Pisten kann es zu Verspätungen oder in extremen Fällen sogar zu Flugstreichungen kommen.

«Wir empfehlen Reisenden im Winter, vor Abfahrt zum Flughafen unbedingt den Flugstatus zu prüfen und etwas mehr Zeit einzuplanen», rät Kundenbetreuer Andreas Müller. Der Flughafen informiert über seine Website, Social-Media-Kanäle und direkt im Terminal über aktuelle Entwicklungen.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Im vergangenen Winter waren etwa 12 Prozent aller Verspätungen am Dortmund Airport wetterbedingt. Die durchschnittliche Verzögerung bei winterlichen Bedingungen betrug 35 Minuten.

Besonders betroffen sind meist die frühen Morgenflüge zwischen 6:00 und 8:00 Uhr, wenn Nachtfrost oder über Nacht gefallener Schnee geräumt werden muss. Der Flughafen hat daher die Abfertigungsprozesse angepasst und plant in der Wintersaison längere Umsteigezeiten ein.

Technik, Innovation und Umweltschutz

Der Dortmund Airport investiert kontinuierlich in moderne Technologien für den Winterdienst. Seit 2022 werden spezielle Sensoren entlang der Start- und Landebahn eingesetzt, die kontinuierlich Oberflächentemperaturen messen und frühzeitig vor Vereisungsgefahr warnen können.

«Diese Frühwarntechnologie ermöglicht es uns, proaktiv zu handeln und Enteisungsmittel gezielter einzusetzen», erklärt Technikleiter Klaus Wagner. «Das spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt.»

Eine weitere Innovation ist die computergestützte Dosierung von Enteisungsmitteln. Je nach Temperatur, Niederschlagsart und -menge wird automatisch die optimale Menge berechnet. Dadurch konnte der Flughafen den Verbrauch von Enteisungsmitteln in den letzten drei Jahren um fast 20 Prozent reduzieren.

Auch beim Umgang mit dem kontaminierten Schmelzwasser geht der Dortmund Airport neue Wege. Ein Rückhaltesystem sammelt das mit Enteisungsmitteln belastete Wasser und leitet es zur Kläranlage weiter, wo es speziell behandelt wird.

Ausblick auf den Winter 2024/25

Für den kommenden Winter hat der Dortmund Airport zwei neue Räumfahrzeuge angeschafft und das Personal aufgestockt. «Wir sind bestens vorbereitet, selbst auf extreme Wetterereignisse», versichert Flughafendirektor Ludwig Kleyboldt.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Winter 2024/25 in Nordrhein-Westfalen leicht unterdurchschnittliche Temperaturen, aber möglicherweise mehr Niederschlag als im Vorjahr. Das könnte mehr Schneefälle bedeuten.

Der Dortmund Airport arbeitet eng mit dem Deutschen Wetterdienst zusammen und erhält speziell auf den Flughafen zugeschnittene Prognosen. So können Personalplanung und Einsatzbereitschaft optimal angepasst werden.

«Unser Ziel ist es, dass unsere Passagiere so wenig wie möglich von den Herausforderungen des Winters betroffen sind», betont Kleyboldt. «Und wenn doch einmal Verzögerungen unvermeidbar sind, sorgen wir für umfassende Information und Betreuung.»

Für die Wintermonate hat der Flughafen zusätzliches Personal im Passagierservice eingestellt, um bei Bedarf schnell und kompetent helfen zu können. Das Serviceteam wurde speziell für den Umgang mit wetterbedingten Störungen geschult.

Fazit: Vorbereitung ist alles

Die winterlichen Vorbereitungen am Dortmund Airport zeigen eindrucksvoll, wie viel Planung und Technik hinter einem reibungslosen Flugbetrieb steckt – besonders in der kalten Jahreszeit. Von hochmodernen Räumfahrzeugen bis hin zu ausgeklügelten Einsatzplänen ist alles darauf ausgerichtet, Passagieren auch bei Schnee und Eis sichere Reisen zu ermöglichen.

«Winter bedeutet für uns vor allem eins: ständige Bereitschaft«, fasst Winterdienstkoordinator Peter Schmidt zusammen. «Wenn andere noch schlafen, sind wir bei Schneefall oft schon seit Stunden im Einsatz.» Eine Aussage, die verdeutlicht, mit welchem Engagement das Team des Dortmund Airports arbeitet, damit Flugreisende auch im Winter möglichst problemlos an ihr Ziel kommen.

Für die Bewohner der Region bedeutet ein funktionierender Winterbetrieb am Airport nicht nur Urlaubsmöglichkeiten, sondern auch wirtschaftliche Stabilität durch verlässliche Verkehrsanbindungen. Der Dortmund Airport bleibt auch in der kalten Jahreszeit ein wichtiges Drehkreuz für die gesamte Region.

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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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