Am Fuße des Cannstatter Wasen brodelt die Gerüchteküche. Der VfB Stuttgart arbeitet offenbar intensiv an einer Verpflichtung von Grischa Prömel für die Saison 2026. Der 31-jährige Mittelfeldspieler könnte nach Jahren bei der TSG Hoffenheim in seine schwäbische Heimat zurückkehren. Die Verhandlungen befinden sich nach Informationen aus Vereinskreisen bereits in einer fortgeschrittenen Phase.
«Wir kommentieren grundsätzlich keine Transfergerüchte», hielt sich Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bedeckt, als er nach dem Training auf die Personalie angesprochen wurde. Sein verschmitztes Lächeln verriet jedoch mehr als tausend Worte. Prömel selbst soll dem Wechsel nicht abgeneigt sein. Seine Qualitäten als Balleroberer und strategischer Kopf könnten dem VfB in der Champions League wertvolle Dienste leisten. Besonders beeindruckend: Seine Passquote von 89,3 Prozent in der laufenden Saison unterstreicht seine technischen Fähigkeiten.
Die Stuttgarter Fans diskutieren bereits hitzig in den sozialen Netzwerken. Ein erfahrener Bundesligaspieler mit Stuttgart-Bezug weckt Hoffnungen. Als ich gestern durch das Stadion schlenderte, hörte ich mehrfach seinen Namen in Fangruppierungen. Der potenzielle Transfer würde perfekt in die Strategie des VfB passen. Erfahrung im Mittelfeld gepaart mit regionaler Identifikation – ein Erfolgsrezept.
Für Prömel könnte sich damit ein Kreis schließen. Seine fußballerischen Anfänge liegen in der Region Stuttgart. Die Rückkehr zu seinen Wurzeln steht offenbar kurz bevor. Bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen den Deal in den kommenden Wochen finalisieren können. Die Vorfreude in der schwäbischen Fußballhochburg ist jedenfalls spürbar.