Die Fußballfrauen des 1. FC Köln können weiterhin auf die Expertise ihrer Cheftrainerin Britta Carlson bauen. Der Bundesligist hat den Vertrag mit der 45-jährigen Trainerin vorzeitig verlängert. Diese Entscheidung markiert ein wichtiges Signal für Kontinuität im Kölner Frauenfußball.
«Ich fühle mich hier beim FC sehr wohl und schätze die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team und allen Verantwortlichen», erklärte Carlson nach der Vertragsunterzeichnung. Die ehemalige Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft kam erst im vergangenen Sommer nach Köln und hat seitdem beeindruckende Arbeit geleistet.
Unter Carlsons Führung haben die FC-Frauen eine positive Entwicklung genommen. Nach einer schwierigen Vorsaison, in der der Klassenerhalt erst spät gesichert wurde, steht das Team in der laufenden Spielzeit auf einem soliden achten Tabellenplatz. «Britta hat es geschafft, die Mannschaft zu stabilisieren und spielerisch weiterzuentwickeln», lobt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball beim 1. FC Köln.
Besonders bemerkenswert sind die Leistungen gegen die Topteams der Liga. Gegen Eintracht Frankfurt erkämpften die Kölnerinnen ein respektables Unentschieden, und auch gegen andere Spitzenmannschaften zeigten sie ansprechende Leistungen. «Wir sehen, dass die Handschrift der Trainerin immer deutlicher wird», berichtet ein Vereinsmitglied, das die Entwicklung der Mannschaft eng verfolgt.
Carlson bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit. Vor ihrer Zeit in Köln arbeitete sie als Assistenztrainerin unter Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg und war Teil des Trainerteams, das die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 2022 ins Finale führte. Als aktive Spielerin bestritt sie 31 Länderspiele für Deutschland und gewann 2003 die Weltmeisterschaft.
«Wir haben hier noch viel vor», blickt Carlson in die Zukunft. «Die Arbeit mit diesem jungen, entwicklungsfähigen Team macht mir große Freude. Gemeinsam wollen wir den nächsten Schritt gehen und uns in der Bundesliga weiter etablieren.» Diese Ambitionen decken sich mit den Zielen des Vereins, der den Frauenfußball in den kommenden Jahren weiter stärken möchte.
Die Vertragsverlängerung ist auch ein positives Signal für die wachsende Fangemeinschaft der FC-Frauen. Die Heimspiele im Franz-Kremer-Stadion erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. «Die Stimmung bei unseren Spielen wird immer besser», freut sich Carlson. «Die Unterstützung der Fans gibt uns zusätzliche Motivation.»
Für die verbleibenden Saisonspiele hat die Trainerin klare Ziele: «Wir wollen unsere Position in der Tabelle festigen und noch den einen oder anderen Überraschungserfolg landen.» Langfristig strebt der Verein an, sich im oberen Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren und vielleicht sogar um die internationalen Plätze mitzuspielen.
Die Nachwuchsarbeit liegt Carlson besonders am Herzen. «Wir haben einige vielversprechende Talente in unseren Reihen, die wir behutsam an das Bundesliganiveau heranführen wollen», erklärt die Trainerin. Diese Philosophie passt zum Gesamtkonzept des 1. FC Köln, der großen Wert auf die Förderung junger Spielerinnen legt.
Mit der Vertragsverlängerung von Britta Carlson hat der 1. FC Köln einen wichtigen Baustein für die Zukunft des Frauenfußballs am Geißbockheim gesetzt. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Mannschaft unter ihrer Führung weiterentwickelt.