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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Köln > Neue Blitzer Zoobrücke Köln erhöhen Verkehrssicherheit
Köln

Neue Blitzer Zoobrücke Köln erhöhen Verkehrssicherheit

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 3, 2026 11:55 am
Julia Becker
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Seit zwei Wochen sorgen die neuen stationären Blitzer auf der Zoobrücke für hitzige Diskussionen in Köln. Die Stadt hat Ende April vier fest installierte Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen – je zwei in jeder Fahrtrichtung. Laut Stadtverwaltung sollen die Anlagen die Verkehrssicherheit erhöhen. Doch viele Autofahrer sehen darin vor allem eine neue Einnahmequelle für die Stadtkasse.

«Die Zoobrücke ist mit täglich über 120.000 Fahrzeugen eine der meistbefahrenen Rheinbrücken», erklärt Verkehrsdezernent Ascan Egerer bei einem Pressetermin vor Ort. «Hier wurden bei Geschwindigkeitskontrollen regelmäßig schwere Verstöße festgestellt. Besonders in den Nachtstunden rasen einige Fahrer mit weit über 100 km/h über die Brücke, obwohl nur 80 km/h erlaubt sind.»

Die Unfallstatistik gibt ihm recht: Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf der Zoobrücke 35 Unfälle, bei denen 12 Personen verletzt wurden. Besonders die Ein- und Ausfahrten gelten als Unfallschwerpunkte. Die neuen Blitzer, die rund um die Uhr aktiv sind, sollen hier für mehr Sicherheit sorgen.

Frank Müller, Pendler aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, zeigt sich skeptisch: «Natürlich soll niemand rasen. Aber gerade morgens im Berufsverkehr fährt hier ohnehin niemand schneller als erlaubt – da steht man eher im Stau. Da geht es der Stadt doch vor allem ums Abkassieren.»

Die Technologie hinter den neuen Anlagen ist beeindruckend. Die Blitzer arbeiten mit hochauflösenden Digitalkameras und können gleichzeitig mehrere Fahrspuren überwachen. «Die Geräte erfassen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Kennzeichen und machen ein Beweisfoto vom Fahrer», erläutert Polizeihauptkommissar Thomas Weber. «Die Daten werden verschlüsselt übertragen und ausgewertet.»

Zahlen der ersten beiden Betriebswochen zeigen: Die Blitzer haben bereits mehr als 1.800 Temposünder erwischt. Der Spitzenreiter war mit 139 km/h unterwegs – fast 60 km/h zu schnell. Ihm drohen nun zwei Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 480 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot.

Im Kölner Stadtrat gibt es unterschiedliche Meinungen zu den neuen Anlagen. Während die Grünen und die SPD die Maßnahme unterstützen, kritisiert die CDU den Standort. «Die Zoobrücke ist nicht der Hauptunfallschwerpunkt in Köln», meint Verkehrspolitiker Christian Schmidt. «Wir hätten uns gewünscht, dass die teuren Anlagen dort installiert werden, wo es die meisten Unfälle mit Personenschäden gibt.»

Die Kosten für die vier Blitzer belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Nach Angaben der Stadt werden sich die Investitionen jedoch schnell amortisieren. Experten rechnen mit Einnahmen von etwa 1,2 Millionen Euro pro Jahr durch die Bußgelder.

Anwohnerin Maria Schmitz aus Deutz begrüßt die neuen Blitzer: «Ich wohne nicht weit von der Brücke und höre nachts oft, wie Autos und Motorräder mit Vollgas über die Brücke donnern. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch eine Lärmbelästigung. Hoffentlich wirkt die Kontrolle.»

Verkehrspsychologe Dr. Michael Berger von der TH Köln erklärt, dass feste Blitzanlagen durchaus wirksam sein können: «Studien zeigen, dass an Messstellen die Durchschnittsgeschwindigkeit um 5 bis 15 Prozent sinkt. Dieser Effekt hält auch an, wenn die Autofahrer sich an die Anlagen gewöhnt haben.»

Die Stadtverwaltung plant bereits weitere Standorte für stationäre Blitzer. Nach Informationen unserer Redaktion sind unter anderem die Mülheimer Brücke und die Rodenkirchener Brücke im Gespräch. Zudem wurde der mobile Blitzer-Einsatz in Wohngebieten und vor Schulen verstärkt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker verteidigt die Maßnahmen: «Verkehrssicherheit hat für uns höchste Priorität. Jeder Unfall ist einer zu viel. Die Geschwindigkeitsüberwachung ist ein wichtiger Baustein, um unsere Vision Zero – keine Verkehrstoten in Köln – zu erreichen.»

Was meinen Sie zu den neuen Blitzern auf der Zoobrücke? Sinnvolle Sicherheitsmaßnahme oder reine Abzocke? Die Diskussion in Köln wird sicher noch einige Zeit anhalten.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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