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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Hamburg > Mordfall Hamburg: Flüchtling ohne Einreiseprüfung eingereist
Hamburg

Mordfall Hamburg: Flüchtling ohne Einreiseprüfung eingereist

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 4, 2026 1:55 am
Julia Becker
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Mordfall Hamburg: Flüchtling kam offenbar ohne vollständige Überprüfung nach Deutschland

Die Ermittlungen im Fall eines tödlichen Messerangriffs in Hamburg haben neue Fragen zur deutschen Asylpraxis aufgeworfen. Der Tatverdächtige, ein 24-jähriger Syrer, soll ohne vollständige Sicherheitsüberprüfung nach Deutschland eingereist sein. Er wird beschuldigt, am vergangenen Freitag einen 47-jährigen Mann auf offener Straße im Hamburger Stadtteil Harburg getötet zu haben.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen kam der Mann im Dezember 2022 als Teil des Familiennachzugs nach Deutschland. Er folgte seiner Ehefrau, die bereits zuvor als Flüchtling anerkannt worden war. Bei der Einreise des Mannes sei offenbar keine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchgeführt worden.

Experten der Ausländerbehörde weisen auf eine problematische Lücke im Verfahren hin. Bei regulären Asylbewerbern werden standardmäßig Fingerabdrücke genommen und mit Datenbanken abgeglichen. Beim Familiennachzug werden diese Überprüfungen jedoch oft erst nach der Einreise vorgenommen.

«Beim Familiennachzug werden die biometrischen Daten in vielen Fällen erst bei der Ausstellung der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland erfasst», erklärt Maria Weber, eine Mitarbeiterin der Hamburger Ausländerbehörde. «Das kann zu Sicherheitslücken führen, wenn zwischen Einreise und Behördenvorsprache Zeit vergeht.»

Die Hamburger Polizei bestätigte, dass der Tatverdächtige bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten war. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Zeugenaussagen legen nahe, dass es vor dem Angriff zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen sein soll.

Der Fall hat eine politische Debatte über Sicherheitsüberprüfungen bei der Einreise von Flüchtlingen ausgelöst. Innenpolitiker fordern nun eine Überprüfung der Verfahren beim Familiennachzug.

«Wir müssen sicherstellen, dass alle Personen, die nach Deutschland kommen, vor der Einreise gründlich überprüft werden», betont Thomas Müller, Innenpolitiker und Mitglied des Bundestags. «Sicherheitslücken im System können wir uns nicht leisten.»

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Hamburg, Katja Meier, warnt jedoch vor Pauschalisierungen: «Dieser tragische Einzelfall darf nicht dazu führen, dass alle Geflüchteten unter Generalverdacht gestellt werden. Die meisten Menschen, die zu uns kommen, halten sich an unsere Gesetze.»

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) teilte mit, dass man die Abläufe prüfen und gegebenenfalls Verbesserungen im Verfahren vornehmen werde. Eine Sprecherin erklärte: «Die Sicherheit der Bevölkerung hat höchste Priorität. Wir nehmen den Fall sehr ernst und werden die Prozesse beim Familiennachzug kritisch überprüfen.»

Der Fall wirft auch Fragen zur Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden auf. Informationen über potenzielle Sicherheitsrisiken müssen zwischen Botschaften, Ausländerbehörden, Sicherheitsbehörden und dem BAMF ausgetauscht werden.

Anwohner im betroffenen Stadtteil Harburg zeigen sich nach der Tat verunsichert. «So etwas direkt vor der Haustür zu erleben, macht einem Angst», sagt die 52-jährige Anwohnerin Sabine Kramer. «Ich hoffe, dass die Behörden aus diesem Fall lernen und die nötigen Konsequenzen ziehen.»

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen angeordnet. Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen und zum Motiv dauern an.

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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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