Vom Kadergerüst hängt Fortunas Zukunft ab. Das aktuelle Vertragsprofil der Düsseldorfer offenbart eine klare Strategie. Mehr als die Hälfte aller Spieler sind bis mindestens 2026 gebunden. Dies schafft Planungssicherheit für den Verein, der seit Jahren zwischen erster und zweiter Liga pendelt.
Die Vertragssituation im Detail zeigt ein durchdachtes Konzept. Leistungsträger wie Zimmermann und Klaus haben langfristige Verträge bis 2025. «Wir wollen Konstanz in der Mannschaft», betonte Sportvorstand Klaus Allofs kürzlich nach dem wichtigen Heimsieg. Besonders auffällig: Junge Talente wie Niemiec und Oberdorf wurden frühzeitig mit Verträgen bis 2026 ausgestattet. Gleichzeitig laufen die Verträge von Routiniers wie Hoffmann und Iyoha aus. Diese Balance zwischen Erfahrung und Jugend prägt Fortunas Transferpolitik. Im Stadion spürt man diese neue Ausrichtung. Die Fans identifizieren sich zunehmend mit den Langzeitprojekten.
Die kommenden Wochen werden entscheidend für die weitere Kaderplanung. Der Aufstiegskampf beeinflusst maßgeblich, welche Spieler gehalten werden können. Fortunas Zukunft steht auf einem soliden vertraglichen Fundament. Doch am Ende zählt nur, was auf dem Platz passiert – Verträge schießen keine Tore.