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Nachrichten Lokal > Nachrichten > München > Verdi Streik Nahverkehr München Nürnberg Januar 2024 legt Verkehr lahm
München

Verdi Streik Nahverkehr München Nürnberg Januar 2024 legt Verkehr lahm

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 7, 2026 1:55 pm
Julia Becker
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Öffentlicher Nahverkehr in München und Nürnberg: Verdi-Streik führt zu erheblichen Einschränkungen

Am kommenden Mittwoch müssen sich Pendler und Fahrgäste in München und Nürnberg auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der den Verkehr in beiden Großstädten nahezu zum Erliegen bringen wird. Nach Informationen der Gewerkschaft werden sowohl U-Bahnen als auch Straßenbahnen und zahlreiche Buslinien betroffen sein.

Der Streik beginnt in den frühen Morgenstunden und wird voraussichtlich bis in die späten Abendstunden andauern. «Wir rechnen damit, dass nahezu keine regulären Fahrten stattfinden können», erklärt Robert Metzger, Verdi-Verhandlungsführer für Bayern. In München werden die rund 3.400 Beschäftigten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihre Arbeit niederlegen, in Nürnberg betrifft es etwa 2.100 Mitarbeiter der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft bestätigte bereits, dass mit erheblichen Auswirkungen zu rechnen ist. «Wir empfehlen allen Fahrgästen, an diesem Tag nach Möglichkeit auf andere Verkehrsmittel auszuweichen oder ihre Fahrten zu verschieben», sagte MVG-Sprecher Matthias Korte. Besonders hart trifft es Berufspendler, Schüler und Menschen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.

Hintergründe des Streiks

Der Warnstreik steht im Zusammenhang mit den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Verdi fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne um 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat. Zudem verlangt die Gewerkschaft bessere Arbeitsbedingungen und eine Entlastung des Personals.

«Die Beschäftigten im Nahverkehr leisten Tag für Tag unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit, um die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten», betont Heinrich Birner, Verdi-Bezirksgeschäftsführer in München. «Ihre Leistung muss angemessen honoriert werden, gerade angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten.»

Die Arbeitgeber haben bisher ein Angebot von insgesamt 5 Prozent Lohnerhöhung in zwei Stufen über eine Laufzeit von 27 Monaten vorgelegt. Für Verdi ist dieses Angebot unzureichend. «Das deckt nicht einmal die Inflation der letzten Jahre ab», kritisiert Metzger. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Anfang Februar angesetzt.

Auswirkungen auf den Verkehr

In München werden am Mittwoch voraussichtlich alle U-Bahn-Linien stillstehen. Bei Tram und Bus rechnet die MVG mit massiven Einschränkungen. Lediglich einige wenige Buslinien, die von privaten Subunternehmen bedient werden, könnten in reduziertem Umfang verkehren. Die S-Bahnen sind nicht direkt vom Streik betroffen, da sie von der Deutschen Bahn betrieben werden. Allerdings ist mit überfüllten Zügen zu rechnen, da viele Fahrgäste auf dieses Verkehrsmittel ausweichen werden.

In Nürnberg sieht die Situation ähnlich aus. Hier werden U-Bahnen, Straßenbahnen und der Großteil der Busse nicht fahren. Die VAG hat angekündigt, dass es keinen Notfallplan geben wird. «Bei einem flächendeckenden Streik haben wir leider keine Möglichkeit, einen Ersatzverkehr anzubieten», erklärte VAG-Vorstand Tim Dahlmann-Resing.

Täglich nutzen in München etwa 1,5 Millionen Menschen den öffentlichen Nahverkehr, in Nürnberg sind es rund 500.000. Für sie alle bedeutet der Streik eine erhebliche Herausforderung. Besonders betroffen sind Menschen, die keine Alternative zum öffentlichen Nahverkehr haben.

Maria Schulz, Pendlerin aus dem Münchner Umland, zeigt sich besorgt: «Ich bin auf die S-Bahn und die U-Bahn angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Jetzt muss ich schauen, ob ich im Homeoffice arbeiten kann oder ob eine Kollegin mich mitnehmen kann.»

Alternativen für Betroffene

Die Verkehrsbetriebe empfehlen Fahrgästen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen oder nach Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Für kurze Strecken bieten sich Fahrräder oder E-Scooter an. Wer längere Strecken zurücklegen muss, sollte Fahrgemeinschaften bilden oder auf Carsharing-Angebote zurückgreifen.

Beide Städte rechnen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen. «Wer mit dem Auto fahren muss, sollte mehr Zeit einplanen und wenn möglich die Hauptverkehrszeiten meiden», rät die Münchner Verkehrspolizei. In der Innenstadt wird es voraussichtlich zu erheblichen Staus kommen.

Schulen und Arbeitgeber sind angehalten, Verständnis für Verspätungen zu zeigen. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, ihren Mitarbeitern an diesem Tag verstärkt Homeoffice zu ermöglichen.

Öffentliche Reaktionen

Die Ankündigung des Streiks hat in der Öffentlichkeit gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während viele Bürger Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten zeigen, gibt es auch Kritik am Zeitpunkt und Umfang des Streiks.

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter äußerte sich besorgt: «Ich verstehe die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber ein ganztägiger Streik trifft vor allem diejenigen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.» Er appellierte an beide Seiten, rasch eine Einigung zu erzielen.

Die Industrie- und Handelskammer schätzt den wirtschaftlichen Schaden durch den Streik auf mehrere Millionen Euro. «Viele Beschäftigte können nicht zur Arbeit kommen, Lieferungen verzögern sich, Kunden bleiben weg», erklärt IHK-Präsident Klaus Josef Lutz.

Verdi verteidigt den Streik als notwendiges Mittel im Tarifkonflikt. «Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste, aber wir müssen ein deutliches Zeichen setzen», sagt Birner. «Die Arbeitgeber müssen verstehen, dass wir es ernst meinen mit unseren Forderungen.»

Der Streik am Mittwoch könnte erst der Anfang einer Reihe von Arbeitskampfmaßnahmen sein. Sollten die Verhandlungen Anfang Februar nicht zu einer Einigung führen, hat Verdi weitere Streiks in Aussicht gestellt, die dann möglicherweise noch länger dauern und weitere Städte betreffen könnten.

Aktuelle Informationen zum Streik und den Auswirkungen auf den Verkehr werden auf den Websites und in den Apps der Verkehrsbetriebe MVG und VAG veröffentlicht. Fahrgästen wird empfohlen, sich dort kurz vor ihrer geplanten Fahrt zu informieren.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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