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Nachrichten Lokal > Nachrichten > München > München Gewaltverbrechen Streik Juni 2024: Stadt im Ausnahmezustand
München

München Gewaltverbrechen Streik Juni 2024: Stadt im Ausnahmezustand

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 8, 2026 9:25 pm
Julia Becker
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Eine Serie von Gewaltverbrechen erschüttert München seit Anfang Juni. Die sonst so sichere bayerische Landeshauptstadt befindet sich in einem Zustand erhöhter Anspannung. Gleichzeitig legt ein Streik im öffentlichen Nahverkehr weite Teile der städtischen Infrastruktur lahm.

In den vergangenen zwei Wochen verzeichnete die Polizei München einen besorgniserregenden Anstieg von Gewaltdelikten im Stadtgebiet. Besonders betroffen sind die Viertel rund um den Hauptbahnhof und das Glockenbachviertel. Die Statistik zeigt eine Zunahme von Raubüberfällen um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

«Wir nehmen die Situation sehr ernst», erklärt Polizeisprecher Thomas Baumann. «Zusätzliche Streifen sind im Einsatz, und wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung der Fälle.» Die Polizei führt die Häufung der Vorfälle teilweise auf die sommerlichen Temperaturen und das erhöhte Personenaufkommen in beliebten Ausgehvierteln zurück.

Besonders der brutale Überfall auf einen 58-jährigen Geschäftsmann am Sendlinger Tor schockierte die Bevölkerung. Das Opfer wurde von drei Unbekannten attackiert und schwer verletzt. «So etwas habe ich in München noch nicht erlebt», sagt Anwohnerin Maria Huber. «Ich überlege jetzt zweimal, ob ich abends noch alleine unterwegs bin.»

Parallel dazu verschärft ein seit Montag andauernder Streik im öffentlichen Nahverkehr die angespannte Lage. Die Gewerkschaft ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen und einen Inflationsausgleich für die Beschäftigten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). U-Bahnen fahren nur noch im 20-Minuten-Takt, viele Buslinien fallen komplett aus.

«Der Streik trifft die Stadt in einer ohnehin schwierigen Situation», sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter. «Wir respektieren das Streikrecht, appellieren aber an alle Beteiligten, schnell zu einer Einigung zu kommen.» Die MVG schätzt den wirtschaftlichen Schaden auf mehrere hunderttausend Euro täglich.

Für die Münchner Bevölkerung bedeutet diese Doppelbelastung erhebliche Einschränkungen im Alltag. Pendler berichten von überfüllten Zügen und Staus auf den Hauptverkehrsachsen. «Ich brauche jetzt doppelt so lange zur Arbeit», klagt der 42-jährige IT-Spezialist Markus Winkler. «Und abends habe ich ein mulmiges Gefühl auf dem Heimweg.»

Lokale Geschäfte verzeichnen bereits Umsatzeinbußen. «Die Leute bleiben lieber zu Hause», berichtet Restaurantbesitzerin Claudia Maier aus dem Glockenbachviertel. «Wir haben etwa 40 Prozent weniger Gäste als üblich für diese Jahreszeit.»

Die Stadtverwaltung hat einen Krisenstab eingerichtet, der täglich die Lage bewertet und Maßnahmen koordiniert. In einer Pressekonferenz kündigte Kreisverwaltungsreferentin Dr. Martina Vogt verstärkte Präsenz des kommunalen Außendienstes an. «Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.»

Sozialverbände weisen auf die besonderen Herausforderungen für vulnerable Gruppen hin. «Ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen sind doppelt betroffen», erklärt Caritas-Sprecherin Sandra Köhler. «Sie sind sowohl auf sichere öffentliche Räume als auch auf funktionierende öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.»

Für das kommende Wochenende hat die Polizei zusätzliche Kräfte angekündigt. Streifenwagen werden verstärkt in den betroffenen Vierteln präsent sein. Die MVG versucht trotz des anhaltenden Streiks, zumindest einen Grundbetrieb aufrechtzuerhalten.

Experten für Stadtentwicklung sehen in der aktuellen Situation auch ein Symptom tiefer liegender Probleme. «München wächst schnell und der Druck auf den öffentlichen Raum nimmt zu», analysiert Stadtplaner Professor Dr. Michael Lehmann von der Technischen Universität München. «Wir müssen langfristig über neue Konzepte für eine sichere und lebenswerte Stadt nachdenken.»

Die städtische Hotline für besorgte Bürger verzeichnet derzeit dreimal so viele Anrufe wie üblich. Die Behörden raten zu erhöhter Aufmerksamkeit, ohne jedoch in Panik zu verfallen. «München bleibt im bundesweiten Vergleich eine der sichersten Großstädte», betont Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer.

Für die kommende Woche haben Gewerkschaften und MVG weitere Verhandlungen angekündigt. Die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung des Stadtlebens wächst. Bis dahin bleibt München in diesem ungewöhnlichen Ausnahmezustand – zwischen erhöhter Polizeipräsenz und ausgedünntem Nahverkehr.

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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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