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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Hamburg > Erlebe mit der Maus eine Weltreise in Hamburgs BallinStadt
Hamburg

Erlebe mit der Maus eine Weltreise in Hamburgs BallinStadt

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: April 1, 2026 4:15 am
Julia Becker
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Contents
Geschichte zum Anfassen für kleine EntdeckerFamilien aus ganz Hamburg kommenBildungsauftrag mit UnterhaltungswertModerne Technik trifft historische AuthentizitätBezug zur heutigen MigrationEin Ausflugsziel für alle JahreszeitenPositive Resonanz aus der StadtgesellschaftAusblick und weitere Pläne



Erlebe mit der Maus eine Weltreise in Hamburgs BallinStadt

Die BallinStadt in Hamburg öffnet ihre Türen für ein besonderes Familienabenteuer. Ab sofort können Besucher gemeinsam mit der Maus, dem Elefanten und der Ente auf eine interaktive Weltreise gehen. Das Auswanderermuseum im Stadtteil Veddel hat eine neue Ausstellung geschaffen, die speziell Kinder und Familien anspricht.

Die beliebten Figuren aus „Die Sendung mit der Maus» führen durch die Räume. Sie zeigen auf spielerische Weise, wie Menschen früher ihre Heimat verließen. Die Ausstellung verbindet Unterhaltung mit Geschichte. Kinder zwischen vier und zwölf Jahren finden hier altersgerechte Inhalte.

„Wir wollen Geschichte lebendig machen», erklärt Museumsleiter Volker Reimers. „Die Maus hilft uns dabei, auch jüngere Besucher zu erreichen.» Das Museum liegt auf dem historischen Gelände der Auswandererhallen. Von hier aus starteten zwischen 1850 und 1934 über fünf Millionen Menschen ihre Reise nach Amerika.

Die neue Ausstellung macht dieses Kapitel für Familien zugänglicher. Interaktive Stationen laden zum Mitmachen ein. Kinder können einen Koffer packen wie die Auswanderer damals. Sie erfahren, welche Gegenstände Menschen auf ihre lange Reise mitnahmen.

Geschichte zum Anfassen für kleine Entdecker

Die BallinStadt wurde 1901 von der Reederei HAPAG gegründet. Albert Ballin, damals Generaldirektor, gab dem Ort seinen Namen. Die Hallen dienten als Wartestation für Auswanderer. Heute steht das Museum für ein wichtiges Stück Hamburger Geschichte.

Mit der Maus-Ausstellung schlägt das Museum einen neuen Weg ein. „Kinder sind unsere Zukunft», sagt Reimers. „Wenn sie Geschichte spielerisch erleben, bleibt mehr hängen.» Die Ausstellung läuft bis Ende August. Sie ergänzt die Dauerausstellung des Museums.

Besucher durchlaufen verschiedene Themenbereiche. Die Maus begleitet sie vom Abschied in der Heimat bis zur Ankunft in der neuen Welt. Der Elefant erklärt die Schiffsreise über den Atlantik. Die Ente zeigt, wie Menschen in Amerika neu anfingen.

An den Stationen gibt es viel zu entdecken. Kinder können sich wie Auswanderer fotografieren lassen. Sie hören Geschichten von echten Auswandererfamilien. Touchscreens bieten Spiele und Rätsel an.

„Meine Tochter war begeistert», berichtet Sandra Müller aus Eimsbüttel. Die 38-jährige besuchte die Ausstellung mit ihrer sechsjährigen Tochter. „Sie hat viel über das Thema gelernt, ohne dass es langweilig wurde.»

Familien aus ganz Hamburg kommen

Die BallinStadt liegt verkehrsgünstig im Hafengebiet. Mit der S-Bahn Linie S3 erreicht man die Station Veddel. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Das Museum bietet auch Parkplätze für Besucher mit dem Auto.

Der Eintrittspreis liegt bei 13 Euro für Erwachsene. Kinder bis 12 Jahre zahlen 6,50 Euro. Familienkarten kosten 30 Euro. Für Schulklassen gibt es Sonderkonditionen. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Neben der Maus-Ausstellung zeigt die BallinStadt ihre reguläre Sammlung. Diese umfasst Dokumente, Fotos und persönliche Gegenstände von Auswanderern. Besucher können in Datenbanken nach Vorfahren suchen. Viele Hamburger Familien haben Wurzeln in der Auswanderung.

„Die Verbindung von Alt und Neu funktioniert gut», findet Kultursenator Carsten Brosda. „Hamburg ist eine Stadt der Migration. Die BallinStadt erzählt diese Geschichte auf moderne Weise.»

Die Ausstellung richtet sich bewusst an mehrere Generationen. Großeltern können mit Enkeln kommen. Eltern finden Erklärungen, die auch für sie informativ sind. Die Maus schafft dabei eine gemeinsame Ebene.

Bildungsauftrag mit Unterhaltungswert

Schulen in Hamburg nutzen das Angebot bereits. Die Klasse 3b der Schule Rahlstedter Höhe war eine der ersten. Lehrerin Petra Schmidt sagt: „Die Kinder waren hochkonzentriert. Sie haben viele Fragen gestellt.»

Das Museum bietet spezielle Führungen für Schulklassen an. Pädagogen haben Arbeitsmaterialien entwickelt. Diese bereiten den Besuch im Unterricht vor und nach. Das Thema Migration passt in den Sachkundeunterricht.

„Wir verbinden Lokal- mit Weltgeschichte», erklärt Museumspädagogin Kathrin Lemke. „Hamburg war das Tor zur Welt. Das vermitteln wir kindgerecht.» Die Stadt spielte eine Schlüsselrolle in der Auswanderungsbewegung.

Zwischen 1850 und dem Ersten Weltkrieg wanderten Millionen Menschen aus. Sie kamen aus Deutschland, Osteuropa und Skandinavien. Hamburg war der wichtigste Abfahrtshafen in Europa. Die HAPAG-Reederei organisierte die Transporte.

Die BallinStadt war dabei mehr als ein Warteraum. Menschen wurden medizinisch untersucht. Sie konnten sich verpflegen und ausruhen. Bis zu 5000 Personen fanden gleichzeitig Platz. Die Hallen glichen einer kleinen Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die meisten Gebäude. Nur wenige Strukturen blieben erhalten. 2007 wurde das Museum eröffnet. Es rekonstruiert die Geschichte des Ortes. Die Ausstellungshallen wurden nach historischen Plänen nachgebaut.

Moderne Technik trifft historische Authentizität

Die neue Maus-Ausstellung nutzt moderne Technik. Augmented Reality bringt Geschichten zum Leben. Kinder können durch eine virtuelle Brille schauen. Sie sehen, wie die BallinStadt früher aussah.

An einer Station gibt es ein digitales Schiff. Die Maus erklärt die verschiedenen Decks. Kinder erfahren den Unterschied zwischen erster und dritter Klasse. Die meisten Auswanderer reisten unter einfachsten Bedingungen.

„Wir wollen ehrlich sein», betont Reimers. „Die Reise war oft hart und gefährlich. Das verschweigen wir nicht.» Gleichzeitig bleibt die Ausstellung kindgerecht. Schwierige Themen werden altersgemäß erklärt.

Die Maus-Figuren sprechen Kinder direkt an. Sie stellen Fragen und regen zum Nachdenken an. „Würdest du deine Heimat verlassen?» fragt die Maus an einer Station. Kinder können ihre Antworten auf einer Tafel festhalten.

Diese interaktive Herangehensweise fördert Empathie. Kinder versetzen sich in die Lage der Auswanderer. Sie verstehen, warum Menschen ihre Heimat verließen. Armut, Hunger und fehlende Perspektiven waren oft die Gründe.

Bezug zur heutigen Migration

Das Museum schlägt auch Brücken zur Gegenwart. Hamburg ist weiterhin eine Stadt der Vielfalt. Viele Menschen mit Migrationshintergrund leben hier. Die Geschichte der Auswanderung hat Parallelen zu heutigen Fluchtbewegungen.

„Migration war und ist normal», sagt Sozialwissenschaftlerin Dr. Anna Weber von der Universität Hamburg. „Die BallinStadt zeigt das anschaulich.» Sie berät das Museum bei der Konzeption.

Die Ausstellung vermittelt, dass Migration keine neue Erscheinung ist. Menschen waren schon immer mobil. Sie suchten bessere Lebensbedingungen. Diese Botschaft erreicht auch Kinder.

„Mein Enkel hat nach dem Besuch viele Fragen gestellt», erzählt Rentnerin Ingrid Petersen aus Blankenese. „Er wollte wissen, woher unsere Familie stammt.» Solche Gespräche sind ein Ziel der Ausstellung.

Das Museum plant weitere Familienangebote. Im Sommer soll es Ferienworkshops geben. Kinder können dann eigene Geschichten schreiben. Sie gestalten Tagebücher wie Auswanderer damals.

Ein Ausflugsziel für alle Jahreszeiten

Die BallinStadt eignet sich bei jedem Wetter. Die Ausstellungsräume sind überdacht und beheizt. An Regentagen ist das Museum besonders beliebt. Auch an heißen Sommertagen bietet es kühle Räume.

Im Außenbereich gibt es einen kleinen Spielplatz. Familien können hier nach dem Museumsbesuch verweilen. Ein Café bietet Kaffee, Kuchen und kleine Snacks. Die Preise sind familienfreundlich.

„Wir wollen, dass Familien sich wohlfühlen», sagt Besucherserviceleiter Marc Hansen. „Darum haben wir auch Wickelmöglichkeiten und Kinderwagen-Stellplätze.» Das Museum ist barrierefrei zugänglich.

Für ältere Kinder und Jugendliche gibt es zusätzliche Angebote. Ab zwölf Jahren können sie die Dauerausstellung intensiver erkunden. Audioguides bieten vertiefende Informationen. Die Sprache bleibt dabei verständlich.

Besonders beliebt ist die Genealogie-Station. Hier können Besucher nach Vorfahren forschen. Das Museum hat Zugang zu großen Datenbanken. Viele Hamburger Familien haben Verwandte, die ausgewandert sind.

„Ich habe meinen Urgroßonkel gefunden», berichtet Stadtteilladen-Leiter Thomas Krüger aus Barmbek. „Er ging 1898 nach New York. Das hat mich sehr berührt.» Solche persönlichen Entdeckungen machen Geschichte lebendig.

Positive Resonanz aus der Stadtgesellschaft

Die Bezirkspolitik in Hamburg-Mitte unterstützt das Projekt. „Die BallinStadt ist ein Schatz für unseren Bezirk», sagt Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer. „Die neue Ausstellung bringt mehr Familien zu uns auf die Veddel.»

Der Stadtteil Veddel profitiert vom Museum. Restaurants und Cafés in der Nähe berichten von mehr Gästen. „An Wochenenden kommen viele Museumbesucher zu uns», sagt Gastwirt Mehmet Yilmaz. Sein Restaurant liegt unweit der BallinStadt.

Die Handelskammer Hamburg sieht das Museum als wichtigen Kulturfaktor. „Tourismus und Bildung gehen hier Hand in Hand», erklärt Präses Norbert Aust. „Das stärkt Hamburgs Profil als Kulturstadt.»

Auch aus anderen Bundesländern kommen Besucher. Die Maus-Ausstellung spricht sich herum. Familien aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen planen Tagesausflüge. Hamburg Marketing bewirbt das Angebot gezielt.

„Die Kombination aus Museum und Maus ist einzigartig», findet Tourismus-Expertin Susanne Moll. „So etwas gibt es in Deutschland kein zweites Mal.» Die BallinStadt hebt sich damit von anderen Museen ab.

Ausblick und weitere Pläne

Das Museum denkt bereits über die Zeit nach August hinaus. „Der Erfolg übertrifft unsere Erwartungen», sagt Reimers. „Wir überlegen, die Ausstellung zu verlängern.» Eine Entscheidung soll im Juni fallen.

Parallel arbeitet das Team an digitalen Angeboten. Eine App soll die Ausstellung erweitern. Kinder können damit vor und nach dem Besuch weiterforschen. Spiele und Quiz vertiefen das Gelernte.

Auch Kooperationen mit Schulen sollen ausgebaut werden. Das Museum möchte fester Bestandteil des Unterrichts werden. „Geschichtsunterricht kann spannend sein», betont Lemke. „Wir beweisen das jeden Tag.»

Die Stadt Hamburg fördert solche Bildungsinitiativen. Kultursenator Brosda kündigte weitere Unterstützung an. „Museen wie die BallinStadt erfüllen einen wichtigen Bildungsauftrag», sagt er. „Das verdient Anerkennung und Förderung.»

Für Familien in Hamburg und Umgebung ist die Ausstellung ein Gewinn. Sie verbindet Lernen mit Spaß. Die Maus macht Geschichte zugänglich. Und die BallinStadt zeigt, dass Museen modern und familienfreundlich sein können.

Ein Besuch lohnt sich für alle Altersgruppen. Ob mit Kindergartenkindern oder Teenagern – jeder findet etwas. Die Geschichte der Auswanderer berührt und regt zum Nachdenken an. Und am Ende steht die Erkenntnis: Migration prägt Hamburg seit Jahrhunderten.

Die Maus, der Elefant und die Ente sind dabei die perfekten Reisebegleiter. Sie nehmen Groß und Klein mit auf eine Zeitreise. Eine Reise, die zeigt, woher wir kommen und wer wir sind.


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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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