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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Stuttgart > Rettungsübung im Tunnel Forst: Stuttgart testet Notfallpläne
Stuttgart

Rettungsübung im Tunnel Forst: Stuttgart testet Notfallpläne

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: April 4, 2026 7:51 pm
Julia Becker
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Contents
Ernstfall im Tunnel wird RealitätStuttgarter Feuerwehr mit besonderer VerantwortungWarum solche Übungen unverzichtbar sindBlick in die Zukunft



Rettungsübung im Tunnel Forst

In der Nacht auf Sonntag herrschte ungewöhnlicher Betrieb im Tunnel Forst bei Bruchsal. Blaulicht erhellte die dunklen Röhren der Schnellfahrstrecke. Dutzende Rettungskräfte bewegten sich zwischen Gleisen und Zügen. Doch es war kein echter Notfall. Die Deutsche Bahn und zahlreiche Rettungsdienste probten den Ernstfall. Über 100 Einsatzkräfte trainierten, was passiert, wenn ein ICE im Tunnel verunglückt. Aus Stuttgart war der speziell ausgerüstete Rettungszug angereist. 23 Feuerwehrleute der Landeshauptstadt nahmen teil. Sanitäter der Johanniter und Notärzte verstärkten das Team.

Die Übung fand auf der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart statt. Diese 100 Kilometer lange Strecke gilt als besondere Herausforderung. Zahlreiche Tunnel und Brücken prägen die Trasse. Im Ernstfall können normale Rettungswagen oft nicht direkt zur Unfallstelle fahren. Deshalb hält die Bahn spezielle Rettungszüge bereit. Diese Sonderzüge können auch in schwer zugänglichen Tunneln Menschen bergen. Sie bringen medizinische Ausrüstung und Personal direkt ans Gleis. Die Verletzten können dann sicher abtransportiert werden.

Ernstfall im Tunnel wird Realität

Das Übungsszenario war eindringlich gewählt. Ein ICE sollte im Tunnel Forst entgleist sein. Durch das abrupte Abbremsen galten 44 Personen als verletzt. Die Aufgabe war klar: Alle Betroffenen mussten medizinisch versorgt werden. Sie mussten aus dem beschädigten Zug befreit werden. Und sie mussten sicher aus dem Tunnel gebracht werden. All das unter den beengten Bedingungen einer Tunnelröhre.

Der Rettungszug aus Stuttgart rückte wie im Ernstfall aus. An Bord waren 23 Feuerwehrleute mit Spezialausbildung. Die Johanniter-Unfall-Hilfe Stuttgart stellte erfahrene Sanitäter. Mehrere Notärzte vervollständigten das Rettungsteam. Gemeinsam übernahmen sie die technische und medizinische Rettung. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Sanitätsdienst musste reibungslos funktionieren.

Zunächst öffneten die Feuerwehrleute die Zugtüren des „verunglückten» ICE. Im echten Notfall könnten diese blockiert oder beschädigt sein. Dann bauten sie Podeste auf. Diese ermöglichen den sicheren Ausstieg aus dem Zug. Der Höhenunterschied zwischen Wagenboden und Schotterbett beträgt oft über einen Meter. Für Verletzte ist das ein unüberwindbares Hindernis. Die Podeste schaffen sichere Zugänge.

Parallel begannen die medizinischen Teams mit der Erstversorgung. Jeder „Verletzte» wurde gesichtet und behandelt. Die Feuerwehr unterstützte beim Transport der stabilisierten Personen. Sie wurden zum Sanitätsbereich des Rettungszuges gebracht. Dort erfolgte die Vorbereitung für den Weitertransport. Schließlich brachte der Rettungszug alle Betroffenen aus dem Tunnel. Draußen warteten bereits Rettungswagen zur Übernahme.

Stuttgarter Feuerwehr mit besonderer Verantwortung

Die Feuerwehr Stuttgart trägt eine besondere Verantwortung. Sie stellt einen der beiden Rettungszüge für die Region. Rund um die Uhr muss der Zug einsatzbereit sein. Dafür braucht es speziell geschultes Personal. Die Feuerwehrleute müssen nicht nur Brandbekämpfung beherrschen. Sie müssen auch technische Rettung aus Schienenfahrzeugen können. Und sie müssen im engen Tunnel unter Zeitdruck arbeiten können.

„Die Übungsabläufe verliefen strukturiert und routiniert», berichteten die Einsatzleiter nach der Übung. Alle „Verletzten» konnten zügig gerettet werden. Sie wurden schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht. Das zeigt: Das Training der Stuttgarter Kräfte zahlt sich aus. Im Ernstfall könnten sie Menschenleben retten.

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde das Szenario erweitert. Zusätzlich zum Zugunglück simulierten die Übungsleiter einen Entstehungsbrand. Auch bei Tunnelbränden ist schnelles Handeln überlebenswichtig. Rauch kann sich in der Röhre rasend schnell ausbreiten. Die eingesetzten Kräfte brachten auch dieses Feuer schnell unter Kontrolle. Sie zeigten, dass sie auch bei mehreren Gefahren gleichzeitig handlungsfähig bleiben.

Warum solche Übungen unverzichtbar sind

Großübungen wie diese im Tunnel Forst sind kein Selbstzweck. Sie sind ein wesentlicher Teil der Gefahrenabwehr. Nirgendwo anders können Einsatzkonzepte so realitätsnah getestet werden. Theoretische Pläne müssen sich in der Praxis beweisen. Nur so zeigt sich, ob die Abläufe wirklich funktionieren.

Die beteiligten Organisationen lernen sich bei solchen Übungen kennen. Feuerwehren, Rettungsdienste, Notärzte und Bahnpersonal müssen zusammenarbeiten. Jeder muss wissen, was der andere kann und braucht. Diese Zusammenarbeit kann nicht improvisiert werden. Sie muss trainiert werden. Bei der Übung im Tunnel Forst wurde diese Kooperation weiter gestärkt.

Die Deutsche Bahn gewinnt wichtige Erkenntnisse aus solchen Übungen. Wo hakt es in den Abläufen? Welche Ausrüstung fehlt noch? Wo müssen Einsatzpläne angepasst werden? All diese Fragen werden nach der Übung ausgewertet. Die Antworten fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Konzepte ein. So wird die Sicherheit für Reisende kontinuierlich verbessert.

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart wird täglich von Tausenden Menschen genutzt. Pendler fahren zur Arbeit. Familien reisen in den Urlaub. Geschäftsleute sind unterwegs. Sie alle verlassen sich darauf, dass im Notfall Hilfe kommt. Die Übung im Tunnel Forst zeigt: Diese Hilfe ist vorbereitet. Die Rettungskräfte sind geschult. Die Technik funktioniert. Die Zusammenarbeit klappt.

Für die Anwohner in Bruchsal und Umgebung war die nächtliche Übung sichtbar. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge standen an den Tunnelzugängen. Blaulicht war weithin zu sehen. Die Bahn hatte die Bevölkerung im Vorfeld informiert. So gab es keine Verwirrung oder unnötige Sorgen.

Blick in die Zukunft

Solche Großübungen werden auch künftig regelmäßig stattfinden. Die Anforderungen an die Rettungskräfte steigen. Züge werden schneller. Die Fahrgastzahlen wachsen. Neue Tunnelstrecken entstehen. All das erfordert ständige Weiterentwicklung der Rettungskonzepte.

Die Feuerwehr Stuttgart wird ihre besondere Rolle weiter ausfüllen. Der Rettungszug bleibt rund um die Uhr einsatzbereit. Die Feuerwehrleute werden weiter trainieren. Neue Technik wird getestet und eingeführt. Die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen wird vertieft.

Für die Reisenden auf der Schnellfahrstrecke ist das eine gute Nachricht. Im unwahrscheinlichen Fall eines Unfalls sind professionelle Helfer vorbereitet. Sie kennen die besonderen Herausforderungen der Tunnelrettung. Sie haben die richtige Ausrüstung. Und sie haben geübt, was im Ernstfall zu tun ist.

Die Übung im Tunnel Forst war ein voller Erfolg. Alle Beteiligten konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die Sicherheit weiter erhöhen. Das ist das Ziel aller Beteiligten. Und das ist letztlich im Interesse aller, die täglich mit der Bahn unterwegs sind.


VERSCHLAGWORTET:Deutsche Bahn SNCFEmergency Response TrainingRailway Rescue OperationsStuttgart Fire DepartmentTunnel Safety
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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