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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Düsseldorf > Japan-Tag in Düsseldorf: Kultur und Feuerwerk am Rhein
Düsseldorf

Japan-Tag in Düsseldorf: Kultur und Feuerwerk am Rhein

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: April 6, 2026 5:35 pm
Julia Becker
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Die Landeshauptstadt bereitet sich auf eines ihrer größten internationalen Feste vor. Am Samstag, dem 23. Mai, verwandelt sich die Rheinuferpromenade wieder in ein buntes Zentrum japanischer Kultur. Der Japan-Tag lockt Jahr für Jahr Hunderttausende Besucherinnen und Besucher an den Rhein und unterstreicht die besondere Verbindung zwischen Düsseldorf und Japan.

Contents
Neugestaltung des VeranstaltungsgeländesVielseitiges Kulturprogramm für alleFeuerwerk als krönender AbschlussManga-Wettbewerb in der ZentralbibliothekJapan-Woche verlängert das KulturerlebnisWirtschaftliche und soziale BedeutungHerausforderungen der OrganisationStimmen aus der GemeinschaftBürgerbeteiligung und EngagementAusblick und zukünftige Entwicklung

Diese Verbindung hat eine lange Geschichte. Düsseldorf beheimatet die größte japanische Gemeinde in Deutschland. Über 8.000 japanische Staatsbürger leben hier dauerhaft. Viele japanische Unternehmen haben ihre Europazentralen in der Stadt angesiedelt. Diese wirtschaftliche und kulturelle Verflechtung macht Düsseldorf zur inoffiziellen Hauptstadt der deutsch-japanischen Freundschaft.

Der Japan-Tag ist weit mehr als ein Volksfest. Er symbolisiert gelebte Integration und interkulturellen Austausch. Die Veranstaltung zeigt, wie unterschiedliche Kulturen friedlich nebeneinander existieren können. Sie schafft Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Herkunft. Gleichzeitig stärkt das Fest das Gemeinschaftsgefühl in der ganzen Stadt.

Neugestaltung des Veranstaltungsgeländes

Eine wichtige Änderung erwartet Stammgäste in diesem Jahr. Wegen laufender Bauarbeiten wird das Gelände neu angeordnet. Diese Umstellung betrifft die gesamte Organisation des Festes. Die Stadtverwaltung musste das Konzept grundlegend überarbeiten.

Das neue Veranstaltungsgelände beginnt nun im Rheinpark. Dort erwartet die Gäste das traditionelle Samurai-Heerlager. Eine Sportbühne zeigt japanische Kampfkünste und moderne Sportarten. Von diesem Ausgangspunkt aus ziehen sich die Stände entlang der gesamten Rheinuferpromenade. Die Route führt die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Stadtteile am Rheinufer.

«Wir haben die Herausforderung der Baumaßnahmen genutzt, um das Fest neu zu denken», erklärt die zuständige Kulturverwaltung. Die Anzahl der Aktionen und Stände bleibt trotz der Umgestaltung unverändert. Alle bekannten Programmpunkte finden statt. Die neue Anordnung soll den Besucherstrom gleichmäßiger verteilen. Dies könnte Gedränge an beliebten Punkten reduzieren.

Die Bauarbeiten, die diese Umplanung nötig machten, sind Teil größerer Infrastrukturprojekte am Rheinufer. Die Stadt investiert in die Erneuerung der Promenaden und öffentlichen Plätze. Diese Maßnahmen verbessern langfristig die Aufenthaltsqualität für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Kurzfristig erfordern sie aber flexible Lösungen bei Großveranstaltungen.

Vielseitiges Kulturprogramm für alle

Das Programm des Japan-Tages deckt ein breites Spektrum ab. Musik, Tanz und traditionelle Kampfkünste stehen im Mittelpunkt. Auf mehreren Bühnen entlang der Route präsentieren Künstlerinnen und Künstler ihr Können. Die Darbietungen reichen von klassischen bis zu modernen Interpretationen japanischer Kultur.

Der musikalische Höhepunkt findet abends auf der Hauptbühne am Burgplatz statt. Das Trio Mikage Project tritt erstmals in Deutschland auf. Die drei Musiker verbinden traditionelle japanische Volkslieder mit zeitgenössischen Arrangements. Ihre Musik schlägt eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Sie zeigt, wie lebendige Kulturpflege aussehen kann.

«Diese Mischung aus Alt und Neu begeistert Menschen jeden Alters», sagt ein Programmverantwortlicher. Das Konzert wird Tausende Menschen am Burgplatz versammeln. Der historische Platz in der Altstadt bietet die perfekte Kulisse für diesen Auftritt. Die Akustik und Atmosphäre machen jeden Auftritt dort zu etwas Besonderem.

Neben der Musik gibt es zahlreiche weitere Attraktionen. Stände bieten japanische Spezialitäten, Kunsthandwerk und Informationen über japanische Kultur an. Besucherinnen und Besucher können traditionelle Teezeremonien erleben. Kalligraphie-Workshops laden zum Mitmachen ein. Kimono-Anproben ermöglichen einen direkten Zugang zu japanischer Tradition.

Das Samurai-Heerlager im Rheinpark zeigt historische Lebensweise. Authentisch gekleidete Darsteller demonstrieren Waffen und Rüstungen. Sie erklären die Geschichte und Philosophie der Samurai. Solche lebendigen Geschichtsstunden machen Kultur greifbar. Besonders Kinder und Jugendliche zeigen großes Interesse an diesen Vorführungen.

Feuerwerk als krönender Abschluss

Der Japan-Tag endet traditionell mit einem spektakulären Feuerwerk. Dieses Highlight zieht regelmäßig die größten Menschenmengen an. Die Rheinuferpromenade verwandelt sich in ein Freiluftkino. Hunderttausende Menschen säumen das Ufer, um das Schauspiel zu verfolgen.

Das Feuerwerk wird professionell choreographiert und mit Musik untermalt. Japanische und deutsche Pyrotechniker arbeiten gemeinsam an der Gestaltung. Die Farben und Formen folgen japanischen Ästhetikprinzipien. Gleichzeitig berücksichtigt die Show westliche Sehgewohnheiten.

Die Stadt investiert erhebliche Mittel in dieses Abschlussspektakel. Es dauert etwa 30 Minuten und umfasst Tausende Feuerwerkskörper. Die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend umfangreich. Feuerwehr und Rettungsdienste sind in erhöhter Bereitschaft. Die Polizei koordiniert die Absperrungen und den Verkehr.

«Das Feuerwerk ist nicht nur schön anzusehen», erklärt ein Stadtvertreter. «Es symbolisiert die Lichtmomente der deutsch-japanischen Freundschaft.» Diese symbolische Dimension macht das Ereignis zu mehr als reiner Unterhaltung. Es wird zum gemeinsamen Erlebnis, das Menschen verbindet.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zum Feuerwerk. Umweltschützer weisen auf die Belastung durch Feinstaub hin. Tierschützer sorgen sich um Stress für Vögel und Haustiere. Die Stadt prüft daher alternative Konzepte für künftige Jahre. Lasershow-Elemente könnten das traditionelle Feuerwerk ergänzen oder teilweise ersetzen.

Manga-Wettbewerb in der Zentralbibliothek

Ein besonderes Highlight findet abseits der Rheinpromenade statt. In der Zentralbibliothek im KAP1 wird der 20. Manga-Zeichenwettbewerb ausgetragen. Diese Veranstaltung hat sich zu einem festen Bestandteil des Japan-Tages entwickelt. Sie spricht vor allem jüngere Besucherinnen und Besucher an.

Der Wettbewerb läuft von 9.30 bis 17.30 Uhr. Künstlerinnen und Künstler jeden Alters können teilnehmen. Sie stellen ihr Talent vor Ort unter Beweis. Die Aufgabenstellungen wechseln jährlich und fordern Kreativität. Eine Jury aus Fachleuten bewertet die Ergebnisse.

Die Zentralbibliothek liegt direkt am Hauptbahnhof. Dies macht sie zum perfekten ersten Anlaufpunkt für viele Gäste. Von dort führt der Weg direkt zur Rheinuferpromenade. Die zentrale Lage ermöglicht eine einfache Einbindung in den Festtag.

«Manga sind ein wichtiger Teil japanischer Populärkultur», betont die Bibliotheksleitung. Der Wettbewerb würdigt diese Kunstform angemessen. Er gibt jungen Talenten eine Plattform. Gleichzeitig fördert er das Verständnis für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen.

Die Bibliothek nutzt den Japan-Tag auch für Sonderausstellungen. Japanische Literatur, Comics und Sachbücher werden präsentiert. Führungen erklären die Besonderheiten japanischer Schrift und Buchkunst. Diese Bildungsangebote ergänzen das Unterhaltungsprogramm sinnvoll.

Japan-Woche verlängert das Kulturerlebnis

Der Japan-Tag bildet den Höhepunkt der Japan-Woche. Diese erstreckt sich über mehrere Tage rund um den 23. Mai. Sie macht japanische Kultur in der ganzen Stadt erlebbar. Verschiedene Institutionen beteiligen sich mit eigenen Programmen.

Das EKO-Haus der Japanischen Kultur in Niederkassel spielt eine zentrale Rolle. Der buddhistische Tempel bietet Führungen und Meditationskurse an. Japanische Gartenkunst kann dort in authentischer Umgebung erlebt werden. Das EKO-Haus ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Kulturvermittler.

Das Stadtmuseum zeigt Sonderausstellungen zur Geschichte der japanischen Gemeinde in Düsseldorf. Historische Fotografien dokumentieren die Entwicklung über Jahrzehnte. Zeitzeugen berichten von ihren Erfahrungen. Diese Aufarbeitung stärkt das historische Bewusstsein.

Galerien präsentieren zeitgenössische japanische Kunst. Workshops zu Ikebana, der japanischen Blumenkunst, finden großen Anklang. Kochkurse vermitteln die Geheimnisse japanischer Küche. Diese vielfältigen Angebote sprechen unterschiedliche Interessen an.

«Die Japan-Woche zeigt die Tiefe unserer kulturellen Verbindungen», erklärt ein Kulturdezernent. Sie geht über oberflächliche Folklore hinaus. Sie ermöglicht echte Begegnungen und Verständnis. Dies entspricht dem Anspruch einer weltoffenen Stadtgesellschaft.

Schulen nutzen die Japan-Woche für Bildungsprojekte. Schülerinnen und Schüler lernen über japanische Geschichte und Gegenwart. Partnerschaften mit japanischen Schulen werden vertieft. Solche Bildungsinitiativen prägen die junge Generation nachhaltig.

Wirtschaftliche und soziale Bedeutung

Der Japan-Tag hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Hotels in der Innenstadt sind rund um den Termin ausgebucht. Gastronomie und Einzelhandel verzeichnen deutlich höhere Umsätze. Die Stadt schätzt den wirtschaftlichen Nutzen auf mehrere Millionen Euro.

Diese ökonomische Dimension sollte nicht unterschätzt werden. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind solche Impulse wertvoll. Besonders für kleine Geschäfte und Restaurants in der Altstadt ist der Japan-Tag ein wichtiger Umsatzbringer. Viele bereiten sich monatelang darauf vor.

Gleichzeitig entstehen Kosten für die Stadt. Sicherheit, Infrastruktur und Verwaltung erfordern erhebliche Investitionen. Die Stadtreinigung steht vor besonderen Herausforderungen. Der öffentliche Nahverkehr muss Sonderleistungen erbringen. Diese Ausgaben werden durch Steuereinnahmen und Imagegewinn gerechtfertigt.

«Der Japan-Tag ist eine Investition in unsere Stadtmarke», betont ein Wirtschaftsförderer. Düsseldorf positioniert sich als internationale und weltoffene Stadt. Dies zieht weitere japanische und internationale Unternehmen an. Der langfristige Nutzen übersteigt die kurzfristigen Kosten deutlich.

Die soziale Bedeutung ist mindestens ebenso wichtig. Der Japan-Tag fördert Integration und Verständigung. Er durchbricht Vorurteile und schafft persönliche Begegnungen. Menschen unterschiedlicher Herkunft feiern gemeinsam. Dies stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

«Unsere Kinder wachsen mit japanischen Mitschülern auf», erzählt eine Düsseldorfer Mutter. «Der Japan-Tag zeigt ihnen, wie normal und bereichernd diese Vielfalt ist.» Solche Erfahrungen prägen Einstellungen langfristig. Sie schaffen die Grundlage für eine tolerante Gesellschaft.

Herausforderungen der Organisation

Die Ausrichtung des Japan-Tages ist eine logistische Meisterleistung. Die Koordination zwischen Stadtverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Veranstaltern erfordert monatelange Planung. Verkehrskonzepte müssen erstellt und genehmigt werden. Anlieger müssen informiert und einbezogen werden.

Die Sicherheit von Hunderttausenden Menschen ist die größte Verantwortung. Nach Ereignissen wie dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden die Vorkehrungen verschärft. Betonpoller schützen jetzt Zugänge und Menschenansammlungen. Die Polizeipräsenz wurde deutlich erhöht.

«Sicherheit darf das Festgefühl nicht zerstören», erklärt ein Polizeisprecher. «Wir suchen die Balance zwischen Schutz und Freiheit.» Diese Balance ist in demokratischen Gesellschaften eine ständige Herausforderung. Der Japan-Tag zeigt, dass sie gelingen kann.

Die Müllentsorgung stellt eine weitere Herausforderung dar. Hunderttausende Menschen produzieren enorme Abfallmengen. Die Stadtreinigung setzt zusätzliche Kräfte ein. Hunderte Müllbehälter werden aufgestellt und regelmäßig geleert. Trotzdem landen viele Abfälle auf dem Boden.

Umweltverbände kritisieren den hohen Verbrauch von Einwegverpackungen. Sie fordern Mehrwegsysteme und Pfandlösungen. Die Stadt prüft solche Konzepte für künftige Veranstaltungen. Nachhaltigkeit wird zunehmend als wichtiges Kriterium erkannt.

Der öffentliche Nahverkehr steht vor besonderen Belastungen. Zusätzliche Bahnen und Busse werden eingesetzt. Trotzdem kommt es zu Überfüllungen und Wartezeiten. Die Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis und empfehlen, frühzeitig anzureisen.

Stimmen aus der Gemeinschaft

Die japanische Gemeinde in Düsseldorf erlebt den Japan-Tag unterschiedlich. Für viele ist es ein stolzer Moment. Sie freuen sich, ihre Kultur einem breiten Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig gibt es auch kritische Töne.

«Manchmal wird unsere Kultur auf Klischees reduziert», sagt eine japanische Geschäftsfrau. «Manga, Sushi, Samurai – Japan ist viel mehr als das.» Diese Kritik verdient Beachtung. Oberflächliche Darstellungen können echtes Verständnis behindern.

Andere sehen das entspannter. «Jeder Anfang braucht niedrige Einstiegshürden», meint ein japanischer Lehrer. «Wer über Manga kommt, entdeckt vielleicht später Literatur und Philosophie.» Kulturvermittlung ist ein Prozess mit vielen Stufen.

Deutsche Anwohner äußern sich meist positiv. «Der Japan-Tag gehört zu Düsseldorf wie der Karneval», sagt ein Altstadt-Bewohner. Einige beklagen allerdings Lärm und Menschenmassen. Sie fühlen sich in ihrer Wohnqualität beeinträchtigt.

Die Stadt bemüht sich um Ausgleich. Anwohner erhalten rechtzeitig Informationen über Sperrungen und Lärmzeiten. Es gibt Anlaufstellen für Beschwerden und Anliegen. Nach der Veranstaltung findet eine Nachbereitung mit Anwohnern statt.

Geschäftsleute in der Innenstadt sind fast durchweg begeistert. «Wir machen an diesem Tag mehr Umsatz als sonst in einer Woche», berichtet ein Gastronom. Viele stellen zusätzliches Personal ein. Einige bieten spezielle Japan-Menüs an.

Bürgerbeteiligung und Engagement

Der Japan-Tag lebt vom Engagement vieler Menschen. Hunderte Ehrenamtliche helfen bei der Organisation. Sie betreuen Stände, geben Informationen und unterstützen Künstlerinnen und Künstler. Ohne dieses freiwillige Engagement wäre das Fest nicht möglich.

Vereine spielen eine wichtige Rolle. Deutsch-japanische Gesellschaften organisieren Programmpunkte. Kulturvereine präsentieren Tanz und Musik. Sportvereine zeigen Kampfkünste. Diese zivilgesellschaftliche Beteiligung bereichert das Programm.

«Wir trainieren monatelang für unseren Auftritt», erzählt ein Aikido-Trainer. Sein Verein demonstriert die japanische Kampfkunst auf der Sportbühne. Die Mitglieder investieren viel Zeit und Energie. Sie tun dies aus Überzeugung und Begeisterung für ihre Sache.

Schulen und Jugendeinrichtungen beteiligen sich ebenfalls. Schülerinnen und Schüler gestalten Kunstprojekte zum Thema Japan. Sie führen Theaterstücke auf oder präsentieren Recherchen. Diese Beteiligung hat pädagogischen Wert.

Die Stadt unterstützt solches Engagement durch Förderprogramme. Kleine Zuschüsse helfen Vereinen bei der Vorbereitung. Räume und Technik werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Förderung stärkt die Zivilgesellschaft.

Bürgerinnen und Bürger können sich auch kurzfristig einbringen. Beim Aufbau am Vortag werden Helfer gebraucht. Nach dem Fest unterstützen Freiwillige bei Aufräumarbeiten. Solche niederschwelligen Angebote ermöglichen breite Teilhabe.

Ausblick und zukünftige Entwicklung

Der Japan-Tag entwickelt sich stetig weiter. Die Organisatoren arbeiten bereits an Konzepten für die kommenden Jahre. Digitale Elemente sollen das physische Fest ergänzen. Streaming-Angebote könnten mehr Menschen erreichen.

Nachhaltigkeitsaspekte rücken stärker in den Fokus. Mehrwegsysteme für Geschirr werden geprüft. Regionale und biologische Zutaten sollen bevorzugt werden. Auch die CO2-Bilanz des Feuerwerks steht auf dem Prüfstand.

Die Einbindung weiterer Stadtteile wird diskutiert. Bisher konzentriert sich das Fest auf die Innenstadt. Dezentrale Veranstaltungen könnten Besucherströme besser verteilen. Sie würden auch die Verbindung zu verschiedenen Stadtvierteln stärken.

«Wir wollen, dass sich ganz Düsseldorf mit dem Japan-Tag identifiziert», erklärt ein Planungsverantwortlicher. Dazu braucht es Angebote in allen Bezirken. Lokale Initiativen sollen gefördert werden. Dies würde den gemeinschaftsbildenden Charakter stärken.

Die Zusammenarbeit mit japanischen Partnerstädten soll ausgebaut werden. Künstleraustausche und gemeinsame Projekte sind geplant. Dies würde die Authentizität und Vielfalt des Programms erhöhen.

Der Japan-Tag am 23. Mai verspricht wieder ein Fest der Begegnung zu werden. Trotz der neuen Geländeaufteilung bleibt das bewährte Konzept erhalten. Kultur, Musik und das spektakuläre Feuerwerk ziehen Menschen jeden Alters an. Der Eintritt bleibt frei, was breite Teilhabe ermöglicht.

Alle Informationen zum Programm, zu Anfahrt und Sicherheit finden Interessierte auf der offiziellen Website japantag-duesseldorf.de. Dort sind auch Details zur Japan-Woche und den begleitenden Veranstaltungen verfügbar. Die Stadt empfiehlt, sich vorab zu informieren und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Der Japan-Tag zeigt Düsseldorf von seiner besten Seite: weltoffen, kulturell vielfältig und gemeinschaftlich. Er ist mehr als ein Volksfest. Er ist ein Symbol gelebter Integration und internationaler Freundschaft. In Zeiten globaler Spannungen sendet er ein wichtiges Signal. Kulturen können friedlich zusammenleben und voneinander lernen.

VERSCHLAGWORTET:Deutsch-Japanische FreundschaftFeuerwerksverbotJapan-Tag DüsseldorfKulturveranstaltungen BerlinRheinuferpromenade
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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