Torreiches 3:3! Was für ein Start in die Regionalliga-Saison im Erzgebirge. Die Veilchen zeigten nach dem Abpfiff enttäuschte Gesichter, denn ein 2:0-Führung hätte drin sein müssen. Statistisch dominierten sie das Spiel, doch die VSG Altglienicke war enorm effizient. Jeder dritte Schuss der Berliner landete im Netz – das ist eine bittere Bilanz für die Auer Defensive.
Trotz der Führung durch ein Eigentor agierte das Team von Trainer Shubitidze zu passiv. „Wir haben es ihnen nach dem 1:0 zu einfach gemacht, ins Mittelfeld zu kommen“, analysierte Mittelfeldstratege Tim Maciejewski nach dem Spiel. Seine persönliche Freude über das 2:2 kurz vor der Pause war entsprechend verhalten. Der Eindruck am Spielfeldrand war klar: Aue ließ zu viel Raum in den entscheidenden Zonen. Der kämpferische Max Uhlig im Tor musste diese Schwächen in der ersten Hälfte mehrfach mit starken Paraden ausgleichen. Auch das 3:3 in der Schlussphase fiel nach einer unglücklichen Abwehraktion – die Luftverteidigung bleibt ein Thema.
Dieses Remis fühlt sich nach zwei verlorenen Punkten an. Die Offensivpower mit Treffern von Maciejewski und Marcel Bär ist da, aber die Konzentration über 90 Minuten muss steigen. Die kommenden Auswärtsspiele werden zeigen, ob die Veilchen aus diesem spektakulären Fehlstart die richtigen Lehren ziehen. Die Saison hat jedenfalls mit einem Paukenschlag begonnen.
- Erzgebirge Aue vs VSG Altglienicke
- Statistische Dominanz von Aue
- Effizienz der Berliner
- Kämpferische Leistungen von Max Uhlig
- Unzureichende Defensive
- Schlusspunkt nach unglücklicher Abwehraktion
| Spieler | Tor | Position |
|---|---|---|
| Tim Maciejewski | 1 | Mittelfeld |
| Marcel Bär | 1 | Angriff |
| Max Uhlig | 0 | Torwart |