Glockengeläut über Paderborn – für mich ist das immer der Klang des Liborifestes. Ab heute hallt er wieder neun Tage lang durch die Straßen. Das größte Volksfest der Region eröffnet mit geistlichen und ganz weltlichen Klängen, ein perfekter Spiegel unserer Traditionen hier im Hochstift.
Pünktlich um 14 Uhr läuteten die Kirchen, eine Stunde später folgte die festliche Vesper im Dom. Dort wurden die Reliquien des heiligen Liborius erhoben, begleitet vom markanten Libori-Tusch. „Dieses Fest verbindet Glaube und Lebensfreude auf einzigartige Weise“, sagte Weihbischof Matthias König während der Zeremonie. Das merkt man auch auf dem Rathausplatz. Bürgermeister Strate eröffnete den weltlichen Teil, in der Almhütte folgte der traditionelle Fassanstich. Der Bierbrunnen sprudelt – und mit ihm die Stimmung.
Für mich gehört zu Libori immer ein Rundgang über den Pottmarkt. Zwischen den Karussells und Musikbühnen spürt man diese typisch westfälische Mischung aus Gemütlichkeit und Ausgelassenheit. Prominente Gäste wie Kanzler Merz und Ministerpräsident Wüst unterstreichen die Bedeutung des Festes. Es ist mehr als ein Jahrmarkt; es ist unser kulturelles Herzstück.
- Glockengeläut zu Libori
- Festliche Vesper im Dom
- Traditioneller Fassanstich
- Wirtschaft und Kultur vereint
- Begegnung von Alt und Jung
- Lebendig gelebte Tradition
Libori zeigt, wie lebendig Tradition sein kann. Hier treffen sich Alt und Jung, Glaube und Geselligkeit. Das Fest schafft eine Gemeinschaft, die über neun Tage hinauswirkt. In einer schnelllebigen Zeit ist das ein kostbares Gut. Für mich bleibt Libori das unübersehbare Zeichen: In Paderborn kennt man das Feiern – und weiß, worauf es wirklich ankommt.
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Feierdauer | 9 Tage |
| Ort | Paderborn |
| Veranstaltung | Liborifest |
| Eröffnung | 14 Uhr |
| Wichtige Gäste | Kanzler Merz, Ministerpräsident Wüst |
| Traditionen | Glaube, Geselligkeit |