Einfach schnell von A nach B kommen? Das hofft man bei der Deutschen Bahn oft vergebens. Wieder einmal zeigt sich das gerade auf der wichtigen Strecke zwischen Köln und Aachen. Ein umgestürzter Baum nach den jüngsten Unwettern hat die Oberleitung beschädigt und die Strecke gesperrt. Für Tausende Pendler bedeutet das heute Morgen: Chaos statt Kaffee im Zug.
„In der Folge kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen“, teilt die Bahn nüchtern mit. Betroffen sind die Linien RE1, RE4 und RB33, deren Züge nur noch Teilstrecken bedienen. Es herrscht das übliche Prozedere: Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, die Fahrgäste sollen online nachschauen und mehr Zeit einplanen. Ich sitze selbst oft in diesen Zügen und kenne das Gefühl, wenn die Durchsage „eine Störung im Betriebsablauf“ meldet. Man zuckt resigniert mit den Schultern und überlegt, ob man nicht doch wieder das Auto nehmen sollte.
Besonders bitter: Die Strecke war ohnehin schon bis August durch Bauarbeiten beeinträchtigt. Ein entgleister Bauzug verlängerte die Arbeiten. Jetzt kommt das Wetter noch dazu. Diese ständige Aneinanderreihung von Pannen prägt das Bild der Bahn nachhaltig. Sie wirft Fragen nach der Widerstandsfähigkeit unserer Infrastruktur auf, gerade in Zeiten extremer Wetterlagen. Für die Menschen hier in der Region bleibt es vorerst ein Geduldsspiel zwischen Lindern, Mönchengladbach und den Ersatzbussen.
- Umgestürzter Baum
- Beschädigte Oberleitung
- Strecke gesperrt
- Verspätungen und Teilausfälle
- Schienenersatzverkehr
- Baustellen bis August
| Linie | Situation | Weitere Hinweise |
|---|---|---|
| RE1 | Teilstrecken bedient | Bauarbeiten beeinträchtigen die Strecke |
| RE4 | Teilstrecken bedient | Bauarbeiten beeinträchtigen die Strecke |
| RB33 | Teilstrecken bedient | Bauarbeiten beeinträchtigen die Strecke |