Die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln über einen Transfer von Denis Huseinbasic sind beendet. Das haben die BVB-Verantwortlichen am heutigen Freitag einstimmig so beschlossen. Wie es mit dem Köln-Juwel weitergeht, ist damit komplett offen. Die Geheimverhandlungen, die bereits seit Tagen liefen, sind damit gescheitert.
Laut Informationen von Nachrichten Lokal konnte man sich schlicht nicht auf die Transfermodalitäten einigen. Während Köln eine feste Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro forderte, hielt Dortmund mit einem Angebot von drei Millionen plus Boni dagegen. Eine signifikante Lücke. Für das zentrale Mittelfeld hat der BVB damit eine wichtige Option verloren. Sportdirektor Lars Ricken muss nun umplanen. Der Fokus verlagert sich möglicherweise auf andere Kandidaten für die Sechser-Position.
Die Entscheidung spiegelt auch eine klare Linie wider. „Wir haben unsere Vorstellungen und bleiben dabei,“ sagte ein Vereinsvertreter gegenüber Nachrichten Lokal. Es wird nicht um jeden Preis gekauft. Das zeigt, wie vorsichtig der Verein nach den großen Ausgaben der Vergangenheit agiert. Aus dem Geißbockheim war zuletzt viel Unmut über die Taktik des BVB zu hören. Der Eindruck: Dortmund wollte die Notsituation in Köln ausnutzen.
Das Scheitern der Verhandlungen ist ein Rückschlag für die BVB-Planungen. In der Arena beobachtet man derzeit noch Lücken im defensiven Mittelfeld. Julian Brandt und Felix Nmecha sind dort nicht ideal besetzt. Ohne Huseinbasic bleibt diese Baustelle zunächst offen. Die kommenden Wochen vor Saisonstart werden zeigen, welche Alternativen Ricken und sein Team nun präferieren.
- Köln forderte fünf Millionen Euro
- Dortmund bot drei Millionen plus Boni
- Wichtige Option für BVB verloren
- Fokus verlagert sich auf andere Kandidaten
- Vorstand bleibt bei seinen Vorstellungen
- Rückenwind für defensives Mittelfeld fehlt
| Team | Forderung | Angebot |
|---|---|---|
| 1. FC Köln | 5 Millionen Euro | – |
| Borussia Dortmund | – | 3 Millionen + Boni |