Am Rande der Geißbockheim wirbelt der Sommerwind etwas Staub auf. Der viel diskutierte Wechsel von Saïd El Mala zu Borussia Dortmund ist geplatzt. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken stellte klar: «Saïd El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden.» Damit endet ein spektakuläres Transferpoker, das den Bundesligarekord für einen Inlandswechsel hätte brechen können. Dortmunds letztes Angebot soll bei 48 Millionen Euro plus Boni gelegen haben.
Die Verhandlungen mit dem 1. FC Köln waren intensiv, führten aber nicht zum Ziel. Ricken bestätigte «offene Gespräche», die an den finanziellen Vorstellungen scheiterten. Aus dem Stadion ist zu hören, dass die Kölner Verantwortlichen standhaft blieben. Für den jungen Nationalspieler ist es bereits die zweite gescheiterte Transfergeschichte in diesem Sommer, nachdem zuvor ein Wechsel zu Brentford an den Vorstellungen seiner Berater scheiterte.
Wo geht die Reise nun für den BVB weiter? Der Fokus scheint sich zu verlagern. Man hat mit Karetsas bereits einen Wunschspieler verpflichtet, muss nun aber Alternativen prüfen. Ein Name, der immer wieder fällt, ist Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki. Er würde dem Angriff eine andere kreative Note verleihen. Die Situation zeigt die harte Transferrealität. Selbst große Clubs wie Dortmund stoßen an Grenzen. Die Saisonvorbereitung läuft, die Suche nach der passenden Verstärkung geht weiter.
- Intensive Verhandlungen mit 1. FC Köln
- Kein Transfer von Saïd El Mala
- Dortmunds Angebot bei 48 Millionen Euro
- Offene Gespräche gescheitert
- Karetsas als Wunschspieler verpflichtet
- Alternativen werden geprüft
| Spieler | Club | Status |
|---|---|---|
| Saïd El Mala | Borussia Dortmund | Geplatzter Wechsel |
| Brentford | – | Gescheiterter Transfer |
| Karetsas | Borussia Dortmund | Verpflichtet |
| Giannis Konstantelias | PAOK Saloniki | Interessiert |