Auswärts beim Drittligisten Rot-Weiss Essen wartet die schwerste Aufgabe der Pokalrunde auf den FC St. Pauli. Trainer Marcel Rapp plant kaum Rotation. „Die Besten spielen“, sagt er. Nach zwölf sieglosen Pflichtspielen in Serie braucht der Kiezklub dringend einen Sieg, um die Stimmung zu drehen. Die Brisanz ist vorprogrammiert.
Essen ist ein körperstarker Gegner mit viel Selbstvertrauen nach dem ersten Saisonsieg. St. Pauli setzt auf Kontinuität. Branimir Hrgota, der Matchwinner im letzten Relegationsspiel gegen Essen, könnte erneut eine Schlüsselrolle spielen. Die Atmosphäre im Stadion wird intensiv. Nach den jüngsten rassistischen Vorfällen bei Essen-Präsenzspielen erwarten die St. Pauli-Fans ein klares Zeichen für Toleranz.
Dieses Spiel ist mehr als nur Fußball. Es geht um den dringend benötigten Befreiungsschlag für die sportliche Bilanz und um Werte. Ein frühes Ausscheiden wäre ein herber Rückschlag. Die Mannschaft muss jetzt auf dem Platz zeigen, dass die Sieglos-Serie Geschichte ist.
- Essen – körperstarker Gegner
- Selbstvertrauen nach erstem Saisonsieg
- Kiezklub braucht dringend Sieg
- Branimir Hrgota als Schlüsselspieler
- Erwartung an klare Haltung für Toleranz
- Ein frühes Ausscheiden wäre katastrophal
| Aspekte | Details |
|---|---|
| Gegner | Rot-Weiss Essen |
| Trainer | Marcel Rapp |
| Letztes Spiel | 12 sieglose Pflichtspiele |
| Spieler | Branimir Hrgota |
| Atmosphäre | Intensiv und emotional |
| Wert | Toleranz und Zusammenhalt |