Das ist mal eine Nachricht, die nicht nur die Landespolitik betrifft. Hendrik Hering verlässt mit 62 Jahren den Mainzer Landtag. Stattdessen wechselt er in eine Koblenzer Großkanzlei. Das sagt viel über unsere Zeit aus. Wir leben in einer Ära, in der das klassische Berufsleben neu gedacht wird.
„Man muss etwas Neues wagen und sich fordern, dann bleibt man jung“, sagt Hering. Dieser Satz hallt nach. Nach einem Vierteljahrhundert Politik sucht er eine neue Herausforderung im Baurecht. Das ist mutig. Ich kenne viele in seinem Alter, die von der Rente träumen. Er nicht. Sein Weggang nach der großen Koalition und der Lotto-Affäre wirkt wie ein selbstbestimmter Schlussstrich.
Dabei bleibt er der Gesellschaft verbunden. Als Vorsitzender der Volkshochschulen und des Europahauses Bad Marienburg engagiert er sich weiter. Politik muss nicht immer ein Amt sein. Manchmal ist es die Arbeit im Hintergrund, die zählt. Sein Schritt zeigt: Es gibt ein Leben nach der großen Bühne. Ein lebendiges. Das ist eine hoffnungsvolle Botschaft in unsicheren Zeiten.
- Neues wagen
- Herausforderungen annehmen
- Gesellschaftliches Engagement
- Lebenslanges Lernen
- Mutige Entscheidungen treffen
- Leben nach der Politik
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Alter | 62 Jahre |
| Beruflicher Wechsel | Kanzlei in Koblenz |
| Engagement | Vorsitzender der Volkshochschulen |
| Europahaus | Bad Marienburg |
| Dauer der politischen Karriere | 25 Jahre |
| Wichtige Botschaft | Leben nach der großen Bühne |