Vom nassen Rostocker Rasen schickte der VfB Stuttgart ein klares Signal in die neue Saison. Mit einem souveränen 4:0 beim FC Hansa Rostock zog der Bundesligist problemlos in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Besonders eine Debütantengeschichte prägte den Abend im Ostseestadion.
Neuzugang Dzenan Pejcinovic erlebte einen Traumeinstand und traf gleich dreimal. „Ehrlich gesagt, habe ich es nicht erwartet, so einen Start zu haben“, gestand der Angreifer nach dem Spiel. Diese offensive Effizienz war der entscheidende Faktor. Trainer Sebastian Hoeneß lobte die professionelle Einstellung seiner Mannschaft von der ersten Minute an. Hansas Coach Daniel Brinkmann kritisierte dagegen die Leichtigkeit der frühen Gegentore, würdigte aber den niemals aufgebenden Kampf seiner Mannschaft. Aus der Nähe war spürbar, wie der frühe Führungstreffer der Stuttgarter die geplante Rostocker Defensivtaktik durchbrach und Sicherheit gab.
Trotz der hohen Ergebnisklasse war es kein reiner Selbstläufer. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth verwies auf die intensive Rostocker Verteidigung und eine wichtige Parade von Keeper Fabian Bredlow. Die Mannschaft zeigte bereits eine gute Grundordnung, auch wenn Hoeneß natürlich noch Feinjustierungsbedarf sieht. Dieser klare Pflichtspielauftakt gibt dem VfB optimalen Rückenwind für den Bundesligastart. Pejcinovics Explosivität könnte eine spannende neue Option im Sturm bieten.
- VfB Stuttgart gewinnt 4:0 gegen FC Hansa Rostock
- Dzenan Pejcinovic erzielt drei Tore
- Professionelle Einstellung der Stuttgarter Mannschaft
- Kritik an der Rostocker Defensive
- Wichtige Parade von Keeper Fabian Bredlow
- Pejcinovics Potenzial im Sturm
| Spiel | Ergebnis | Torschützen |
|---|---|---|
| VfB Stuttgart vs. FC Hansa Rostock | 4:0 | Dzenan Pejcinovic (3) |