Niclas Füllkrugs Rückkehr fühlte sich im Weserstadion sofort richtig an. Fast 50.000 Zuschauer erlebten seinen ersten Startelfeinsatz seit seiner Rückkehr, und er ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der 15. Minute traf der Nationalstürmer zum 1:0 – eine typische Füllkrug-Fertigstellung nach einer flinken Kombination. „Das Gefühl, hier wieder ein Tor zu machen, ist einfach unbeschreiblich“, strahlte der Angreifer nach dem Spiel. Seine Präsenz veränderte sofort das Gesicht des Bremer Angriffs und gab dem jungen Team um Justin Njinmah eine klare Anlaufstation.
Trotz der frühen Führung zeigte die Partie gegen den Drittligisten die bekannten Höhen und Tiefen dieser Bremer Mannschaft. Nach dem 2:0 durch Romano Schmid schaltete das Team einen Gang zurück, erlaubte den Gästen aus Wiesbaden Raum und musste das 2:1 hinnehmen. Trainer Ole Werner analysierte trocken: Vom Spielfeldrand war deutlich zu spüren, wie die Sicherheit mit jedem gegnerischen Angriff schwand. Erst ein spätes Tor von Rafael Borré sorgte für den verdienten 3:1-Endstand.
Dieser Sieg ist vor allem ein mental wichtiger Schritt. Nach den enttäuschenden ersten beiden Ligaspielen brauchte das Team dieses Erfolgserlebnis. Füllkrugs sofortige Integrität und Treffsicherheit sind ein Geschenk für die noch suchende Offensive. Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt aber wieder in der Bundesliga, wo Stabilität gefragt ist. Dieser Abend gehörte jedoch ihm und der Rückkehr einer Identifikationsfigur, die den Weg weisen soll.
- Starker Auftritt von Niclas Füllkrug
- Erstes Tor in der 15. Minute
- 2:0 durch Romano Schmid
- Frühe Führung nicht genutzt
- Analysen von Trainer Ole Werner
- Wichtiger Sieg für das Team
| Spieler | Tore | Assist |
|---|---|---|
| Niclas Füllkrug | 1 | 0 |
| Romano Schmid | 1 | 0 |
| Rafael Borré | 1 | 0 |