Direkt vom Spielfeldrand der gut besuchten Arena: Fortuna Düsseldorf muss gegen den überlegenen SC Freiburg bereits nach 18 Minuten die erste schwere Lektion hinnehmen. Während der Bundesligist eiskalt über Michael Osterhage und Lucas Höler zum 0:1 trifft, sucht die Fortuna weiter verzweifelt nach ihrer Form. Der Saisonstart mit zwei Drittliga-Pleiten lastet spürbar auf den Schultern von Alexander Endes Mannschaft.
Freiburg kontrolliert das Spiel souverän mit 64 Prozent Ballbesitz und demonstriert seine individuelle Klasse. Yuito Suzuki verpasst nach einem genialen Pass von Maximilian Eggestein die große Chance zum 0:2. Die Fortuna hingegen wirkt unpräzise, wie bei Felix Schleuseners verpatzter Großchance in der 15. Minute. Persönlicher Eindruck: Die Stimmung im Stadion kippt spürbar, als Torhüter Noah Backhaus einen klaren Rückpass von Philipp Lienhart in die Hand nimmt – ein glücklicher nicht gegebener indirekter Freistoß für Freiburg.
Für die Fortunen wird diese erste Halbzeit zur deutlichen Standortbestimmung. Während Freiburg routiniert und effizient arbeitet, fehlt Düsseldorf der letzte Glaube. Die kommenden 45 Minuten werden zeigen, ob die Mannschaft eine Reaktion findet. Der Weg in die zweite Pokalrunde erscheint für den Bundesligisten nach dieser Demonstration von Spielkultur und Effizienz jedoch klar vorgezeichnet.
- Fortuna Düsseldorf kämpft um Form
- SC Freiburg startet stark
- 64 Prozent Ballbesitz für Freiburg
- Präzision fehlt bei Fortuna
- Stadionstimmung kippt
- Nachspielzeit entscheidet über weitere Runden
| Team | Ballbesitz (%) | Tore |
|---|---|---|
| Fortuna Düsseldorf | 36 | 0 |
| SC Freiburg | 64 | 1 |