Auf der Rasenfläche des AOK Stadions in Wolfsburg herrscht kurz vor Schluss eisige Stille. Ein fataler Patzer von Keeper Pavao Pervan gegen den Regionalligisten Jeddeloh II droht die Sensation zu besiegeln. Der VfL rettet sich erst im alles entscheidenden Elfmeterschießen – ein Nervenkrieg, der die Zerbrechlichkeit des Pokals unterstreicht. Nur 47% Ballbesitz in regulärer Spielzeit zeigten die Probleme der Bundesligisten.
„Es war eine riesige Erleichterung. So eine Runde muss man einfach überstehen“, gestand Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Abpfiff. Die Defensive wirkte oft unkoordiniert, während Jeddeloh mit bemerkenswerter Leidenschaft und dem vorausgesagten Sieg im Kopf kämpfte. Vom Stadionrand war die wachsende Ungeduld der Wolfsburger Fans fast greifbar.
Auch beim FC Schalke 04 lief nichts nach Plan. Gegen Halle lag man zweimal zurück, ehe der erfahrene Edin Dzeko in der Verlängerung die 3:2-Erlösung brachte. Die Königsblauen offenbarten Lücken, zeigten aber auch den nötigen Kampfwillen für den Pokal. Diese turbulenten Abende zeigen: Die erste Runde ist und bleibt eine Gefahrenzone, in der vor allem der Charakter zählt. Für die Geretteten beginnt nun die harte Analyse.
- Wolfsburgs Keeper Pavao Pervan hatte einen fatalen Patzer.
- Der VfL rettete sich im Elfmeterschießen.
- Trainer Ralph Hasenhüttl sprach von einer Erleichterung.
- Die Defensive der Wolfsburger wirkte unkoordiniert.
- Jeddeloh kämpfte mit bemerkenswerter Leidenschaft.
- Die erste Pokalrunde bleibt eine Gefahrenzone.
| Team | Ballbesitz | Ergebnis |
|---|---|---|
| VfL Wolfsburg | 47% | Im Elfmeterschießen gewonnen |
| FC Schalke 04 | N/A | 3:2 gewonnen gegen Halle |