Die erste Runde des DFB-Pokals zeigte sich in diesem Jahr erstaunlich vorhersehbar, mit nur drei wirklichen Überraschungen unter 32 Partien. Doch was der Wettbewerb an Aufregung vermissen ließ, machte er durch spektakuläre Tore mehr als wett. Von weiten Distanzschüssen bis zu kunstvollen Sololäufen – die Torjäger lieferten eine wahre Gala.
Besonders hervorstechen konnte dabei der Viertligist Jeddeloh II, der mit einem 3:1 gegen den Bundesliga-Absteiger Heidenheim für den größten Paukenschlag sorgte. Die Art und Weise, wie die Amateure das favorisierte Team dominierend vom Platz schickten, war beeindruckend. Es ist genau diese Magie des Pokals, die jedes Jahr aufs Neue fasziniert. Auch beim Hamburger SV sorgte ein junges Talent für eine historische Fußnote: Der erst 16-jährige Tom Bischoff traf und wurde damit zum jüngsten Torschützen der HSV-Pokalgeschichte, noch vor Uwe Seeler im Jahr 1954.
Neben den Überraschungen sicherten sich auch die großen Favoriten, wenn auch oft mit Mühe, ihr Weiterkommen. Der FC Schalke 04 benötigte die Verlängerung gegen Halle, und der 1. FC Köln musste gegen Würzburg lange zittern. Diese Kämpfe zeigen, dass in dieser Runde nichts geschenkt wird. Die erste Hürde ist für die meisten genommen, doch die wahre Prüfung kommt erst mit den Top-Teams in den nächsten Runden. Der Pokal bleibt das unberechenbarste und schönste Turnier des Landes.
- Jeddeloh II besiegt Heidenheim 3:1
- Tom Bischoff wird jüngster Torschütze der HSV-Pokalgeschichte
- FC Schalke 04 benötigt Verlängerung gegen Halle
- 1. FC Köln zittert gegen Würzburg
- Überraschungen in der ersten Runde bleiben rar
- Magie des Pokals fasziniert jedes Jahr
| Team | Ergebnis | Wichtige Ereignisse |
|---|---|---|
| Jeddeloh II | 3:1 | Überraschungssieg gegen Heidenheim |
| Hamburger SV | – | Tom Bischoff trifft als 16-Jähriger |
| FC Schalke 04 | – | Verlängerung gegen Halle |
| 1. FC Köln | – | Zitterpartie gegen Würzburg |