Ein Sieg fühlt sich in Mönchengladbach derzeit wie der Gewinn eines Titels an. Nach sechs Niederlagen zu Saisonstart ist die Erleichterung im Borussia-Park greifbar. Dieses 3:2 in Stuttgart verhindert den historisch schlechtesten Bundesligastart aller Zeiten.
Trotz eines frühen Patzers von Moritz Nicolas ließ sich die Mannschaft von Alexander Blessin nicht unterkriegen. Sie antwortete mit einer kämpferischen Einstellung, die lange gefehlt hatte. Der junge Wael Mohya wurde dabei zur Schlüsselfigur. Der 17-Jährige spielte furchtlos, traf die Latte und bereitete das wichtige 2:1 vor. Sein Treffer zum 3:1 war der verdiente Lohn. Sportchef Rouven Schröder strahlte nachher: „Die Jungs haben sich maximal belohnt. Wir haben mehr investiert, waren leidenschaftlich.” Blessins Botschaft vom „Tal der Qualen“ wurde auf dem Platz beherzigt. Die Gladbacher verteidigten kompakt und nutzten ihre wenigen Chancen eiskalt.
Für den VfB Stuttgart ist diese Niederlage ein schwerer Rückschlag. Fünf Pleiten sprechen eine deutliche Sprache. Der Druck auf Sebastian Hoeneß wächst spürbar. Gladbach kann jetzt endlich aufbauen. Die erste Saisonwunde ist versorgt. Der Befreiungsschlag ist gelungen. Jetzt muss gegen Paderborn nachgelegt werden, um aus diesem Funken Hoffnung ein echtes Feuer zu machen.
- Sieg gegen Stuttgart
- Erste Saisonwunde versorgt
- Wael Mohya als Schlüsselfigur
- Strahlender Sportchef Rouven Schröder
- Defensive kompakt
- Chancen eiskalt genutzt
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Siege | 1 |
| Niederlagen | 6 |
| Unentschieden | 0 |
| Tore erzielt | 3 |
| Tore kassiert | 2 |
| Nächster Gegner | Paderborn |