Erlösung endlich. Der Sieg in Stuttgart fühlte sich im Stadion an wie eine Befreiung. Gladbach zeigte Leidenschaft und kämpfte. Die erste echte Reaktion dieser Saison. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt ernüchternd. Sechs Spiele, ein Sieg, fünf Niederlagen. Der letzte Platz ist die harte Realität.
Sportchef Rouven Schröder stellt sich dieser Verantwortung. Im Doppelpass erklärt er die Gründe für die Talfahrt. Das Thema der Krise nehme ich komplett auf meine Kapuze, sagt er. Sein Plan war klar: Der Kader musste jünger und günstiger werden. Die Gehaltsliste wurde um zehn Millionen Euro gekürzt. Gleichzeitig verließ eine komplette Achse das Team. Das erklärt die Unsicherheit auf dem Platz. Die frühe Trennung von Trainer Eugen Polanski war dann ein weiterer Bruch. Schröder verteidigt seine Entscheidung, mit ihm zu starten. Er hatte die Aufgabe, Gladbach in der Liga zu halten und hat das geschafft. Doch nach dem Fiasko gegen Elversberg war die Energie weg. Eine Veränderung wurde unausweichlich.
Jetzt liegt die Hoffnung auf Alexander Blessin. Schröder lobt seinen neuen Trainer als energischen Leader. Er ist ein Mann, der im Wind steht. Der Sieg in Stuttgart gibt Blessin erste Glaubwürdigkeit. Stefan Effenberg bleibt vorsichtig optimistisch. Von der Ansprache trifft er die Jungs. Die nächsten beiden Pflichtspiele sind nun entscheidend. Gegen Karlsruhe und Paderborn muss der positive Impuls genutzt werden. Nur so kann aus dem erlösenden Einzelerfolg ein echter Lauf werden. Die Qualität im Kader ist da. Jetzt muss sie sich jede Woche zeigen.
- Sieg in Stuttgart
- Leidenschaft und Kampfgeist
- Unnötige Trennung von Polanski
- Schröders Verantwortung
- Hoffnung auf Blessin
- Entscheidende Spiele gegen Karlsruhe und Paderborn
| Spiele | Sieg | Niederlagen | Platz |
|---|---|---|---|
| Sechs | 1 | 5 | Letzter |