Montag, 26 Okt. 2026
  • Meine Interessen
  • Gespeichert
  • Verlauf
logo
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Köln
  • München
  • Stuttgart
SchriftgrößenanpassungAa
Nachrichten LokalNachrichten Lokal
  • Meine Merkliste
  • Meine Interessen
  • Verlauf
Search
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
Folgen Sie uns
© 2026 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Dobrindt plant Gesetz gegen Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin
Berlin

Dobrindt plant Gesetz gegen Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Oktober 26, 2026 8:21 a.m.
Julia Becker
Aktie
Aktie


Berlin braucht Wohnungen für alle. Viele Familien in Lichtenberg suchen seit Jahren. Auch Ältere in Neukölln bleiben oft in kleinen Altbauten. Die Mieten binden Geld. Geld fehlt für Bildung, Gesundheit und Freizeit.

Die Linke will große private Bestände vergesellschaften. Sie peilt Konzerne mit mehr als 10.000 Wohnungen an. Dobrindt plant ein Anti-Vergesellschaftungsgesetz. Das Innenministerium nannte erste Details. Die Eckpunkte kamen nach einem Koalitionsausschuss von Union und SPD.

Für die Bundesregierung ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Berlin will bis 2028 ein Landesgesetz vorlegen. Kritiker bezeichnen das Vorhaben als Anti-Enteignungsgesetz. Die Stadt hält an dem Plan fest.

Der Entwurf verlangt eine zwingende Notwendigkeit. Der Berliner Senat muss alle Mittel ausschöpfen. Förderung, öffentliche Bauarbeit und Investitionsprogramme kommen vorher. Danach erst wäre Vergesellschaftung möglich. Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen. Gutachten ermitteln den Verkehrswert.

Der Verkehrswert ist der normale Marktwert. Er lässt sich oft prüfen. Das kann Kosten stark erhöhen. Die Frage zeigt die Größe des Eingriffs.

Das macht Berlin den Weg deutlich enger. Das Berliner Sondierungspapier nennt Kosten von 16 Milliarden Euro. Diese Zahl könnte unter dem Verkehrswert liegen. Das Geld fehlt an anderen Stellen. Der Streit verschiebt eine Lösung auf Jahre.

Luigi Pantisano sagt: «Ein solches Gesetz wird vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben.» Er wirft Dobrindt vor, Aktionäre von Vonovia zählten mehr als Mieter. Er fragt: «Auf der Seite der Mietmafia oder der Mieterinnen und Mieter.» Der Ton zeigt die Tiefe des Konflikts.

Die Debatte braucht saubere Begriffe. Enteignung und Vergesellschaftung meinen verschiedene Wege. Artikel 14 entzieht konkretes Eigentum für ein Projekt. Die Stadt braucht ein Grundstück für einen Deich oder eine Straße. Im Straßenbau laufen jedes Jahr mehrere hundert Verfahren.

Artikel 15 überführt Grund und Boden in Gemeineigentum. Produktionsmittel können ebenfalls folgen. Der Bundestag und Länder müssen dann Entschädigung regeln. Noch hat kein Land Artikel 15 angewendet. Es ist rechtliches Neuland.

Dobrindts Vorhaben will dieses Neuland einschränken. Der Bund darf Rahmenbedingungen setzen. Die Länder bleiben bei Wohnraum stark zuständig. Der Gesetzentwurf will Hürden sichtbar machen. Er soll verhindern, dass Vergesellschaftung zum Dauerwerkzeug wird.

Im Alltag spüren Mieterinnen die Folgen sofort. Sie merken den Streit an der Kasse. Ihre Miete ist ein zentrales Thema. Marlene aus Neukölln sagt: «Ich kann mir keine größere Wohnung leisten.» Sie lebt mit ihrer Tochter in einem Zwei-Raum-Haus. Sie arbeitet in der Pflege. Die Wartezeit bei Genossenschaften liegt für sie bei Jahren.

Eine Mieterin aus Marzahn sagt: «Ich will keine Enteignung, sondern eine faire Miete.» Sie zahlt seit Jahren dieselbe Wohnung, aber andere Kosten steigen. Energie, Versicherung, Nebenkosten und Zeit binden Kraft.

Ein Handwerker in Lichtenberg sagt: «Ich baue gern, aber die Kosten machen mir Angst.» Er hat zwei Wohnhäuser saniert. Er weiß, dass Auflagen, Gutachten und Verfahren Zeit fressen. Zeit kostet Geld. Geld erhöht Mieten. Ein Genossenschaftsvorstand sagt: «Wir können liefern, wenn Grundstücke frei sind.» Er braucht aber klare Beschlüsse.

Eine Stadtplanerin sagt: «Der Plan muss bei Menschen anfangen.» Sie hat in Marzahn-Hellersdorf Quartiere begleitet. Dort fehlen Kinderzimmer, Barrierefreiheit und Nachbarschaftstreffs. Sie warnt vor einer Debatte, die sich an Konzernzahlen festhält. Rechtsfragen brauchen Zeit. Familien brauchen jetzt Wohnraum. Die Stadt kann beides nicht einfach trennen.

Der Hintergrund reicht weit zurück. Berlin wuchs lange und schnell. Neue Wohnungen entstanden, aber nicht für alle Geldbeutel. Große Wohnungsunternehmen kaufen Bestände. Sie setzen auf Sanierung, Verwaltung und Rendite.

Die Initiative «Deutsche Wohnen enteignen» prägte die Stimmung. Sie machte aus Wohnungsnot eine Eigentumsfrage. Die Wahlentscheidung 2021 zeigte viel Unmut. Eine landeseigene Wohnungswirtschaft blieb aber begrenzt. Das Land braucht einen Plan, den Gerichte tragen. Ein Gesetz muss den Zweck nennen. Der Zweck muss aus dem Grundgesetz folgen. Das Verfahren muss allen Beteiligten fair sein.

Der Senat muss wissen, welche Bestände relevant sind. Die Statistik muss aktuell sein. Das Landesamt für Statistik liefert Daten. Das Bauordnungsamt prüft Genehmigungsroutinen. Die Justiz entscheidet später über Klagen.

Andere Städte haben ähnliche Lasten. München kauft Grundstücke, aber der Preis steigt. Hamburg fördert Genossenschaften stärker. Frankfurt prüft Vorkaufsrechte in beliebten Lagen. Berlin könnte diese Werkzeuge bündeln. Werkzeuge brauchen Verwaltung. Ein Landesgesetz braucht Gutachten, Personal, Gerichte. Das Abgeordnetenhaus muss über Finanzplätze entscheiden. Der Landesrechnungshof prüft später die Kosten.

  • Menschen in prekären Jobs brauchen Schutz vor Sanierungsmieten.
  • Studierende brauchen WG-Zimmer, keine Renditeprojekte.
  • Obdachlose brauchen ein Recht auf Wohnen.
  • Die Stadt muss Übergangsquartiere organisieren.
  • Alleinerziehende trifft die Suche besonders stark.
  • Migrantische Familien finden Zugang oft über Netzwerke.

Am Kottbusser Tor sind kleine Läden wichtig, aber die Mieten hoch. Im Reuterkiez ist die Nachfrage seit Jahren groß. Die Stadt braucht eine Antwort für viele Bezirke. Eine Antwort darf nicht nur für Pankow gelten. Eine Antwort muss auch für Spandau tragen.

Nachhaltige Stadtentwicklung braucht energetische Sanierung ohne Mietsprung. Die Wärmewende braucht Planungssicherheit. Städtische Wohnungsbestände können Vorreiter sein. Sie können Lücken füllen, wenn sie gut geführt werden.

Die politischen Kräfte stehen ungleich. Die Linke führt mit SPD und Grünen Sondierungen. SPD und Grüne haben bereits zugestimmt. Ein Parteitag am Samstag entscheidet über Koalitionsverhandlungen. Dobrindt und die Bundeskoalition setzen dagegen. Sie wollen eine klare Rechtsgrundlage schaffen. Der Streit trifft Mieter in allen Bezirken. Pankow ist nicht mit Spandau vergleichbar.

In Prenzlauer Berg sind Mieten seit Jahren hoch. In Lichtenberg fehlen bezahlbare Neubauwohnungen. In Reinickendorf brauchen Seniorinnen kleinere Einheiten. Die Stadt braucht eine regionale Antwort.

Bezirk Wohngeldbedarf Besondere Bedürfnisse
Lichtenberg Hoch Familienwohnungen
Neukölln Mittel Altbauwohnungen
Marzahn Niedrig Barrierefreiheit

Ein Wohnungsunternehmen kann nicht alles heilen. Es braucht Genossenschaften, Stiftungen und städtische Gesellschaften. Es braucht auch Regeln für Leerstand. Es braucht eine Bauaufsicht, die nicht selbst bremst.

Die Gemeinschaft fragt nach Wirkung. Wenn der Streit vor Gericht landet, bauen Investoren später. Wenn Berlin schnell Wohnungen plant, fühlen sich Familien sicher. Die Frage lautet: Wer trägt die Kosten? Wer bekommt den Nutzen? Der Senat muss die Rechnung offen legen. Der Verkehrswert muss prüfbar bleiben.

Die Bundesregierung will dem Berliner Plan zuvorkommen. Das ist politisch verständlich, aber rechtlich heikel. Der Bund darf nicht alles regeln. Er darf aber Verfahren, Entschädigung und Gemeinwohl klarer fassen.

Mieterinnen brauchen Transparenz. Gutachten dürfen nicht in Schubladen landen. Berlin muss die Kosten offen legen. Der Verkehrswert muss prüfbar bleiben.

Wer mitreden will, kann es tun. Sie können zu öffentlichen Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses gehen. Sie können Anträge in der Bezirksverordnetenversammlung einreichen. Sie können eine Petition an das Abgeordnetenhaus richten. Mietervereine beraten bei Mieten und Nebenkosten. Die Verbraucherzentrale Berlin hilft bei Vertragsfragen. Bezirksämter kennen lokale Wohnprogramme. Nutzen Sie diese Wege.

Im Jahr 2025 entscheidet sich, wie Berlin die nächsten zehn Jahre plant. Der Gesetztext kommt vielleicht erst 2028. Die Wartelisten bei Genossenschaften bleiben lang. Der Streit darf nicht zur Ausrede werden.

Der Konflikt zeigt mehr als Technik. Er zeigt, wie Berlin Wohnraum behandelt. Ein gutes Gesetz muss Menschen Sicherheit geben. Es muss Bau beschleunigen und Eigentum prüfen.

Wohnen braucht Regeln. Der Bau braucht Zeit. Familien brauchen heute eine klare Perspektive. Berlin kann zeigen, dass es soziale Entwicklung ernst nimmt.


Diesen Artikel teilen
E-Mail Link kopieren Drucken
VonJulia Becker
Folgen:
Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
Vorheriger Artikel Gladbachs Schröder übernimmt Verantwortung für Krise – Hoffnung nach Stuttgart-Sieg
Nächster Artikel Dresden: Neun Verletzte bei Brand mit Verpuffung – Feuerwehr im Einsatz
Einen Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine verlässliche Quelle für präzise und zeitnahe Informationen!

Unser Anspruch auf Genauigkeit, Unabhängigkeit und aktuelle Berichterstattung hat uns das Vertrauen eines breiten Publikums eingebracht. Bleiben Sie stets informiert – mit Echtzeit-Updates zu den wichtigsten Ereignissen und Trends.
FacebookGefällt mir
XFolgen
InstagramFolgen
LinkedInFolgen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Berlin

Union Berlin Stadionausbau Alte Försterei startet

Von
Julia Becker
Berlin

Füchse Berlin: Kapitän Max Darj verlässt den Verein – Zukunftspläne enthüllt

Von
Julia Becker
Berlin

Berliner Linke-Fraktionsvize unter Rassismusverdacht: Was steckt dahinter?

Von
Julia Becker

Massive Berlin Protest Against Digital Violence

Von
Julia Becker
logo
Facebook Twitter Instagram

Über uns


Deine Stadt, Deine Geschichten: Deine direkte Verbindung zu lokalen Schlagzeilen und aktuellen Ereignissen. Bleib informiert mit unserer Echtzeit-Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Lifestyle und mehr. Deine verlässliche Quelle für Nachrichten aus deiner Region – rund um die Uhr.

Weitere Kategorien
  • Essen & Trinken
  • Stil
  • Kultur
  • Lifestyle
Nützliche Links
  • Über uns
  • Kontakt
  • Werben Sie mit uns
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungsbedingungen

© 2025 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.