In Dresden brannte es gestern auf der Bramschstraße. Eine Verpuffung hat neun Menschen getroffen, darunter fünf Kinder. Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Das Feuer ist gelöscht, aber die Einsatzstelle bleibt gesperrt. Die Polizei sucht noch nach der Ursache.
Mitten am Sonntag, gegen 13:15 Uhr, rissen Sirenen die Ruhe im Stadtteil Löbtau. Auf der Bramschstraße trat Gas aus einem Gebäude aus. Es kam zu einer Verpuffung. Die Druckwelle war in der ganzen Straße zu spüren. Fenster barsten. Menschen rannten aus ihren Häusern.
Neun Personen wurden verletzt. Rettungswagen fuhren sie in verschiedene Kliniken. Zwei Erwachsene und zwei Kinder haben schwere Verletzungen erlitten. Ihr Leben ist laut Polizei aber nicht in Gefahr. Zwei weitere Erwachsene und drei Kinder kamen mit leichten Verletzungen davon. Ein Kind musste wegen eines Schocks behandelt werden.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Das ausgetretene Gas war bereits verpufft. Die eigentliche Flamme war damit schnell unter Kontrolle. Die größere Gefahr, eine weitere Explosion, war gebannt. Dennoch blieben Feuerwehr und Polizei den gesamten Nachmittag vor Ort.
Die Polizei Dresden hat die Ermittlungen übernommen. Ein Spezialkommando für Brandursachen ist im Einsatz. Die Experten untersuchen, wo genau das Gas austrat und was die Zündquelle war. Es geht darum, ob es ein technischer Defekt war oder menschliches Versagen. Die Ermittler sichern Beweise und befragen Zeugen. Bisher gibt es keine Hinweise auf vorsätzliche Handlungen.
Für die Menschen in der Bramschstraße war der Sonntag ein Schocktag. Viele standen lange vor der Absperrung und konnten nur auf ihre Wohnungen schauen. Die Freiwillige Feuerwehr Löbtau und das Deutsche Rote Kreuz kümmerten sich um die Betroffenen. Sie verteilten Decken und heiße Getränke. Für einige, deren Fenster zerstört waren, organisierten sie eine vorübergehende Unterkunft.
- Wie sicher sind unsere Gasleitungen in den älteren Häusern von Stadtteilen wie Löbtau?
- Die Stadt Dresden überprüft regelmäßig die Infrastruktur.
- Doch ein hundertprozentiger Schutz ist nie möglich.
- Die Feuerwehr rät allen Bürgern, bei Gasgeruch sofort die 112 zu wählen.
- Man soll dann Fenster öffnen, keine elektrischen Schalter betätigen und das Gebäude verlassen.
- Die Verletzten werden noch einige Zeit in den Krankenhäusern bleiben.
Die Kinder werden besonders betreut, denn so ein Ereignis kann auch seelische Narben hinterlassen. Die Stadtverwaltung bietet in solchen Fällen psychosoziale Hilfe an. Betroffene Familien können sich an das Amt für Soziales wenden.
Die Bramschstraße wird heute wieder frei sein. Die Spuren des Feuers sind beseitigt. Doch die Verunsicherung bei den Anwohnern bleibt. Sie zeigen sich solidarisch. Nachbarn helfen Nachbarn bei den Aufräumarbeiten. Diese Gemeinschaft in der Krise ist das, was Dresden in solchen Momenten stark macht.
Die Polizei wird in den kommenden Tagen ihren Untersuchungsbericht vorlegen. Bis dahin bleibt die Ursache offen. Eines ist sicher. Der schnelle und professionelle Einsatz der Rettungskräfte hat Schlimmeres verhindert. Neun Verletzte sind neun zu viel. Aber es hätte noch schlimmer kommen können.
| Verletzte | Art der Verletzung |
|---|---|
| 2 Erwachsene | schwer verletzt |
| 2 Kinder | schwer verletzt |
| 2 Erwachsene | leicht verletzt |
| 3 Kinder | leicht verletzt |
| 1 Kind | wegen Schocks behandelt |