Ab Samstag wird es rund um Münchens Friedhöfe voller. An Allerheiligen besuchen traditionell Tausende Menschen die Gräber ihrer Angehörigen. Die Stadtverwaltung hat deshalb Maßnahmen für mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss angeordnet. Wer einen Friedhofsbesuch plant, sollte einige Dinge wissen.
Zusätzliche Parkplätze und behindertengerechte Stellplätze werden ab Samstag, dem 31. Oktober, eingerichtet. Sie gelten meist bis einschließlich Sonntag, dem 1. November. Besonders an kleineren Friedhöfen richtet die Stadt zusätzliche Haltverbote ein. Der Grund ist einfach. Der Verkehr soll trotz des großen Andrangs weiterlaufen können. Dies teilt das Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt mit.
Durch laufende Bauarbeiten an einigen Friedhöfen kann es zu Einschränkungen kommen. Straßenführungen sind möglicherweise geändert. Einige gewohnte Parkplätze könnten wegfallen. Die Stadt bittet alle Besucher, sich vorab über die konkrete Situation an ihrem Zielort zu informieren.
Ein weiteres Problem sind die Verkaufsstände für Blumen und Grabschmuck. Sie stehen oft direkt vor den Friedhofseingängen. Dadurch entstehen Engstellen auf Gehwegen und Radwegen. Das Mobilitätsreferat appelliert an alle. Radfahrer und Fußgänger sollten besonders aufeinander Rücksicht nehmen.
Für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität ist die Planung besonders wichtig. Die temporären, zusätzlichen Behindertenparkplätze sollen den Zugang erleichtern. Trotzdem kann es durch die allgemeine Verkehrssituation zu Wartezeiten kommen.
Die traditionellen Besuchszeiten an Allerheiligen führen jedes Jahr zu einem deutlichen Verkehrsaufkommen in den Stadtteilen. Anwohner in Gebieten wie Giesing, Sendling oder am Waldfriedhof müssen sich auf erhöhtes Parkplatzsuchen und mehr Durchgangsverkehr einstellen.
Die Stadt empfiehlt, wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Viele Friedhöfe sind gut mit U-Bahn, Tram oder Bus zu erreichen. Das entlastet die parkplatzsuchenden Autos und sorgt für einen ruhigeren Ablauf vor Ort.
Ein friedliches und ruhiges Gedenken ist das Ziel an diesen stillen Tagen. Die kurzfristigen Verkehrsmaßnahmen der Stadt dienen dazu, diesen Wunsch für alle Besucher zu unterstützen. Etwas mehr Planung und Rücksicht von jedem Einzelnen macht den Unterschied.
- Zusätzliche Parkplätze ab dem 31. Oktober
- Haltverbote an kleineren Friedhöfen
- Baustellen können Einschränkungen verursachen
- Verkaufsstände stehen vor Eingängen
- Empfehlung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
- Besondere Planung für Menschen mit Behinderung
| Datum | Maßnahme |
|---|---|
| 31. Oktober | Einrichtung zusätzlicher Parkplätze |
| 1. November | Betrieb der zusätzlichen Parkplätze endet |
| Laufend | Informationen über Baustellen |
| Tag der Allerheiligen | Erhöhtes Verkehrsaufkommen |
| Jährlich | Empfehlung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel |
| Temp. Parkplatzangebote | Zugang für Menschen mit Behinderung verbessern |