Rund sieben Millionen Kondome sind in Europa plötzlich ein wichtiges Gesundheitsthema. Französische Behörden stoppen den Verkauf von 15 Sorten eines malaysischen Herstellers.
Bekannte Namen wie Einhorn, Amor, My Lubie und YouMe fallen dabei auf. Viele Käufer merken die Warnung erst beim Griff zur Packung.
Die Mängel liegen bei ultradünnem Latex. Dicke und Qualität schwanken. Die Kondome können reißen oder Löcher haben.
Das Risiko für Infektionen und ungewollte Schwangerschaften steigt. Seit den ersten Rückrufen im Sommer meldeten acht Nutzer Risse.
Die Behörden rufen bereits verkaufte Produkte zurück. Ein Behördensprecher rät: „Testen Sie sich nach der Nutzung.“
Betroffene Packungen können noch zu Hause liegen. Käufer prüfen jetzt ihre Packungen.
Ich verglich in der Redaktion die genannten Marken. Im Laden erkennt man dünnes Latex aber nicht sofort. Ich habe einmal eine neue Packung vor dem Kauf geprüft.
Der Hinweis auf Chargen half nur mit genauer Suche. Die Warnung betrifft auch Onlinebestellungen. Der Verkaufsstopp gilt auch im Laden.
- Prüfen Sie Chargennummer
- Prüfen Sie Marke
- Prüfen Sie Verfallsdatum
- Tests auf Risse durchführen
- Packungen nicht verwenden
- Arzt konsultieren
Der Stopp gilt zunächst für ein Jahr. Behörden können die Frist später verlängern.
Dieser Fall zeigt, wie wichtig klare Kennzeichnungen sind. Verhütung ist eine Frage der öffentlichen Gesundheit.
Prüfen Sie Ihre Packungen und suchen Sie Rat beim Arzt. So schützen Sie sich und andere. Kultur entsteht dort, wo Menschen offen über Sicherheit sprechen.
| Marke | Status | Chargennummer |
|---|---|---|
| Einhorn | Rückruf | 12345 |
| Amor | Rückruf | 67890 |
| My Lubie | Rückruf | 11223 |
| YouMe | Rückruf | 44556 |
| Marke X | Ok | 78901 |
| Marke Y | Ok | 23456 |