Die dunklen Silhouetten der Rettungsfahrzeuge zeichneten sich gestern Abend auf der A25 bei Hamburg ab. Ein schwerer Unfall erschütterte den Feierabendverkehr zwischen Geesthacht und der Hansestadt. Acht Menschen wurden verletzt, als mehrere Fahrzeuge kollidierten. Die Autobahn verwandelte sich in eine Unfallzone, die den Verkehr stundenlang lähmte.
Die ersten Notrufe gingen gegen 17:30 Uhr ein. Drei Pkw waren nahe der Anschlussstelle Bergedorf ineinander gekracht. Unter den Verletzten befanden sich zwei Kinder. «Die Unfallstelle erstreckte sich über mehrere hundert Meter und bot ein Bild der Verwüstung«, berichtete Einsatzleiter Michael Bauer vor Ort. Besonders dramatisch: Ein Auto hatte sich überschlagen und lag auf dem Dach.
Als ich die Unfallstelle passierte, standen Menschen fassungslos am Straßenrand. Sanitäter versorgten die Verletzten, während Feuerwehrleute die verkeilten Fahrzeugteile lösten. Glücklicherweise musste niemand aus den Wracks geschnitten werden. Alle Beteiligten kamen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen davon. Die genaue Unfallursache bleibt unklar – Zeugen berichten von einem riskanten Überholmanöver.
Die A25 wurde in Richtung Hamburg komplett gesperrt. Erst nach drei Stunden rollte der Verkehr wieder. Dieser Unfall reiht sich ein in die steigende Zahl von Kollisionen auf Hamburgs Ausfahrtstraßen. Er erinnert uns daran, wie schnell Alltagssituationen im Straßenverkehr kippen können. Manchmal trennen nur Sekundenbruchteile die Routine von der Katastrophe.