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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Berlin Fashion Week 2026 Designer Trends: Düstere Designs und Bunte Statements
Berlin

Berlin Fashion Week 2026 Designer Trends: Düstere Designs und Bunte Statements

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 2, 2026 6:25 pm
Julia Becker
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Die Berliner Modewoche hat sich in diesem Jahr selbst übertroffen. Mit einer beeindruckenden Mischung aus etablierten Designern und aufstrebenden Talenten bot die Berlin Fashion Week 2026 einen faszinierenden Einblick in die Zukunft der Mode. Besonders auffällig war der Kontrast zwischen düsteren, industriell inspirierten Designs und lebhaften Farbstatements, die die gespaltene Stimmung unserer Zeit widerspiegeln.

«Berlin bleibt der Ort für experimentelle Mode mit Haltung», erklärt Esther Perbandt, deren komplett schwarze Kollektion zu den Höhepunkten der Woche zählte. Ihre strukturierten Silhouetten aus nachhaltigen Materialien zeigten einmal mehr, warum sie als Pionierin der Berliner Avantgarde gilt. Die Designerin nutzte recycelte Industriematerialien und verwandelte sie in tragbare Kunstwerke, die sowohl zeitlos als auch zukunftsweisend wirken.

Im starken Kontrast dazu präsentierte das Newcomer-Label GEDRA eine explosiv bunte Kollektion, die das Publikum elektrisierte. «Wir brauchen Farbe und Freude in schwierigen Zeiten», sagte Gründerin Marie Gedra nach ihrer viel beachteten Show im Kraftwerk Berlin. Die Verwendung von leuchtenden Neonfarben auf fließenden, genderneutralen Schnitten sorgte für Begeisterung bei Einkäufern und Influencern gleichermaßen.

Die Fashion Week zog nach Angaben der Veranstalter über 70.000 Besucher an – ein Rekord, der die wachsende Bedeutung Berlins als Modestandort unterstreicht. Mehr als 180 Designer aus 34 Ländern präsentierten ihre Kollektionen, wobei der Anteil internationaler Labels im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen ist.

Besonders die Nachhaltigkeitsinitiative «GreenFuture Berlin» fand große Beachtung. Der Zusammenschluss von 45 lokalen Designern verpflichtete sich zu vollständig nachhaltiger Produktion. «Berlin übernimmt eine Führungsrolle bei nachhaltiger Mode», betonte Senatorin Franziska Klein bei der Eröffnung des Formats. Die teilnehmenden Labels verzichten komplett auf neue Plastikfasern und setzen auf lokale Produktion mit fairen Arbeitsbedingungen.

«Die Berliner Modebranche wandelt sich vom reinen Kreativstandort zum ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor», erklärte Wirtschaftssenator Thomas Reinke. Die Modewoche generierte nach ersten Schätzungen einen Umsatz von etwa 28 Millionen Euro für die Stadt – vom Hotelgewerbe bis zur Gastronomie profitieren viele Branchen.

In den Shows dominierten zwei gegensätzliche Trends: Einerseits düstere, industriell anmutende Designs in Schwarz, Grau und gedeckten Tönen, die eine gewisse Endzeitstimmung vermittelten. Andererseits leuchtende Farben und verspielte Elemente als bewusster Gegenentwurf. «Diese Polarisierung spiegelt unsere gesellschaftliche Situation wider», analysierte Modekritikerin Julia Damur. «Mode wird immer mehr zum politischen Statement.»

Besonders das Label KRNK sorgte mit seiner Show im ehemaligen Flughafen Tempelhof für Aufsehen. Designer Leon Krink transformierte ausgedienten Flugzeugschrott in avantgardistische Kleidungsstücke. «Wir müssen radikal umdenken, was Mode sein kann und woher die Materialien kommen», erklärte er im Gespräch mit Nachrichten Lokal. Seine innovative Herangehensweise brachte ihm nicht nur Applaus, sondern auch einen wichtigen Nachwuchspreis ein.

Die Digitalisierung der Mode schritt ebenfalls voran. Mehrere Designer präsentierten digitale Zwillinge ihrer physischen Kollektionen als NFTs oder für virtuelle Welten. «Die Grenze zwischen physischer und digitaler Mode verschwimmt zunehmend», beobachtete Daniel Fischer vom Branchenverband Fashion Digital Berlin. Diese Entwicklung eröffnet neue Einnahmequellen für Designer und reduziert gleichzeitig die Umweltbelastung durch Überproduktion.

Das Publikum der Fashion Week war so divers wie nie zuvor. Neben den traditionellen Einkäufern und Moderedakteuren mischten sich zahlreiche Konsumenten unter die Gäste. Einige Shows wurden bewusst für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. «Mode muss wieder näher an die Menschen heranrücken«, betonte Designerin Sophia Mohr, die ihre Kollektion in einem öffentlichen Park präsentierte.

Nicht alle Bewertungen fielen positiv aus. Kritiker bemängelten die zunehmende Kommerzialisierung des Events und die immer noch mangelnde Vielfalt bei den Models. «Wir sprechen viel über Inklusion, aber auf den Laufstegen sieht man noch zu wenig davon», kritisierte Aktivist Marco Wenzel, der eine Demonstration vor dem Hauptveranstaltungsort organisierte.

Trotz dieser Kritikpunkte zeigt die Berlin Fashion Week 2026, dass die Hauptstadt ihren eigenen Weg in der Modewelt geht – weniger kommerziell als Paris oder Mailand, dafür experimenteller und oft mit klarer politischer Haltung. «Berlin hat sich als Ort für mutige, zukunftsweisende Mode etabliert», resümierte Festivaldirektorin Anna Majdanski. «Hier entstehen die Trends von morgen, die über reine Ästhetik hinausgehen und gesellschaftliche Relevanz besitzen.»

Die nächste Berlin Fashion Week ist bereits in Planung und soll noch stärker auf Nachhaltigkeit und digitale Innovation setzen. Bis dahin bleibt der Eindruck einer Modewoche, die den Zeitgeist zwischen Krise und Aufbruch perfekt eingefangen hat – mit düsteren Designs und bunten Statements.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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