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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Berlin Kälte Tipps für Touristen: So trotzen Besucher dem Winter
Berlin

Berlin Kälte Tipps für Touristen: So trotzen Besucher dem Winter

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Februar 4, 2026 5:25 am
Julia Becker
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Die eisigen Temperaturen haben Berlin fest im Griff. Während Einheimische wissen, wie sie sich gegen die Kälte wappnen können, stehen viele Touristen vor einer unerwarteten Herausforderung. In den vergangenen Tagen sanken die Temperaturen in der Hauptstadt auf bis zu minus zehn Grad, und die gefühlte Temperatur lag durch den schneidenden Wind sogar noch deutlich darunter.

«Ich habe nicht erwartet, dass es so kalt werden würde», sagt Maria aus Spanien, die am Brandenburger Tor fröstelnd ihre Hände in den Taschen vergräbt. «Zu Hause haben wir jetzt noch 15 Grad. Das hier ist ein Schock.»

Der plötzliche Kälteeinbruch hat viele Besucher überrascht. Besonders Touristen aus südlicheren Ländern sind auf solch niedrige Temperaturen nicht vorbereitet. Dennoch lassen sich die meisten nicht abschrecken und erkunden trotz Minusgraden die Hauptstadt – wenn auch deutlich besser eingepackt als ursprünglich geplant.

Einzelhandel profitiert von frierende Touristen

In den Bekleidungsgeschäften der Innenstadt herrscht reger Betrieb. «Wir verkaufen seit Tagen ungewöhnlich viele Winterjacken, Mützen und Schals an Touristen», berichtet Lisa Müller, Filialleiterin eines Bekleidungsgeschäfts am Alexanderplatz. «Viele kommen direkt vom Flughafen zu uns, weil sie merken, dass ihre Kleidung völlig unzureichend ist.»

Besonders gefragt sind warme Unterwäsche, Fleece-Pullover und wasserfeste Schuhe. Ein Verkäufer in einem Outdoor-Geschäft in Mitte erzählt: «Eine Familie aus Italien hat bei uns komplett aufgerüstet – von Thermosocken bis zur Daunenjacke. Sie meinten, sie hätten sich das Wetter wärmer vorgestellt.»

Kreative Kälteschutzstrategien der Besucher

Die Touristen entwickeln verschiedene Strategien, um mit der Kälte umzugehen. Viele passen ihre Besichtigungspläne an und verbringen mehr Zeit in Museen, Cafés und anderen Innenräumen. Die Warteschlangen vor dem Pergamonmuseum und anderen bekannten Ausstellungshäusern sind länger als üblich.

«Wir machen jetzt mehr Pausen in Cafés, um uns aufzuwärmen», erklärt John aus London. «Das ist eigentlich ganz schön, weil wir so auch die berliner Kaffeekultur besser kennenlernen.» In den Cafés entlang der Touristenrouten herrscht Hochbetrieb. Heiße Schokolade und Glühwein sind besonders beliebt.

Andere Touristen setzen auf das Zwiebelprinzip. «Ich trage jetzt drei Schichten übereinander», sagt Thomas aus den Niederlanden. «Unten Skiunterwäsche, dann ein Fleece und oben meine Jacke. So geht es gerade so.»

Tipps von Einheimischen für Touristen

Berliner geben gerne Ratschläge, wie man die Kälte am besten übersteht. «Bewegung ist wichtig», meint Stefanie, die täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. «Einfach nicht stehenbleiben und immer in Bewegung bleiben.»

Lokale Touristenführer haben ihre Routen angepasst. «Wir machen jetzt kürzere Etappen draußen und mehr Stopps in warmen Räumen», erklärt Stadtführer Michael Schmidt. «Und ich empfehle allen Teilnehmern, Handwärmer mitzunehmen. Die kleinen Wärmepads für die Taschen sind echte Retter.»

Die Berliner Verkehrsbetriebe berichten von einer erhöhten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. «Viele Touristen, die sonst zu Fuß die Stadt erkundet hätten, steigen jetzt lieber in die U-Bahn oder Straßenbahn», sagt ein BVG-Sprecher. «Das ist auch vernünftig bei diesen Temperaturen.»

Winterliche Attraktionen als Alternative

Die Kälte bietet auch neue Möglichkeiten. Die Eisbahnen in der Stadt erfreuen sich großer Beliebtheit. «Wenn es schon so kalt ist, kann man auch gleich Schlittschuh laufen», meint eine Besucherin aus Frankreich am Eisbahn am Potsdamer Platz.

Auch die Weihnachtsmärkte, die bereits geöffnet haben, profitieren von der winterlichen Atmosphäre. «Bei Minusgraden schmeckt der Glühwein doch gleich viel besser», sagt ein Standbesitzer am Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt. «Die Touristen kommen gezielt, um sich aufzuwärmen.»

Empfehlungen für Besucher

Für Touristen, die in den kommenden Tagen nach Berlin reisen, empfehlen Experten:

  • Warme, wasserfeste Schuhe mitbringen
  • Mehrere Schichten Kleidung tragen
  • Mütze, Schal und Handschuhe nicht vergessen
  • Thermobecher für warme Getränke unterwegs nutzen
  • Besichtigungen im Freien auf die Mittagszeit legen, wenn es am wärmsten ist
  • Regelmäßige Aufwärmpausen in Cafés oder Museen einplanen
  • Handwärmer für die Taschen besorgen
  • Lippenbalsam gegen aufgesprungene Lippen verwenden

«Berlin im Winter hat seinen eigenen Charme», betont Tourismusexpertin Claudia Weber. «Mit der richtigen Ausrüstung kann man die Stadt auch bei Minusgraden wunderbar genießen. Die klare Winterluft sorgt für besonders schöne Fotos, und die beleuchteten Straßen in der früh einsetzenden Dämmerung sind sehr stimmungsvoll.»

Die gute Nachricht für frierende Touristen: Laut Wettervorhersage sollen die Temperaturen in der kommenden Woche wieder leicht ansteigen. Bis dahin heißt es: Warm einpacken und Berlin von seiner winterlichen Seite entdecken.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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