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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Einbürgerungen Berlin 2024: Deutlicher Anstieg verzeichnet
Berlin

Einbürgerungen Berlin 2024: Deutlicher Anstieg verzeichnet

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 2, 2026 9:43 pm
Julia Becker
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Die Zahl der Einbürgerungen in Berlin steigt erheblich an. Im ersten Halbjahr 2024 haben bereits über 8.400 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit in der Hauptstadt erhalten. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr dar und setzt den Trend steigender Einbürgerungszahlen fort, der seit 2021 zu beobachten ist.

Die Einbürgerungsbehörde verzeichnet einen regelrechten Ansturm von Anträgen. Allein im Jahr 2023 wurden mehr als 12.000 Personen eingebürgert – die höchste Zahl seit der Wiedervereinigung. Für 2024 deutet sich bereits jetzt ein neuer Rekord an. Diese Entwicklung bringt die zuständigen Stellen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

«Der Anstieg der Einbürgerungsanträge ist bemerkenswert und zeigt, dass immer mehr Menschen Berlin als ihre Heimat betrachten und vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft werden möchten», erklärt Innensenatorin Iris Spranger. «Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Verfahren zu beschleunigen und die Wartezeiten zu verkürzen.«

Hinter dem deutlichen Anstieg stehen mehrere Faktoren. Zum einen hat das neue Staatsangehörigkeitsrecht, das seit Anfang 2024 gilt, die Einbürgerungsvoraussetzungen in vielen Fällen erleichtert. Die Mindestaufenthaltsdauer wurde von acht auf fünf Jahre verkürzt, und unter bestimmten Bedingungen ist eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren möglich. Zudem erlaubt das neue Gesetz in mehr Fällen die Mehrstaatigkeit.

Auch die demografische Entwicklung spielt eine Rolle. Berlin hat in den vergangenen Jahren viele neue Einwohner aus dem Ausland gewonnen. Viele von ihnen erfüllen inzwischen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung.

Der erhöhte Andrang bringt allerdings auch Herausforderungen mit sich. Wartezeiten von 18 Monaten und mehr sind keine Seltenheit. «Die lange Wartezeit ist frustrierend», berichtet Ahmed Khalil, der seit sieben Jahren in Berlin lebt und vor 14 Monaten seinen Antrag eingereicht hat. «Ich habe alle Unterlagen eingereicht, spreche gut Deutsch und bin gut integriert. Trotzdem heißt es immer nur: warten, warten, warten.»

Die Berliner Behörden haben auf die steigende Nachfrage reagiert und die Personalkapazitäten aufgestockt. «Wir haben im letzten Jahr 20 neue Stellen geschaffen und planen weitere Einstellungen», erklärt Franziska Weber, Sprecherin der Einbürgerungsbehörde. «Zusätzlich investieren wir in die Digitalisierung der Prozesse, um die Verfahren zu beschleunigen.»

Besonders hoch ist die Zahl der Einbürgerungen in den Innenstadtbezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Die größten Gruppen unter den Neubürgern kommen aus Syrien, der Türkei und Polen. Auffällig ist auch der Anstieg bei Einbürgerungen von Briten, die nach dem Brexit ihre EU-Bürgerrechte sichern wollen.

Der Berliner Senat betrachtet die steigenden Einbürgerungszahlen grundsätzlich als positive Entwicklung. «Einbürgerung bedeutet volle politische Teilhabe und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt«, betont die Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial. «Wer sich einbürgern lässt, bekennt sich zu unseren demokratischen Werten und übernimmt Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt.»

Dennoch gibt es auch kritische Stimmen. Der migrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus fordert, die Qualität der Prüfverfahren trotz des hohen Arbeitsaufkommens nicht zu vernachlässigen. «Einbürgerung ist das höchste Gut, das ein Staat vergeben kann. Die Voraussetzungen müssen weiterhin gründlich geprüft werden.»

Für Interessierte hat die Stadt Berlin eine Informationskampagne gestartet. Auf der Website der Einbürgerungsbehörde finden sich detaillierte Informationen zu den Voraussetzungen und zum Ablauf des Verfahrens. Zusätzlich bieten mehrere Beratungsstellen kostenlose Unterstützung an.

Die Behörden empfehlen, Anträge möglichst vollständig einzureichen und alle notwendigen Dokumente bereits beim ersten Termin vorzulegen. «Ein vollständiger Antrag kann deutlich schneller bearbeitet werden«, erklärt Weber. «Viele Verzögerungen entstehen durch fehlende Unterlagen oder unvollständige Angaben.»

Trotz aller Herausforderungen bleibt das Interesse an der deutschen Staatsangehörigkeit hoch. Die feierlichen Einbürgerungszeremonien im Roten Rathaus, bei denen die neuen deutschen Staatsbürger ihre Einbürgerungsurkunden erhalten, finden inzwischen monatlich statt – ein weiteres Zeichen für die wachsende Bedeutung dieses Themas in der Hauptstadt.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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