Die Stimmung in der Eisarena war elektrisch. Unsere Fischtown Pinguins kämpften gestern mit Herz und Seele gegen den Giganten Red Bull München. Trotz beeindruckender Spielzüge und lautstarker Unterstützung der Fans mussten sie sich letztlich geschlagen geben.
Der Abend begann vielversprechend. Die Pinguins starteten mit einer bemerkenswerten Intensität ins erste Drittel. Immer wieder durchbrachen sie die Defensive der Münchner, scheiterten jedoch am glänzend aufgelegten Torhüter der Gäste. Nach 20 Minuten stand es noch 0:0, die Hoffnung lebte. Im zweiten Drittel dann der Rückschlag: München nutzte ein Powerplay eiskalt aus. «In solchen Momenten zeigt sich die Klasse eines Spitzenteams», kommentierte Trainer Thomas Popiesch später. Unsere Jungs kämpften verbissen um den Ausgleich, doch die Präzision im Abschluss fehlte. Als ich die Verzweiflung in den Gesichtern unserer Spieler sah, erinnerte es mich an das Playoff-Drama der letzten Saison.
Das letzte Drittel brachte dann die Entscheidung. München erhöhte auf 2:0, ehe die Pinguins durch einen traumhaften Treffer verkürzen konnten. Die letzten Minuten wurden zum Krimi. Mit sechs Feldspielern warfen unsere Pinguins alles nach vorne – vergeblich.
Die Niederlage schmerzt, zeigt aber auch die Entwicklung unseres Teams. Von Underdog zum ernsthaften Konkurrenten für die Liga-Elite. Die Fischtown Pinguins haben bewiesen: Sie gehören zu den Großen. Der Weg ist noch nicht zu Ende – er hat gerade erst begonnen.