„Ohne Training fehlt etwas»: Robin (23) aus Essen lebt für den Fitnesssport
Im Ruhrgebiet pulsiert das Leben – besonders in den Fitnessstudios. Hier treffen wir auf Robin, einen 23-jährigen Essener, für den Fitnesssport weit mehr als nur Krafttraining bedeutet. „Es ist mein Ausgleich, meine Leidenschaft und ein wichtiger Teil meines Alltags», erklärt er während einer kurzen Pause zwischen seinen Übungen.
Der Student verbringt durchschnittlich fünf Tage die Woche im Fitnessstudio. Sein straffer Trainingsplan ist beeindruckend: Montags steht Brust- und Schultertraining auf dem Programm, dienstags trainiert er Rücken und Bizeps, mittwochs Beine, donnerstags wieder Brust und Trizeps, freitags Schultern. „Am Wochenende gönne ich meinem Körper die wohlverdiente Ruhe», sagt Robin mit einem Lächeln.
Seine Fitness-Reise begann vor vier Jahren. „Ich war immer relativ dünn und wollte einfach etwas muskulöser werden», erinnert er sich. Was als einfacher Wunsch nach mehr Muskelmasse begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Passion. Heute kann er sich ein Leben ohne regelmäßiges Training kaum noch vorstellen. „Wenn ich mal nicht ins Studio gehe, fehlt etwas. Es ist wie ein inneres Bedürfnis geworden.»
Mehr als Muskelaufbau
Für Robin bedeutet Fitnesssport mehr als nur körperliche Veränderung. „Natürlich freue ich mich über jeden Fortschritt, den ich im Spiegel sehen kann. Aber es geht um viel mehr», betont er. Das Training helfe ihm, den Kopf freizubekommen, Stress abzubauen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
„Nach einem anstrengenden Uni-Tag gibt es nichts Besseres als eine intensive Trainingseinheit. Alle Sorgen und Gedanken verschwinden für diese Zeit», beschreibt Robin die mentalen Vorteile. Die Disziplin, die er durch den Sport gelernt hat, überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche. „Ich bin strukturierter geworden, setze mir klare Ziele und arbeite konsequent daran, sie zu erreichen.»
Auch in der lokalen Fitness-Community hat Robin Anschluss gefunden. „Man trifft immer die gleichen Gesichter, tauscht sich aus und motiviert sich gegenseitig.» Diese sozialen Kontakte seien ein wichtiger Bestandteil seiner Fitness-Erfahrung.
Ausgewogene Ernährung als Schlüssel zum Erfolg
„Ohne die richtige Ernährung wäre mein Training nur halb so effektiv», erklärt der junge Essener. Robin achtet besonders auf eine proteinreiche Kost und ausreichend Kohlenhydrate, um seine Trainingseinheiten optimal zu unterstützen. „Morgens Haferflocken mit Proteinpulver, mittags häufig Reis mit Hähnchenbrust und abends oft Quark mit Früchten», beschreibt er seinen typischen Ernährungsplan.
Komplett auf Genuss verzichten möchte er jedoch nicht. „Am Wochenende gönne ich mir auch mal einen Burger oder Pizza mit Freunden. Balance ist wichtig, sonst wird man verrückt», sagt er lachend.
Herausforderungen meistern
Der Weg zum Fitnesserfolg war nicht immer einfach. „Am Anfang war es schwer, die richtige Technik zu lernen. Ich habe viele Fehler gemacht», gibt Robin zu. Auch Motivationstiefs kennt er: „Es gibt Tage, an denen man sich zum Training zwingen muss. Aber hinterher ist man immer froh, es durchgezogen zu haben.»
Eine besondere Herausforderung stellte die Corona-Pandemie dar. „Als die Studios geschlossen waren, habe ich zu Hause trainiert. Mit Hanteln, Klimmzugstange und Eigengewichtsübungen. Es war nicht das Gleiche, aber besser als nichts», erinnert er sich an diese schwierige Zeit.
Inspiration für andere
In seinem Freundeskreis gilt Robin mittlerweile als Fitness-Experte. „Viele fragen mich nach Tipps oder kommen sogar mit ins Studio», erzählt er stolz. Sein wichtigster Rat für Anfänger: „Fangt langsam an, setzt euch realistische Ziele und bleibt dran. Die Ergebnisse kommen mit der Zeit.»
Seine Begeisterung für den Sport teilt Robin auch auf Instagram, wo er regelmäßig Trainingsvideos und Ernährungstipps postet. „Ich will zeigen, dass Fitness für jeden zugänglich ist und Spaß machen kann.»
Für die Zukunft hat Robin klare Ziele: „Ich möchte weiter an meiner Kraft arbeiten und vielleicht irgendwann an einem lokalen Wettkampf teilnehmen.» Der Gedanke, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, zum Beispiel als Personal Trainer, reizt ihn ebenfalls.
„Fitness hat mein Leben verändert – körperlich und mental. Es ist mehr als ein Hobby, es ist ein Lebensstil geworden», fasst Robin zusammen, bevor er zurück zu seinen Übungen geht. Sein Beispiel zeigt, wie Sport nicht nur den Körper, sondern auch den Geist formen kann – eine inspirierende Geschichte aus dem Herzen des Ruhrgebiets.