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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Stuttgart > Gasnetz Abtrennung Kosten Stuttgart: 3332 Euro bei Wärmepumpe
Stuttgart

Gasnetz Abtrennung Kosten Stuttgart: 3332 Euro bei Wärmepumpe

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 22, 2026 2:13 pm
Julia Becker
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Neuer Preis für Abschied vom Gasnetz: Stuttgarter müssen bis zu 3332 Euro zahlen

Die Stadt Stuttgart treibt die Energiewende voran. Wer künftig seinen Gasanschluss stilllegen möchte, um beispielsweise auf eine Wärmepumpe umzusteigen, muss jedoch mit beträchtlichen Kosten rechnen. Seit dem 1. Juli 2024 berechnen die Stuttgarter Netze für die Abtrennung vom Gasnetz eine Pauschale von 3332 Euro.

Diese neue Gebühr betrifft alle Haushalte in Stuttgart, die bisher mit Gas heizen und nun auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen oder Fernwärme umsteigen wollen. Die Kosten fallen an, wenn Eigentümer ihren bestehenden Gasanschluss komplett stilllegen lassen.

«Die Pauschale deckt die tatsächlichen Kosten für die Abtrennung vom Netz», erklärt Martin Rau, Sprecher der Stadtwerke Stuttgart. «Diese Arbeiten sind aufwändig und erfordern Tiefbauarbeiten bis zum Hauptrohr.»

Was bedeutet das für Stuttgarter Hausbesitzer?

Für viele Immobilienbesitzer kommt diese Kostenbelastung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Bundesregierung fördert zwar den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme, doch die zusätzlichen Kosten für die Netzabtrennung waren für viele nicht einkalkuliert.

Familie Müller aus Stuttgart-West hatte bereits einen Vertrag für eine neue Wärmepumpe unterschrieben. «Wir haben mit den Förderungen gerechnet, aber diese zusätzlichen 3332 Euro sprengen unser Budget», sagt Thomas Müller. «Jetzt überlegen wir, ob wir den Gasanschluss vorläufig bestehen lassen.»

Das ist tatsächlich eine Option: Wer seinen Gasanschluss nicht komplett stilllegen lässt, sondern nur auf «ruhend» setzt, muss weiterhin Grundgebühren bezahlen, aber die hohe Abtrennungspauschale entfällt.

Kritik von Umweltverbänden und Politik

Die neue Gebühr stößt bei Umweltschützern auf Kritik. «Diese hohen Kosten sind ein echtes Hindernis für die Energiewende», sagt Lisa Wagner vom BUND Stuttgart. «Viele Menschen wollen umsteigen, werden aber durch solche finanziellen Hürden abgeschreckt.»

Auch aus der Kommunalpolitik kommt Gegenwind. Mehrere Gemeinderatsmitglieder haben bereits angekündigt, das Thema in der nächsten Sitzung anzusprechen. «Wir können nicht einerseits den Klimaschutz fördern und andererseits solche Hürden aufbauen», kritisiert Stadtrat Michael Schmitt.

Wie andere Städte damit umgehen

In anderen deutschen Städten fallen ähnliche Kosten an, allerdings in unterschiedlicher Höhe. In München beispielsweise liegen die Kosten für eine Netzabtrennung bei rund 2800 Euro, in Köln bei etwa 3100 Euro. Es gibt aber auch Kommunen, die bewusst niedrigere Gebühren ansetzen, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu erleichtern.

Die Stadtwerke Stuttgart verteidigen ihre Preiskalkulation: «Wir können diese Arbeiten nicht unter den tatsächlichen Kosten anbieten», betont Rau. «Es handelt sich um notwendige Sicherheitsmaßnahmen und aufwändige Tiefbauarbeiten.»

Alternativen und Zukunftspläne

Die Stadt Stuttgart arbeitet derzeit an einem Wärmeplan, der bis Ende 2024 vorliegen soll. Dieser könnte auch Antworten darauf geben, wo künftig Fernwärme ausgebaut wird und welche Stadtteile vorrangig vom Gasnetz wegkommen sollen.

Für Hausbesitzer, die jetzt vor der Entscheidung stehen, gibt es verschiedene Optionen:

  • Den Gasanschluss auf «ruhend» setzen und nur die jährliche Grundgebühr weiterzahlen
  • Die Abtrennungskosten in Kauf nehmen und vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen
  • Auf den städtischen Wärmeplan warten, der möglicherweise neue Perspektiven eröffnet

«Wer unsicher ist, sollte sich unbedingt beraten lassen», empfiehlt Energieberater Thomas Weber. «Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab: Gebäudezustand, vorhandene Heiztechnik und natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten.»

Was bedeutet das für Mieter?

Für Mieter in Stuttgart hat die neue Regelung zunächst keine direkten Auswirkungen. Entscheidet sich jedoch der Vermieter für einen Wechsel des Heizsystems, können die Kosten für die Netzabtrennung über die Modernisierungsumlage teilweise auf die Miete umgelegt werden.

«Wir beobachten die Entwicklung genau», sagt Rolf Gaßmann vom Mieterverein Stuttgart. «Es ist wichtig, dass die Energiewende sozial gerecht gestaltet wird und nicht einseitig zu Lasten der Mieter geht.»

Die Stadt Stuttgart hat angekündigt, das Thema weiter zu beobachten und gegebenenfalls nachzusteuern, sollte sich die neue Gebühr als erhebliches Hindernis für die angestrebte Wärmewende erweisen. Bis dahin müssen Immobilienbesitzer die zusätzlichen Kosten in ihre Planungen einbeziehen, wenn sie vom Gasnetz weg wollen.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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