Die Eintracht steht kurz vor einem Transfercoup. Am Spielfeldrand verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Wechsel von Arnaud Kalimuendo nach Frankfurt. Der 22-jährige Stürmer von Stade Rennes könnte bereits am Mittwoch als Neuzugang präsentiert werden. Mit 14 Toren in der vergangenen Ligue-1-Saison bringt er beeindruckende Referenzen mit.
Die Verhandlungen befinden sich auf der Zielgeraden. Nach intensiven Gesprächen soll eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro im Raum stehen. Sportvorstand Markus Krösche hat damit einen weiteren Offensivakteur an Land gezogen. «Wir suchen Spieler mit Entwicklungspotenzial und Torgefahr», erklärte Krösche kürzlich. Kalimuendo verkörpert genau dieses Profil. Seine Schnelligkeit und Abschlussqualität waren ausschlaggebend. Beim letzten Heimspiel spürte man die Euphorie der Fans. Viele diskutierten bereits über die neue Offensivkraft. Die taktischen Möglichkeiten für Trainer Dino Toppmöller erweitern sich dadurch erheblich. Eine flexible Ausrichtung mit mehreren Spitzen wäre denkbar. Besonders beeindruckt hat mich Kalimuendos Effizienz vor dem Tor in seinen Videos. Seine Bewegungen erinnern an frühe Tage von Randal Kolo Muani.
Der Transfer würde die Ambitionen der Eintracht unterstreichen. Nach dem Umbruch im Kader nimmt das neue Gesicht der SGE Formen an. Für die kommenden Europa-League-Nächte wäre Kalimuendo ein echter Hoffnungsträger. Die Waldstadion-Atmosphäre und ein hungriger Stürmer – diese Kombination verspricht Fußball-Festtage am Main.