Freitag, 30 Jan 2026
  • Meine Interessen
  • Gespeichert
  • Verlauf
logo
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Köln
  • München
  • Stuttgart
SchriftgrößenanpassungAa
Nachrichten LokalNachrichten Lokal
  • Meine Merkliste
  • Meine Interessen
  • Verlauf
Search
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
Folgen Sie uns
© 2026 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Nachrichten Lokal > Nachrichten > Köln > Kölner Drogenkrieg Folterung wegen Handyverlust
Köln

Kölner Drogenkrieg Folterung wegen Handyverlust

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 20, 2026 2:43 am
Julia Becker
Aktie
Aktie

In einem schockierenden Gewaltakt haben Mitglieder einer Kölner Drogengruppe einen ihrer Dealer brutal gefoltert. Der Grund für die Tat erscheint erschreckend banal: Das Opfer hatte sein «Diensthandy» verloren, über das Drogenkunden ihre Bestellungen aufgaben.

Wie aus Ermittlerkreisen bekannt wurde, ereignete sich der Fall im Kölner Stadtteil Mülheim. Die Täter entführten den 32-jährigen Mann in eine Wohnung, wo sie ihm mehrere Stunden lang schwere Gewalt zufügten. Das Opfer wurde geschlagen, mit Messern bedroht und mit kochendem Wasser verbrüht. Besonders grausam: Die Angreifer trennten dem Mann mehrere Zehen ab.

«Die Brutalität in diesem Fall zeigt, wie rücksichtslos organisierte Drogengruppen vorgehen», erklärt Kriminalhauptkommissar Thomas Schürmann. «Das verlorene Handy war für die Bande nicht nur ein Wertverlust, sondern auch ein Sicherheitsrisiko. Darauf gespeicherte Kontakte und Nachrichten könnten bei polizeilichen Ermittlungen gegen sie verwendet werden.»

Die Polizei konnte drei Tatverdächtige im Alter zwischen 24 und 38 Jahren festnehmen. Sie stammen aus dem nordafrikanischen Raum und sollen Teil eines größeren Netzwerks sein, das den Drogenhandel in mehreren Kölner Stadtteilen kontrolliert. Bei Durchsuchungen fanden die Beamten neben Drogen auch Waffen und mehrere sogenannte «Burner-Phones» – Prepaid-Handys, die schwer zurückzuverfolgen sind.

Das schwerverletzte Opfer wurde von Passanten auf einer Straße in Köln-Mülheim gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte konnten sein Leben retten, aber die abgetrennten Zehen nicht wieder annähen. Der Mann leidet unter schweren Traumata und wird vermutlich bleibende körperliche Schäden davontragen.

«Dieser Fall verdeutlicht die zunehmende Gewaltbereitschaft im Drogenmilieu», sagt Stefanie Becker von der Drogenberatungsstelle Köln. «Die Dealer stehen unter enormem Druck von oben. Wer Fehler macht oder Schwäche zeigt, wird brutal bestraft – als Abschreckung für andere.»

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen schwerer Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung erhoben. Den Tatverdächtigen drohen langjährige Haftstrafen.

Experten sehen in dem Vorfall ein Symptom für die Verschärfung der Konkurrenzkämpfe im Kölner Drogenhandel. Verschiedene Gruppen ringen um die Kontrolle lukrativer Verkaufsgebiete, besonders in den Stadtteilen Mülheim, Kalk und Teilen der Innenstadt.

Die Polizei Köln hat ihre Präsenz in den betroffenen Gebieten verstärkt und arbeitet mit Spezialkräften daran, die Strukturen der organisierten Kriminalität aufzudecken. Gleichzeitig weisen Suchtberater darauf hin, dass eine rein repressive Strategie das Problem nicht lösen wird.

«Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, der Prävention, Suchtberatung und soziale Integration einschließt», betont Becker. «Solange die Nachfrage nach illegalen Substanzen hoch bleibt, wird es immer Gruppen geben, die diesen Markt bedienen – mit allen brutalen Begleiterscheinungen.»

Das Opfer befindet sich mittlerweile in einem Zeugenschutzprogramm. Die Polizei befürchtet weitere Gewaltakte im Kampf um die Vorherrschaft im Kölner Drogenhandel.

Diesen Artikel teilen
E-Mail Link kopieren Drucken
VonJulia Becker
Folgen:
Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
Vorheriger Artikel Landwirtschaftskrise Deutschland 2024: Warum immer mehr Betriebe aufgeben
Nächster Artikel Telefonische Krankschreibung Deutschland 2024: Ministerin prüft Regelung
Einen Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine verlässliche Quelle für präzise und zeitnahe Informationen!

Unser Anspruch auf Genauigkeit, Unabhängigkeit und aktuelle Berichterstattung hat uns das Vertrauen eines breiten Publikums eingebracht. Bleiben Sie stets informiert – mit Echtzeit-Updates zu den wichtigsten Ereignissen und Trends.
FacebookGefällt mir
XFolgen
InstagramFolgen
LinkedInFolgen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Weltkriegsbombe Entschärfung Köln – Anwohner evakuiert

Von
Julia Becker

S-Bahn Köln Störung S6 S11: Einschränkungen im Verkehr

Von
Julia Becker
Köln

Fortuna Köln Rückrunde Kritik 2024: Präsident übt scharfe Worte

Von
Julia Becker

Köln Demos Samstag: Verkehrssperrungen legen Innenstadt lahm

Von
Julia Becker
logo
Facebook Twitter Instagram

Über uns


Deine Stadt, Deine Geschichten: Deine direkte Verbindung zu lokalen Schlagzeilen und aktuellen Ereignissen. Bleib informiert mit unserer Echtzeit-Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Lifestyle und mehr. Deine verlässliche Quelle für Nachrichten aus deiner Region – rund um die Uhr.

Weitere Kategorien
  • Essen & Trinken
  • Stil
  • Kultur
  • Lifestyle
Nützliche Links
  • Über uns
  • Kontakt
  • Werben Sie mit uns
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungsbedingungen

© 2025 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.