Die Kulisse im RheinEnergieStadion könnte bald stiller werden. Said El Mala, der 19-jährige Hoffnungsträger des 1. FC Köln, steht vor einem spektakulären Wechsel. Zehn Tore und vier Vorlagen in 27 Spielen sprechen eine klare Sprache. Die internationalen Top-Klubs stehen bereits Schlange.
Der Effzeh hat eine klare Vorstellung vom Preis. Mehr als 40 Millionen Euro fordert Köln für sein Juwel. Das wäre ein neuer Vereinsrekord für die Geißböcke. Bislang hält Anthony Modeste diese Marke mit 35 Millionen Euro. Sein Wechsel nach China erfolgte 2017 zu Tianjin Quanjian. Die Kölner sind finanziell auf diese Summe angewiesen.
Der FC Bayern und Brighton zeigten konkretes Interesse. Doch beide Klubs schreckt die Ablöseforderung ab. Sie würden aus dem Poker aussteigen, sollte Köln nicht nachgeben. Der gebürtige Krefelder entwickelte sich in dieser Saison überragend. Seine Leistungen als Linksaußen begeistern Fans und Experten gleichermaßen.
Von der Tribüne aus wirkt El Mala reifer als sein Alter vermuten lässt. Seine Bewegungen sind präzise, seine Entscheidungen klug getroffen. Die Fans nennen ihn liebevoll ihren «Prinzen». Ein Abschied im Sommer gilt mittlerweile als wahrscheinlich. Der Wechsel auf die Insel scheint geplant zu sein.
Für Köln bedeutet dieser Transfer finanzielle Planungssicherheit für Jahre. Die Millionen könnten neue Perspektiven eröffnen und Investitionen ermöglichen. Doch der emotionale Verlust wiegt schwer für die Anhänger. Ein junges Talent zu verlieren schmerzt immer besonders. Die Fußballrealität kennt jedoch keine Sentimentalität, wenn Rekordsummen winken.