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Nachrichten Lokal > Nachrichten > München > München Stadtrat Nikolaus Gradl Kritik an Rathauspolitik
München

München Stadtrat Nikolaus Gradl Kritik an Rathauspolitik

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 2, 2026 4:13 am
Julia Becker
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Das politische Klima im Münchner Rathaus hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Stadtrat Nikolaus Gradl, langjähriges Mitglied im Stadtrat, zeigt sich besorgt über die aktuelle Entwicklung der politischen Kultur in der bayerischen Landeshauptstadt. In einem offenen Gespräch mit unserer Redaktion beschreibt er ein «zunehmend toxisches Diskussionsklima» und erläutert seine Sicht auf die Probleme der aktuellen Stadtpolitik.

«Die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, hat sich grundlegend gewandelt», erklärt Gradl. «Früher konnten wir trotz unterschiedlicher politischer Ansichten sachlich diskutieren und gemeinsam Lösungen finden. Heute erlebe ich oft eine Atmosphäre der Konfrontation statt der Kooperation.» Besonders die zunehmende Polarisierung zwischen den politischen Lagern bereitet ihm Sorge.

Die Ursachen für diese Entwicklung sieht Gradl in verschiedenen Faktoren. Zum einen beobachtet er einen wachsenden Druck durch soziale Medien, die zu schnellen Reaktionen und zugespitzten Aussagen verleiten. «Differenzierte Positionen haben es schwer in einer Zeit, in der komplexe Sachverhalte in wenigen Zeichen zusammengefasst werden sollen», so der Stadtrat. Zum anderen habe die Zersplitterung des Stadtrats in immer mehr Fraktionen und Gruppierungen die Konsensfindung erschwert.

Die aktuelle Koalition aus Grünen und SPD steht laut Gradl vor besonderen Herausforderungen. «Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern läuft nicht immer reibungslos», berichtet er aus eigener Beobachtung. «Oft fehlt es an klaren Absprachen und einer gemeinsamen Vision für die Stadt.» Diese internen Spannungen würden auch die Umsetzung wichtiger Projekte verzögern.

Besonders kritisch sieht der erfahrene Kommunalpolitiker den Umgang mit Bürgeranliegen. «Ich habe den Eindruck, dass manche Entscheidungen getroffen werden, ohne die Betroffenen ausreichend einzubeziehen», sagt Gradl. Als Beispiel nennt er aktuelle Verkehrsprojekte, bei denen seiner Meinung nach die Bedürfnisse von Anwohnern und Gewerbetreibenden zu wenig berücksichtigt wurden.

Die Münchner Stadtverwaltung reagiert auf diese Kritik mit Zurückhaltung. Ein Sprecher betont auf Nachfrage, dass der Stadtrat stets bemüht sei, alle Interessen zu berücksichtigen und im Dialog mit den Bürgern zu bleiben. «Natürlich gibt es bei komplexen Themen unterschiedliche Meinungen, aber das gehört zur Demokratie», heißt es aus dem Rathaus.

Viele Münchnerinnen und Münchner teilen jedoch Gradls Einschätzung. Bei einer Umfrage unter Bewohnern verschiedener Stadtviertel äußerten rund 65 Prozent der Befragten Unzufriedenheit mit der aktuellen Kommunikation zwischen Politik und Bürgerschaft. Besonders in den Außenbezirken fühlen sich viele nicht ausreichend gehört.

«Es geht mir nicht um parteipolitische Profilierung», betont Gradl, «sondern um eine Rückbesinnung auf das, was Kommunalpolitik ausmacht: pragmatische Lösungen für die Probleme der Menschen vor Ort.» Er fordert mehr Transparenz bei Entscheidungsprozessen und regelmäßigere Bürgerdialoge in allen Stadtteilen.

Für die Zukunft wünscht sich der Stadtrat eine Rückkehr zu einem konstruktiveren Miteinander. «München steht vor enormen Herausforderungen – vom Wohnungsmangel über die Verkehrswende bis hin zur Integration. Diese können wir nur gemeinsam bewältigen», ist er überzeugt. Gradl schlägt vor, fraktionsübergreifende Arbeitsgruppen zu bilden, um bei zentralen Zukunftsfragen zu konsensfähigen Lösungen zu kommen.

Seine Kritik stößt bei Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fraktionen auf offene Ohren. «Wir brauchen definitiv eine neue Diskussionskultur», bestätigt eine Stadträtin der CSU, die nicht namentlich genannt werden möchte. Auch aus den Reihen der Grünen gibt es Stimmen, die mehr Pragmatismus und weniger Ideologie fordern.

Die Münchner Bürgerschaft beobachtet die Entwicklung mit wachsendem Interesse. In den Stadtvierteln haben sich bereits mehrere Initiativen gebildet, die mehr Mitsprache bei wichtigen Entscheidungen fordern. «Wir wollen keine Politik von oben herab, sondern echte Beteiligung», erklärt Maria Huber vom Bürgerverein Neuhausen.

Ob Gradls Kritik zu Veränderungen führen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Diskussion über den politischen Stil im Münchner Rathaus hat durch seine offenen Worte neuen Schwung bekommen. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt könnte dies eine Chance sein, dass ihre Anliegen künftig wieder mehr Gehör finden.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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