Der beliebte Paradiesstrand in Düsseldorf ist nach einer umstrittenen Namensänderung wieder auf Google Maps zu finden. Nach Protesten von Anwohnern und Stadtrat hatte Google den traditionellen Namen vor drei Wochen durch «Strandbad Lörick» ersetzt. Laut Stadtverwaltung nutzen täglich bis zu 300 Besucher den beliebten Rheinabschnitt im Sommer.
Die Namensänderung hatte heftige Reaktionen ausgelöst. «Der Paradiesstrand gehört zur Identität unseres Stadtteils. Eine Umbenennung ohne Rücksprache mit der Bevölkerung ist inakzeptabel», erklärt Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Weber. Google begründete die Änderung mit «Standardisierungsmaßnahmen», räumte jedoch ein, lokale Bezeichnungen stärker berücksichtigen zu wollen. Als regelmäßige Besucherin bemerke ich, wie wichtig der Name für die Düsseldorfer ist.
Die Rückkehr zum ursprünglichen Namen freut viele Anwohner, sorgt aber auch für Diskussionen. Ein Teil der Anrainer befürwortet die offizielle Bezeichnung «Strandbad Lörick», um den Touristenandrang zu begrenzen. Die Stadt plant nun eine Bürgerbefragung zur endgültigen Namensklärung. Die Debatte zeigt, wie digitale Kartendienste heute lokale Identitäten prägen können.