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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Köln > Raser Statistik Köln 2024: Zahl der Temposünder erreicht neuen Höchststand
Köln

Raser Statistik Köln 2024: Zahl der Temposünder erreicht neuen Höchststand

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Dezember 29, 2025 5:43 am
Julia Becker
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Die Kölner Verkehrsüberwachung hat im ersten Quartal 2024 deutlich mehr Tempoverstöße registriert als im Vorjahreszeitraum. Nach Zahlen der Stadtverwaltung wurden über 103.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst – ein Anstieg von fast 30 Prozent. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge, denn überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine Hauptunfallursache im Stadtgebiet.

«Die aktuelle Statistik zeigt leider, dass zu viele Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeitsbegrenzungen missachten», erklärt Polizeidirektorin Andrea Weber. «Jeder Verstoß bedeutet ein potenzielles Risiko für alle, die sich im Straßenverkehr bewegen.»

Besonders auffällig sind die Werte an bestimmten Kontrollpunkten. An der Messstelle Clevischer Ring wurden allein im März über 2.800 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst. Auf der Aachener Straße waren es im gleichen Zeitraum mehr als 2.300 Verstöße.

Die Stadt Köln hat ihr Messsystem im vergangenen Jahr modernisiert und zusätzliche mobile Blitzer angeschafft. «Wir haben unsere Überwachungskapazitäten bewusst verstärkt», sagt Verkehrsdezernent Thomas Klein. «Es geht nicht darum, Kasse zu machen, sondern um mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.»

Die Einnahmen aus Bußgeldern sind entsprechend gestiegen. Rund 4,2 Millionen Euro flossen im ersten Quartal in die Stadtkasse – etwa 900.000 Euro mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Diese Mittel werden zweckgebunden für Verkehrssicherheitsmaßnahmen verwendet.

Besonders besorgniserregend: Die Zahl der extremen Temposünder hat überproportional zugenommen. 167 Fahrer wurden mit mehr als 40 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit erwischt. In diesen Fällen drohen Fahrverbote und hohe Geldstrafen.

«Diese Entwicklung ist alarmierend», betont Verkehrssicherheitsexperte Dr. Michael Schulz vom Institut für Verkehrsforschung. «Gerade innerorts bedeutet überhöhte Geschwindigkeit eine massive Gefahr. Bei 50 km/h beträgt der Anhalteweg etwa 28 Meter, bei 70 km/h sind es schon 49 Meter – fast doppelt so viel.»

Vor allem in Wohngebieten und an Schulen hat die Stadt die Kontrollen verstärkt. In der Tempo-30-Zone vor der Grundschule Mainzer Straße wurden im Februar 753 Verstöße festgestellt. Elternvertreter hatten dort wiederholt auf die Gefahrensituation hingewiesen.

«Ich beobachte jeden Morgen, wie rücksichtslos hier gefahren wird», sagt Claudia Berger vom Elternbeirat der Grundschule. «Unsere Kinder müssen sicher zur Schule kommen können. Jeder Raser gefährdet Menschenleben.»

Die Polizei und das Ordnungsamt haben angekündigt, ihre Kontrollen weiter zu intensivieren. Neben stationären Blitzern sollen verstärkt mobile Messgeräte zum Einsatz kommen, deren Standorte häufiger wechseln. Zudem plant die Stadt eine Kampagne, um das Bewusstsein für angemessene Geschwindigkeit zu schärfen.

«Wir müssen auch an die Vernunft der Autofahrer appellieren», erklärt Ordnungsamtsleiter Karl Steinbach. «Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht willkürlich festgelegt, sondern dienen der Sicherheit aller.»

Bürgermeisterin Henriette Reker betont: «Jeder Unfall, der durch angepasste Geschwindigkeit verhindert werden kann, ist ein Erfolg für unsere Stadtgesellschaft. Wir werden nicht nachlassen, für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.»

Die Verkehrsunfallstatistik unterstreicht die Dringlichkeit: Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Köln über 12.400 Verkehrsunfälle, bei denen 15 Menschen starben und mehr als 1.800 verletzt wurden. In etwa einem Drittel der Fälle war überhöhte Geschwindigkeit mitursächlich.

Initiativen wie der Kölner Verkehrssicherheitsrat unterstützen die verstärkten Kontrollen. «Tempolimits einzuhalten ist keine Schikane, sondern Verantwortung», sagt Vorsitzender Peter Schmitz. «Wer das Gaspedal durchdrückt, setzt nicht nur sich, sondern alle anderen Verkehrsteilnehmer einem unnötigen Risiko aus.»

Die Statistik zeigt auch: Die meisten Verstöße wurden werktags zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr registriert – also zu den Hauptverkehrszeiten, wenn besonders viele Menschen unterwegs sind.

«Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache», fasst Verkehrsdezernent Klein zusammen. «Wir werden unsere Bemühungen für die Verkehrssicherheit konsequent fortsetzen und die Kontrolldichte hochhalten.»

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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