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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Hamburg > Schneemannparade Alster Vandalismus Hamburg – Wiederaufbau nach Zerstörung
Hamburg

Schneemannparade Alster Vandalismus Hamburg – Wiederaufbau nach Zerstörung

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 10, 2026 10:13 pm
Julia Becker
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An der Hamburger Außenalster herrscht heute wieder Hochbetrieb. Dutzende Hamburgerinnen und Hamburger aller Altersgruppen versammeln sich mit Schaufeln, Eimern und Handschuhen, um die beliebte Schneemannparade wiederherzustellen, die in der Nacht mutwillig zerstört wurde.

Die Schneemannparade, die spontan nach dem Wintereinbruch am vergangenen Wochenende entstanden war, hatte sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Über 200 Schneemänner und -frauen säumten das Ufer der Alster – vom klassischen Schneemann mit Möhrennase und Kohlekopf bis hin zu kunstvollen Eisskulpturen.

«Es war ein magischer Anblick», erinnert sich Anwohnerin Petra Müller. «Familien mit Kindern, Jugendliche und Senioren haben gemeinsam gebaut. Es war wie ein spontanes Winterfest.»

Doch in der vergangenen Nacht zerstörten Unbekannte einen Großteil der weißen Gestalten. «Als ich heute Morgen mit meinem Hund spazieren ging, konnte ich es kaum glauben», berichtet Klaus Berger, Anwohner aus Harvestehude. «Fast alle Schneemänner waren umgetreten oder zerschlagen. Man fragt sich wirklich, was in solchen Menschen vorgeht.»

Die Polizei Hamburg bestätigte den Vorfall auf Anfrage. «Wir haben mehrere Meldungen über Vandalismus an der Außenalster erhalten und prüfen den Sachverhalt», erklärte Polizeisprecherin Sarah Müller. Da es sich um vergängliche Schneefiguren handelt, sei der rechtliche Rahmen jedoch komplex.

Doch statt sich entmutigen zu lassen, reagierte die Stadtgemeinschaft mit bemerkenswertem Zusammenhalt. Über soziale Netzwerke verbreitete sich schnell ein Aufruf zum Wiederaufbau, dem bereits am Vormittag Hunderte folgten.

«Hamburg lässt sich nicht unterkriegen», sagt Stefan Wiese, einer der Initiatoren des Wiederaufbaus, während er gemeinsam mit seinen beiden Kindern einen besonders großen Schneemann formt. «Vielleicht ist das sogar das Schöne an Schneekunst – sie ist vergänglich, aber wir können sie immer wieder neu erschaffen.»

Besonders beeindruckend: Der neue Wiederaufbau übertrifft das Original bereits jetzt. Statt 200 entstehen aktuell mehr als 300 Schneefiguren. Viele Hamburger Geschäfte und Cafés unterstützen die Aktion mit heißem Kakao und Kaffee für die fleißigen Helfer.

«Das ist Hamburg, wie ich es liebe», freut sich Bezirksamtsleiter Michael Schmidt-Hoffmann, der spontan selbst zum Schneeschaufeln vorbeigekommen ist. «Aus etwas Negativem entsteht etwas noch Schöneres durch Gemeinschaftssinn.»

Für die kommenden Tage sind weiterhin Minusgrade vorhergesagt, sodass die Schneemänner voraussichtlich noch einige Zeit die Alster schmücken werden. Das Bezirksamt Eimsbüttel prüft zudem, ob die Schneemannparade zu einem jährlichen Winterereignis werden könnte – dann vielleicht mit einem begleitenden Winterfest und besseren Sicherheitsvorkehrungen für die nächtlichen Stunden.

Für Familien mit Kindern bleibt die Schneemannparade ein besonderes Highlight im sonst oft grauen Hamburger Winter. «Meine Tochter war so traurig, als sie von der Zerstörung hörte», erzählt Marie Lembke, während ihre fünfjährige Tochter Emma konzentriert einen Schneeball rollt. «Aber jetzt ist sie begeistert, dass so viele Menschen zusammenkommen, um etwas Neues zu schaffen. Das ist eine wertvolle Lektion fürs Leben.»

Die Schneemannparade an der Alster ist noch bis zum erwarteten Tauwetter Ende der Woche zu bewundern – am schönsten vom Alsterweg zwischen Fährdamm und Krugkoppelbrücke.

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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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