Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A995 bei Unterhaching hat am Sonntagabend zu erheblichen Beeinträchtigungen und einer Schwerverletzten geführt. Eine 62-jährige Münchnerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, nachdem ein anderer Wagen auf ihren Pkw aufgefahren war. Die Feuerwehr musste die Frau mit schwerem Gerät aus dem stark deformierten Wrack befreien.
Der Unfall ereignete sich gegen 20.30 Uhr auf der A995 in Höhe der Auffahrt Unterhaching Nord im Landkreis München. Ein 44-jähriger Schweizer fuhr aus bislang ungeklärten Gründen mit seinem Fahrzeug auf den Wagen der Münchnerin auf. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Auto der Frau und kam auf dem Dach zum Liegen.
Die Autobahnpolizei berichtete, dass die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr mussten schweres Gerät einsetzen, um die 62-Jährige aus dem stark beschädigten Auto zu befreien. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der 44-jährige Unfallverursacher blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Die Unfallaufnahme und die Rettungsarbeiten führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Die Anschlussstelle Unterhaching Nord musste für etwa zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Während dieser Zeit war die A995 nur einspurig befahrbar. Der Rückstau sorgte besonders am Sonntagabend für längere Wartezeiten.
Die A995 verbindet München mit dem südlichen Umland und wird täglich von zahlreichen Pendlern genutzt. Unfälle auf dieser Strecke haben regelmäßig weitreichende Folgen für den Verkehrsfluss in der Region. Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Autobahnpolizei untersucht. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.
Solche Auffahrunfälle erinnern an die Gefahren im Straßenverkehr, besonders auf vielbefahrenen Autobahnen. Unachtsamkeit oder zu geringer Sicherheitsabstand zählen zu den häufigsten Ursachen für derartige Zusammenstöße. Die Polizei appelliert regelmäßig an alle Verkehrsteilnehmer, vorausschauend zu fahren und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.
Für die verletzte Münchnerin bedeutet der Unfall einen schweren Einschnitt. Die Behandlung schwerer Verletzungen kann langwierig sein und erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben haben. Ihre Familie und Angehörigen bangen um ihre Genesung.
Die Unfallstelle wurde nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der polizeilichen Aufnahme gegen 23 Uhr wieder vollständig freigegeben. Der Verkehr konnte danach wieder normal fließen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.