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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Frankfurt am Main > Startup Factory Frankfurt 2030: Neue Innovationsschmiede soll Region transformieren
Frankfurt am Main

Startup Factory Frankfurt 2030: Neue Innovationsschmiede soll Region transformieren

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Dezember 26, 2025 11:13 am
Julia Becker
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Die Mainmetropole macht einen mutigen Schritt nach vorne: Eine neue Initiative namens Startup Factory Frankfurt 2030 will die Stadt zu einem führenden Innovationszentrum Deutschlands entwickeln. Das ehrgeizige Ziel: Über 1.000 neue Startups sollen bis zum Ende des Jahrzehnts in Frankfurt entstehen.

«Frankfurt hat alle Voraussetzungen, um ein erstklassiger Startup-Standort zu werden», erklärt Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst bei der Vorstellung des Projekts. «Wir haben die Finanzwelt, exzellente Universitäten und eine zentrale Lage in Europa. Was uns bisher fehlte, war eine koordinierte Strategie.»

Diese Lücke will die Startup Factory nun schließen. Die Initiative vereint verschiedene Akteure: die Stadt Frankfurt, die IHK, lokale Hochschulen, etablierte Unternehmen und bereits erfolgreiche Startups. Das Konzept: Ein umfassendes Ökosystem schaffen, das Gründer in jeder Phase unterstützt.

Im Zentrum steht ein neuer Innovations-Hub im Ostend, der auf 12.000 Quadratmetern Arbeitsräume, Labore und Veranstaltungsflächen bietet. «Wir wollen einen Ort schaffen, wo Kreativität und Unternehmertum zusammenkommen», sagt Projektleiterin Johanna Becker. «Hier sollen sich Studierende, erfahrene Unternehmer und Investoren begegnen.»

Die Initiative reagiert auf alarmierende Zahlen: Während Berlin jährlich etwa 500 neue Startups hervorbringt, sind es in Frankfurt nur etwa 80. Auch bei den Investitionen liegt die Mainmetropole weit zurück. 2022 flossen rund 230 Millionen Euro Risikokapital nach Frankfurt – in Berlin waren es über 10 Milliarden.

«Wir können und wollen mit Berlin nicht direkt konkurrieren», betont Mark Schmidt vom Wirtschaftsreferat. «Aber Frankfurt hat einzigartige Stärken, besonders in den Bereichen Finanztechnologie, Cybersicherheit und nachhaltige Wirtschaft.» Diese Potenziale sollen nun gezielt gefördert werden.

Die Startup Factory beinhaltet mehrere Bausteine: Ein Stipendienprogramm unterstützt Gründer in der Frühphase mit bis zu 50.000 Euro. Ein Mentoringprogramm bringt erfahrene Unternehmer mit Neulingen zusammen. Und ein «Innovation Fund» mit einem Volumen von zunächst 50 Millionen Euro soll Wachstumsfinanzierungen bereitstellen.

Besonders innovativ: Das «Corporate Startup Program» verbindet etablierte Frankfurter Unternehmen mit jungen Gründern. «Große Konzerne haben Ressourcen, Marktzugang und Expertise. Startups bringen frische Ideen und Agilität mit», erklärt Claudia Müller von der IHK Frankfurt. «Wenn beide zusammenarbeiten, entstehen oft die besten Innovationen.»

Für Studierende wird ein spezielles Programm aufgelegt. Sie können ein «Gründungssemester» einlegen, in dem sie Leistungspunkte sammeln, während sie an ihrer Geschäftsidee arbeiten. Die Hochschulen stellen dafür Laborräume zur Verfügung und passen Lehrpläne an.

«Wir müssen früh ansetzen», sagt Professor Dr. Marlene Weber von der Frankfurt University of Applied Sciences. «Unternehmertum sollte als Karriereweg genauso selbstverständlich sein wie eine Anstellung in einem Konzern.»

Die Initiative kommt nicht zu früh. Der Finanzplatz Frankfurt steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Banken bauen tausende Stellen ab, während gleichzeitig der Bedarf an Digitalexperten wächst. «Die Jobs der Zukunft werden in innovativen Unternehmen entstehen», ist Wirtschaftsdezernentin Wüst überzeugt. «Mit der Startup Factory bereiten wir Frankfurt auf diesen Strukturwandel vor.»

Die Stadt investiert in den nächsten fünf Jahren 75 Millionen Euro in das Programm. Weitere 125 Millionen kommen von privaten Partnern. «Das ist eine Investition in unsere Zukunftsfähigkeit», erklärt Oberbürgermeister Mike Josef. «Jeder Euro, den wir heute in Gründer investieren, wird mehrfach zurückfließen.»

Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Das Cybersicherheits-Startup «SecureByte» konnte dank der Initiative seinen Hauptsitz von Berlin nach Frankfurt verlegen. «Die Kombination aus finanzieller Unterstützung, Nähe zu Banken als Kunden und dem Netzwerk hier hat uns überzeugt», sagt Gründerin Sophia Kramer.

Auch international weckt das Programm Interesse. «Wir sehen zunehmend Anfragen von internationalen Gründern, die sich für Frankfurt als Standort interessieren», berichtet Thomas Wagner von Frankfurt Business, der städtischen Wirtschaftsförderung. «Besonders nach dem Brexit positioniert sich Frankfurt als attraktive Alternative zu London.»

Die Startup Factory verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben der Wirtschaftsförderung sollen auch bezahlbare Wohnungen für Gründer entstehen. Zudem wird das kulturelle Angebot ausgebaut, um die Stadt für junge Talente attraktiver zu machen.

«Eine lebendige Startup-Szene braucht mehr als nur Büroflächen und Kapital», betont Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. «Sie braucht eine pulsierende Stadt mit kultureller Vielfalt und Lebensqualität.»

Ob die ambitionierten Ziele erreicht werden, bleibt abzuwarten. Doch der Enthusiasmus ist groß. «Frankfurt erfindet sich neu», sagt Gründerin Kramer. «Wer hier in den nächsten Jahren ein Unternehmen aufbaut, kann Teil einer spannenden Entwicklung sein.»

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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