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Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Stromausfall Berlin: Kai Wegners schwacher Krisenauftritt
Berlin

Stromausfall Berlin: Kai Wegners schwacher Krisenauftritt

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: Januar 5, 2026 11:13 pm
Julia Becker
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Der gestrige Stromausfall in Berlin hat nicht nur tausende Menschen im Dunkeln sitzen lassen, sondern auch ein unvorteilhaftes Licht auf das Krisenmanagement unseres Regierenden Bürgermeisters geworfen. Als um kurz nach 15 Uhr in mehreren östlichen Stadtteilen plötzlich der Strom wegblieb, schien die Stadtregierung ebenso überrascht wie die betroffenen Bürger.

Fast 50.000 Haushalte und Geschäfte in Prenzlauer Berg, Lichtenberg und angrenzenden Bezirken waren betroffen. Ampeln fielen aus, Straßenbahnen standen still, und viele Menschen saßen in Aufzügen fest. In Zeiten, in denen Bürger schnelle Information und klare Ansagen erwarten, blieb es im Roten Rathaus zunächst still.

Erst nach mehr als zwei Stunden meldete sich Kai Wegner auf der Plattform X zu Wort. «Ich stehe mit den Einsatzkräften in Kontakt», schrieb er dort. Eine Aussage, die mehr Fragen aufwarf als beantwortete. Währenddessen arbeiteten die Berliner Feuerwehr und Stromnetz Berlin bereits auf Hochtouren, um Menschen aus Aufzügen zu befreien und die Ursache des Ausfalls zu finden.

«In Krisensituationen zählen die ersten Minuten», erklärt Thomas Lehmann, Experte für Krisenkommunikation. «Bürger erwarten von ihrem Regierenden Bürgermeister sofortige Präsenz und Führung. Ein verspäteter Tweet reicht da nicht aus.»

Die Stadtgesellschaft reagierte mit Unverständnis auf Wegners zögerliches Auftreten. In den sozialen Medien machten sich viele Berliner über die späte Reaktion lustig. «Vielleicht hat er sein Handy nicht aufladen können», kommentierte ein Nutzer sarkastisch. Andere verglichen Wegners Verhalten mit dem früherer Regierender Bürgermeister in Krisensituationen, die schneller vor die Kameras traten.

Der Stromausfall wurde laut Stromnetz Berlin durch einen Kabelbrand in einem Umspannwerk im Bezirk Lichtenberg verursacht. Die Reparaturarbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Viele Menschen mussten improvisieren – Geschäfte schlossen früher, Restaurants kochten notgedrungen bei Kerzenlicht.

Besonders problematisch: Bis zum frühen Abend gab es keine klaren Informationen darüber, wie lange der Stromausfall dauern würde. Während die Feuerwehr und Polizei Berlin kontinuierlich über die Lage informierten, blieben konkrete Aussagen aus dem Roten Rathaus aus.

«Berlin hat gerade bei technischen Infrastrukturproblemen einen empfindlichen Nerv», meint Stadtentwicklungsexpertin Claudia Neumann. «Gerade in solchen Momenten muss ein Regierender Bürgermeister sichtbar sein und Sicherheit vermitteln.»

Als gegen 19 Uhr in den meisten Teilen der Stadt der Strom zurückkehrte, veröffentlichte Wegner einen weiteren Beitrag: «Danke an alle Einsatzkräfte für die schnelle Hilfe.» Eine Pressekonferenz oder ein persönliches Statement gab es nicht.

Der Vorfall könnte für Wegner zum Problem werden. In der Stadtpolitik werden bereits kritische Stimmen laut. Die Oppositionsfraktionen im Abgeordnetenhaus haben angekündigt, das Krisenmanagement des Senats im nächsten Plenum zu thematisieren.

«Ein Stromausfall dieser Größenordnung ist ein Ernstfall, der klare Führung verlangt», sagt Stadtforscher Prof. Dr. Michael Weiß. «Solche Situationen zeigen, wie gut ein Krisenmanagement funktioniert – oder eben nicht.»

Wegners Umgang mit dieser technischen Störung wirft auch Fragen auf, wie der Senat bei größeren Krisen reagieren würde. Die Berliner Bevölkerung erwartet zu Recht, dass ihr Regierender Bürgermeister in Krisensituationen präsent ist, informiert und Sicherheit vermittelt.

Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn das Rote Rathaus schneller reagieren und transparenter kommunizieren würde. Schließlich zeigt sich die Qualität politischer Führung gerade in unvorhergesehenen Situationen. Der gestrige Stromausfall hat gezeigt: In Sachen Krisenmanagement hat Berlin noch Luft nach oben.

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VonJulia Becker
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Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
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