In der historischen Kulisse des Dresdner Stadtzentrums versammelten sich am vergangenen Wochenende Musikfans jeden Alters, um einem besonderen kulturellen Ereignis beizuwohnen: Die Indie-Folk-Rock-Band Woods of Birnam präsentierte ihr neues Album mit einer spektakulären Live-Performance.
Die fünfköpfige Band um Frontmann Christian Friedel, der vielen auch als Schauspieler am Staatsschauspiel Dresden bekannt ist, zeigte eindrucksvoll, wie sich Theater und Rockmusik zu einem einzigartigen Klangerlebnis verbinden lassen. «Für uns ist Dresden nicht nur eine Station auf der Tour, sondern Heimat und kreative Quelle», erklärte Friedel zwischen den Songs dem begeisterten Publikum.
Mit poetischen Texten und einer Mischung aus melancholischen Balladen und kraftvollen Rocksongs nahmen Woods of Birnam die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise. Die neuen Lieder wurden vom Publikum mit viel Applaus aufgenommen. Besonders die Single «Shadows Rising» sorgte für Begeisterung – ein Song, der die typische Verbindung von literarischen Einflüssen und moderner Rockmusik verkörpert, für die die Band bekannt ist.
«Wir wollten mit diesem Album Geschichten erzählen, die unsere Zeit reflektieren, aber auch zeitlose Themen berühren», sagte Gitarrist Philipp Makolies nach dem Konzert. Die Band, deren Name von einer Stelle in Shakespeares «Macbeth» inspiriert wurde, bleibt ihren literarischen Wurzeln treu, entwickelt ihren Sound aber kontinuierlich weiter.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie lebendig die Dresdner Kulturszene ist. Vom Teenager bis zum Rentner waren alle Altersgruppen vertreten, was die breite Anziehungskraft der Band unterstreicht. Nach der ausverkauften Premiere geht Woods of Birnam nun auf Deutschlandtour, bevor im Sommer einige Festival-Auftritte folgen.
«Dresden gibt uns Kraft. Die Stadt hat eine besondere Energie zwischen Tradition und Aufbruch – genau wie unsere Musik», resümierte Friedel zum Abschluss des Abends, bevor die Band mit einer mitreißenden Zugabe das Publikum verabschiedete.
Für Fans und Neuentdecker gleichermaßen bot dieser Abend nicht nur erstklassige Musik, sondern auch die Chance, Künstler zu erleben, die ihre Heimatstadt kulturell bereichern und weit über die Grenzen Dresdens hinaus für Aufsehen sorgen.