Am Trainingsplatz im türkischen Belek zeigt sich Zan Celar entschlossen wie nie zuvor. Der slowenische Stürmer durchlebt bei Fortuna Düsseldorf eine komplizierte Saison. Nur 180 Einsatzminuten in der 2. Bundesliga sprechen eine deutliche Sprache. Im Trainingslager öffnet sich der 25-Jährige erstmals über seine schwierige Situation.
«Natürlich ist es nicht einfach, wenn man wenig spielt. Aber ich arbeite jeden Tag hart daran, meine Chance zu bekommen», erklärt Celar mit ruhiger Stimme. Seine Körpersprache verrät mehr als seine Worte – hier kämpft jemand um seine Zukunft. Die Konkurrenz im Sturm ist groß. Während Vincent Vermeij und Jona Niemiec regelmäßig zum Einsatz kommen, muss Celar geduldig bleiben. Trainer Daniel Thioune schätzt dennoch seinen Einsatz: «Zan hat eine vorbildliche Arbeitseinstellung. Er gibt im Training immer alles.»
Im Testspiel gegen Dinamo Bukarest zeigte der Slowene Lebenszeichen. Seine Ballbehandlung wirkte präziser, die Abschlüsse entschlossener. Besonders auffällig: Celar sucht vermehrt den direkten Weg zum Tor. Die Atmosphäre im Trainingslager scheint ihm gutzutun. Abseits des Platzes wirkt er integriert, scherzt mit Teamkollegen. Die Unterstützung der Mannschaft ist spürbar.
Die Rückrunde könnte für Celar zum Wendepunkt werden. Die englischen Wochen bieten mehr Einsatzchancen. «Ich bin bereit, wenn der Trainer mich braucht», betont der Stürmer mit Nachdruck. Für Fortunas Aufstiegsambitionen könnte ein motivierter Celar zum entscheidenden Faktor werden. Die stille Entschlossenheit des Slowenen verspricht spannende Entwicklungen in den kommenden Wochen.